Maria Clara Castaneda

Einzelsitzungen: Haywarikuy Dankbarkeitszeremonie

Haywarikuy ist eine andine Dankbarkeitszeremonie – ein Despacho, ein Gabenbündel, eine lebendige Geste der Reziprozität (Ayni). Seit Generationen nutzen die Völker der Anden diese Zeremonie, um Pachamama (Mutter Erde) und den Apus (Bergwesen) für das Empfangene zu danken und um eine bewusste, gegenseitige Beziehung zum Leben zu pflegen. 

Die Zeremonie schafft eine Brücke zwischen dem Gewöhnlichen und dem Nicht-Gewöhnlichen: einen Dialog mit der Natur, dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren. 

In dieser Sitzung gestalten wir gemeinsam ein kleines Gabenbündel aus Samen, Blüten, Kräutern und symbolischen Elementen – Zucker für Süsse und Liebe, Blumen für Aufblühen und Schönheit, Samen für Fülle, Neubeginn und alles, was das Leben nährt und trägt, Kintus (drei verbundene Blätter), die für Yachay, Munay und Llank'ay stehen – Denken, Herz und Handeln – die in Harmonie gebracht werden, sowohl in dir selbst als auch in deiner Beziehung zu anderen und zur Natur. 


Ablauf 

1. Einstimmung – eine kurze Klärung: Worum geht es gerade in deinem Leben? Was möchtest du symbolisch in die Ofrenda hineinlegen? 

2. Die Ofrenda – das gemeinsame, achtsame Gestalten des Gabenbündels als zentrale Praxis der Sitzung 

3. Abschluss – du erhältst eine klare Anleitung, wie du deine Ofrenda anschliessend durch eine Feuerzeremonie oder durch Rückgabe an die Erde freigeben kannst 




Menschen kommen aus ganz unterschiedlichen Anlässen zu dieser Sitzung.
Häufig, unter anderem, wenn: 

• etwas zu Ende gegangen ist — eine Beziehung, eine Rolle, ein Lebensabschnitt, ein Verlust
• du dich in einem Übergang befindest — ein Umzug, ein Berufswechsel, eine neue Lebensphase
• du Dankbarkeit in dir trägst, die du nie aussprechen konntest
• dein Herz sich schwer fühlt, auch wenn du nicht genau weisst, warum
• du einen Vorfahren, eine Ahnenlinie oder deine Herkunft ehren möchtest
• das Leben dir in letzter Zeit viel gegeben hat und du etwas zurückgeben möchtest
• du spürst, dass dein Denken, dein Herz und dein Handeln nicht ganz in dieselbe Richtung gehen
• du bereit bist, mehr Fülle in dein Leben einzuladen, bewusst statt aus Mangel


Sprachen
: Deutsch / Englisch / Spanisch

Hinweis: Diese Sitzung ist reflektierender, symbolischer und edukativer Natur, im Rahmen traditioneller andiner Weisheit. Sie ersetzt keine medizinische oder psychologische Behandlung.

Kurzdaten:

von Fr 28. Aug. 2026, 10:00 Uhr

Donnerstag, 28. August 2026
Dauer ca. 75 Minuten

Basler Psi-Verein
Neuweilerstrasse 15
CH-4054 Basel

Informationen zum Veranstaltungsort:
http://www.bpv.ch/basler-psi-verein/raum-basler-psi-verein/

CHF 260,00 / 220,00 (Mitglieder)
(inkl. 8,1% MwSt.)


Informationen zum Referenten

Kurzbiographie:

Maria Clara Castañeda ist Mentorin, Referentin und Pädagogin. Ihre Arbeit basiert auf gelebter Erfahrung, verkörperter Präsenz und achtsamer Wahrnehmung. Sie schafft reflexive, präsenzbasierte Lernräume, in denen Einzelpersonen und Gruppen ihre eigene Stimme, innere Klarheit und Orientierung stärken können.

Anstatt fertige Antworten oder externe Dogmen vorzugeben, eröffnet sie Strukturen, in denen Klarheit von innen entstehen kann. Ihr Ansatz fördert Selbstführung, ethische Kohärenz und intuitive Entscheidungsfähigkeit, besonders in Zeiten von Veränderung, Neuorientierung oder wenn vertraute Strukturen nicht mehr Orientierung bieten.

Maria Clara vermittelt rituelle und symbolische Praktiken als pädagogische Werkzeuge für persönliche Sinnfindung und kulturelle Reflexion – immer in einem professionellen, bildenden, nicht-therapeutischen Rahmen. Sie arbeitet international und bietet Vorträge, Seminare und Workshops an, die von lebendigen Traditionen und zeitgenössischen Verständnismodellen inspiriert sind. 

Sie spricht fliessend Englisch, Spanisch und Deutsch.

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