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In seiner Einführung erzählt Vinny über die Geschichte und den Ablauf der Zeremonien sowie das spirituelle Weltbild der Lakota. Anschliessend werden gemeinsam die Prayer Ties – Gebetsketten mit Tabak – geknüpft, die auf den Altar gelegt werden. Zur Begleitung dieses meditativen Vorgangs werden Lakota-Lieder mit Trommelbegleitung gesungen. 
Die Lowanpi-Heilzeremonie beginnt nach Sonnenuntergang. Vor der eigentlichen Zeremonie wird gemeinsam der Altar aufgebaut. Sobald alle im Zeremonieraum Platz genommen haben spricht der Medizinmann ein Gebet.
Dann wird das Licht gelöscht, die Zeremonien finden in einem komplett dunklen Raum statt. Daraufhin beginnen die Sänger mit Trommelbegleitung ihre Lieder zu singen. Die Anwesenden sehen bereits nach kurzer Zeit Lichter und hören Rasseln, die von den Spirits aufgenommen werden und sich durch den Raum bewegen. In den Zeremonien verdichtet sich die Energie derart, dass sich die Spirits in physischer Form manifestieren können. Die Anwesenden werden von den Geistern berührt und erfahren Heilung. Es sind verschiedene Spirits, die in solchen Zeremonien auftauchen: Tiergeister wie der Büffel, der Adler oder die Spinne, Ahnen und Vorfahren aus dem Lakota-Volk und sogenannte Clowns. Nach einigen Liedern beginnt die Gebetsrunde bei der jeder Teilnehmende seine Wünsche und Gebete spricht. Es ist auch möglich, sein Gebet still zu sprechen.
Nach der Gebetsrunde werden weitere Lieder gesungen und die Heilungsrunde beginnt. In dieser Runde berühren die Spirits die Anwesenden und geben ihnen Energie.
Lieder des Dankes werden gesungen, das Licht wird angeschaltet und die heilige Pfeife geraucht.
Nach dem Abschluss wird gemeinsam das zeremonielle Essen eingenommen, das durch den Segen der Geister zu Medizin geworden ist. Im Unterschied zu einer Yuwipi-Zeremonie wird bei Lowanpi der Medizinmann nicht eingebunden. Dafür interagieren die Spirits stärker mit den Anwesenden.

Preis inklusive allem Material wie Tabak, Stoffe etc., Zwischenverpflegung und und dem gemeinsamen Mahl nach der Zeremonie.

Kurzdaten:

von Sa 9. Juni 2018, 16:00 Uhr

Samstag, 9. Juni 2018
16.00 - ca. 22.00 Uhr

Basler Psi-Verein
Neuweilerstrasse 15
CH-4054 Basel

Informationen zum Veranstaltungsort:
http://www.bpv.ch/basler-psi-verein/raum-basler-psi-verein/

CHF 250,00 / 220,00 (Mitglieder)

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Informationen zum Referenten

Kurzbiographie:

Vinny Alessi Narr wurde 1965 als Sohn sizilianischer und deutscher Eltern in Stuttgart geboren. Mit 15 Jahren hatte er einen Traum, der ihn nie mehr losgelassen hat und der verantwortlich dafür ist, dass er heute als Lowanpi- und Yuwipimann Zeremonien abhält. 1986 ist er nach Amerika gereist um die Bedeutung des wegweisenden Traums herauszufinden. 1990 wurde er von einer Oglala Familie adoptiert. Ende der 1990er Jahre zog er endgültig in die USA. 2002 gründete er zusammen mit seiner Frau Karen, einer Indianerin aus Rosebud, die Organisation Pispiza Wounspe für Kinder und Jugendliche. Heute lebt Vinny mit seiner Familie auf seiner Farm in den Black Hills in South Dakota.

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