
Nächste Veranstaltungen
Mediale Demonstration mit Stella Upton
Do, 5.8., 19.30 Uhr
Privatsitzungen mit Dr. Alexander Rasin
Mo-Fr, 16.-27.8.2010
Erlebnisabend mit Heilenergieübertragung mit Nina Dul
Mo, 23.8., 19.30 Uhr
Aktuelles vom BPV
Neu finden Sie die Bücher von Referenten hier
Neu können Sie das Archiv mit allen Psi-Infos hier besichtigen



|
|
Psi-News Archiv
4/2010
Wunderheilungen nach Tod von Teenager
Fantasie verstärkt Medikamentenwirkung
Mysteriöse Sternenkarte in kanadischer Kirche
Joller-Spukhaus von Stans abgerissen
Nach Tranplantation: Empfänger entwickelt
Vorlieben des Spenders
1/2010
Indischer Minister: UFO beschädigte Ernte
Spuk im Haus von Popstar Sting
Kugelblitz explodiert in Münchner Biergarten
Forscher fotografieren «Aura» des Menschen
Teenager weint Tränen aus Blut
8/2009
Das «Dalai Lama-Mantra»: Berichtigung eines hartnäckigen Gerüchts
Wiedergeborener lehnt Lama-Titel ab
Kornkreis-Pionier Pat Delgado verstorben
Parapsychologie-Pionier Hans Holzer verstorben
Mirin Dajo - der unverletzbare Prophet:
Der verschollene Originalfilm
4/2009
Hajo Banzhaf gestorben
«Urzeit-Code»: Freiland-Anbau beweist Bio-Effekt
Forscher widerlegt Desinteresse von britischer Regierung am Kornkreisphänomen
12/2008
Spektakulärer Apport in Hanau
Manuel Schoch gestorben
Millionärsfamilie floh aus Spukschloss
Ausstellung in Bern: Im Dialog mit dem Jenseits
Oxford-Studie: Glaube lindert Schmerzen
Verschwörungstheorien auf dem Vormarsch
8/2008
Claus Rahn lässt Schweizer staunen
Albert Hofmann im Alter von 102 Jahren gestorben
4/2008
Fischregen in Kerala
Rumänische Polizei bestätigt Poltergeist
Lesend in die Zukunft
24 Stunden – für ganzheitliche Kultur
Magie im Fussball
Heilen heute
Claus Rahn in der Schweiz
Petition zur Begnadigung von Schottlands Hexen
Geschrumpfte Penisse durch Schwarze Magie
11/2007
Räumlich getrennt – Mental verbunden?
Der Kater, der den Tod voraussagt
Konkurrenz für Kater: Auch Hund spürt den Tod
Nach Unfall: Rennfahrer spricht fliessend Englisch
Das «Psi-Wunder» Claus Rahn
8/2007
Messung der Gehirnaktivität höherer Bewusstseinszustände während Meditation
«Christliches Heiler-Netzwerk» nimmt Arbeit auf
Radio Vatikan lässt Kühlschränke reden
Sheldrake testet Vorahnung und Telepathie
4/2007
CIELO AZUL – Hilfe für Kinder in Ecuador
Reinkarnationsforscher Ian Stevenson verstorben
Wahrsager vor Gericht
Die Neuropsychologie des Aussersinnlichen
«Buddha-Boy» wieder verschwunden
11/2006
Priester wollen das Paranormale erforschen
Isabel Allende und das wahre Geisterhaus
Jennifer Love Hewitt berichtete von Gespenstern
Winona Ryder von Geistern geführt
Fische in Ei eingeschlossen
8/2006
Zeuge aus dem Jenseits
Zuschauen ja, jubeln nein
Uri Geller kauft Elvis-Haus
Spuk-Brände in Deutschland
4/2006
Bizarre Spontanheilung - Blinde kann nach Herzinfarkt wieder sehen
Enttäuschung in Indien: Astrologe sagt eigenen Tod voraus - und lebt
Hirnforschung: Glaube setzt Endorphine frei
Zweisprachige Menschen haben dichtere Hirnsubstanz
Machen Magnetfelder Gespenster?
LSD und Albert Hofmann im Blickpunkt
11/2005
Rot im Sport verbieten? – Was dem Hahn der Kamm, ist dem Fussballer das Leibchen
Neue Studien rehabilitieren Homöopathie
Kornkreise in Schweden 1926 ...und zuvor
Telefon-Telepathie erfolgreich getestet
Elektrische Felder helfen heilen
8/2005
Schlange biss Priester – Schlange tot
Behördenschikane rettet Menschen
Medien erfolgreich getestet
Mönche erleuchten Forscher
Erstaunlich: Mäuse im Magneten
Mexiko: 40‘000 Jahre alte Abdrücke von menschlichen Füssen entdeckt
4/2005
Was ist Esoterik und Exoterik?
Leichnam eines Lamas 77 Jahre nach seinem Tod unversehrt
Spuk nach der Tsunami-Katastrophe
Riesen-Kunstwerke in Peru entdeckt
Der ganz besondere Musikgeschmack
Thomaz Green Morton: Augenzeugen berichten Wundersames
Gedankenlesen funktioniert
11/2004
Was ist Parapsychologie?
