Maria Clara Castaneda

Workshop: Andine Rituale für den Alltag

Anerkennen. Altes loslassen. Neues entstehen lassen.


Rituale begleiten Menschen seit Jahrhunderten dabei, Dankbarkeit auszudrücken, Altes loszulassen und neue Lebensabschnitte zu beginnen. Sie stammen aus andinen Traditionen und werden bis heute im Alltag praktiziert. Im Workshop werden sie als kulturelle und symbolische Formen vermittelt, die helfen können, Erfahrungen Bedeutung zu geben und wichtige Momente im Leben zu gestalten. 

Während des zweitägigen Workshops erlebst du drei Rituale, die mit Dankbarkeit, Abschied und Neubeginn verbunden sind. Sie laden dazu ein, anzuerkennen, was bereits da ist, Belastendes zu verabschieden, persönliche Anliegen zu formulieren und Raum für Neues zu schaffen.

Ein wichtiger Teil dieser Arbeit ist die Beziehung zur Natur. Gemeinsam werden wir mit dem Rhein, dem Wald und der Erde in Kontakt treten und erfahren, welche Rolle die Natur seit jeher für den Menschen als Ort der Verbindung, Orientierung und Erneuerung spielt.


Vielleicht beschäftigen dich Fragen wie:

• Was möchte ich in meinem Leben kultivieren?
• Was trage ich schon zu lange mit mir herum?
• Was verdient Anerkennung und Dankbarkeit?
• Was möchte in meinem Leben wachsen?




An diesem Wochenende erleben wir:

Anerkennen
• Dankbarkeit und Ayni (= Gegenseitigkeit)
• Altar aus Brot und Blüten
• Brief und persönliche Anliegen

Altes loslassen
• Ritual des Loslassens am Rhein
• Arbeit mit einem Stein

Neues entstehen lassen
• Haywarikuy – eine andine Zeremonie der Dankbarkeit und Gegenseitigkeit
• Abschluss im Wald
• Übergabe des Altars an die Erde




Was du aus diesem Workshop mitnehmen kannst:

• Dankbarkeit und Anerkennung einen Ausdruck geben 
• Altes verabschieden und loslassen
• Dem, was wachsen möchte, Raum geben
• Die Verbindung zur Natur neu erfahren
• Drei Rituale für Dankbarkeit, Loslassen und Neubeginn kennenlernen


Was die Teilnehmenden mitbringen sollen:

• Eine kleine Muschel
• Einen Stein, der sich angenehm in der Hand halten lässt
• Ein Blatt Papier und einen Stift
• Bequeme Kleidung und Schuhe, da wir an den Rhein und in den Wald gehen werden

Kurzdaten:

von Sa 29. Aug. 2026, 09:30 Uhr

Samstag-Sonntag, 29.-30. August 2026
Sa, 09.30 - 18.00 Uhr
So, 09.30 - 17.30 Uhr

Basler Psi-Verein
Neuweilerstrasse 15
CH-4054 Basel

Informationen zum Veranstaltungsort:
http://www.bpv.ch/basler-psi-verein/raum-basler-psi-verein/

CHF 480,00 / 440,00 (Mitglieder)
(inkl. 8,1% MwSt.)

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Informationen zum Referenten

Kurzbiographie:

Maria Clara Castañeda ist Mentorin, Referentin und Pädagogin. Ihre Arbeit basiert auf gelebter Erfahrung, verkörperter Präsenz und achtsamer Wahrnehmung. Sie schafft reflexive, präsenzbasierte Lernräume, in denen Einzelpersonen und Gruppen ihre eigene Stimme, innere Klarheit und Orientierung stärken können.

Anstatt fertige Antworten oder externe Dogmen vorzugeben, eröffnet sie Strukturen, in denen Klarheit von innen entstehen kann. Ihr Ansatz fördert Selbstführung, ethische Kohärenz und intuitive Entscheidungsfähigkeit, besonders in Zeiten von Veränderung, Neuorientierung oder wenn vertraute Strukturen nicht mehr Orientierung bieten.

Maria Clara vermittelt rituelle und symbolische Praktiken als pädagogische Werkzeuge für persönliche Sinnfindung und kulturelle Reflexion – immer in einem professionellen, bildenden, nicht-therapeutischen Rahmen. Sie arbeitet international und bietet Vorträge, Seminare und Workshops an, die von lebendigen Traditionen und zeitgenössischen Verständnismodellen inspiriert sind. 

Sie spricht fliessend Englisch, Spanisch und Deutsch.

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