Südafrika will traditionelle Heiler anerkennen
1 Million Dollar für paranormale Fähigkeiten?
"Unsolved Mysteries" in Interlaken
Neue Studienergebnisse zum "Presentiment"-Paradigma
John E. Mack tot
Wie Hypnose aufs Gehirn wirkt
Schweizer Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross gestorben
Magnetspur des Todes
Abergläubischer Rumäne stirbt am Freitag den 13.
8/2004
Was ist Psi?
Militär zeigt
UFO-Video
Wundertätige Kuh
leckt Kranke ab
Wunderheilung durch
Röntgenaufnahmen bestätigt
Australien: Heiligenstatuen
vergießen Tränen
Gesundheits-Tipp:
Lieber mehr Gesundes essen als weniger Ungesundes!
Der Beweis der Wirksamkeit von Homöopathie
durch die Universität Leipzig
Sizilien: Rätselhafte
Feuerausbrüche in Canneto
Alle Jahre wieder:
Die Zeit der Kornkreise
Feuer- und Steinphänomene
in Indien
Wunderheilungen nach Tod von Teenager
Guildford/ Australien - Wenige Wochen nachdem der
damals 17-jährige Mike Tannous im September 2006
bei einem Autounfall ums Leben kam, begann aus den
Wänden seines einstigen Zimmers eine ölige Substanz
auszutreten, deren Ursprung bis heute rätselhaft ist.
Seine Eltern behaupten, diese Substanz habe bereits
zahlreiche Kranke geheilt und sind sich sicher, dass ihr
Sohn ein «Botschafter Gottes» sei.
Wie der australische «The Daily Telegraph» berichtet,
strömen seither Gläubige zu dem Haus der Tannous,
um das Phänomen selbst zu sehen und vor Ort zu
beten. Die ölige Substanz selbst wurde bereits wissenschaftlich
untersucht, ohne dass genau herausgefunden
wurde, um was es sich dabei handelt oder
woher sie eigentlich kommt.
Ersten Forderungen, Mike selig- und heilig zu sprechen
werden derzeit von der katholischen Kirche
jedoch noch nicht in Erwägung gezogen.
Das mittlerweile mit zahlreichen Bildern von Mike
und religiösen Darstellungen dekorierte Haus der
Tannous steht derweil weiterhin täglich Besuchern
offen. Auch Skeptiker und Nicht-Gläubige sind den
Eltern herzlich willkommen: «Sie sollen kommen
und das Wunder mit eigenen Augen sehen.»
(Quelle: grenzwissenschaft.aktuell.de) |
Fantasie verstärkt Medikamentenwirkung
IDurham/ USA - In einer Studie haben US-Mediziner belegt,
dass Medikamente zur Behandlung chronischer
Bauchschmerzen bei Kindern drei Mal besser wirken,
wenn sie begleitend zur medikamentösen Therapie Entspannungsübungen
und Fantasiereisen praktizierten.
In ihrer Untersuchung beobachteten amerikanische
Mediziner 34 Kinder im Alter zwischen sechs und
15 Jahren, die alle an chronischen Bauchschmerzen
ohne eindeutige Ursache litten. Während eine Hälfte
der Kinder rein medikamentös behandelt wurden,
bekamen die restlichen Patienten zusätzlich eine Audio-
CD, mit deren Hilfe sie sich auf eine Fantasiereise
begeben sollten, während derer sich die Kinder entspannen
und imaginative Schutzhandlungen gegen
die Schmerzen durchführen sollten.
Drei Wochen nach Versuchsbeginn zeigte sich, dass
bei jenen Kindern, deren medikamentöse Behandlung
von den angeleiteten Entspannungsübungen begleitet
wurde, die Wahrscheinlichkeit einer zumindest rein
subjektiven Besserung bis zu drei Mal höher lag als bei
jenen Kindern, die lediglich die üblichen Medikamenteverabreicht bekommen hatten. Hinzu konnten die Mediziner
feststellen, dass dieser positive Effekt noch bis
zu sechs Wochen nach Ende der Behandlung anhielt.
Wie die Mediziner im Fachmagazin «Pediatrics»
beschrieben haben, sei es erstaunlich gewesen zu
beobachten, dass Kinder ihre Bauchschmerzen tatsächlich
mit Hilfe ihrer durch die CDs angeleiteten
Vorstellungskraft derart lindern können.»
Mit Hilfe der CDs wurden die Kinder beispielsweise
dazu angeleitet sich vorzustellen, auf einer Wolke zu
schweben und sich mehr und mehr zu entspannen.
Zur Linderung der Bauschmerzen sollten sich die Kinder
dann ein leuchtendes Objekt vorstellen, welches
sich in ihrer Handfläche auflöse. Diese Hand sollten die
Kinder dann auf den schmerzenden Bauch legen und
somit hier Wärme und Licht im Innern des Bäuchleins
verteilen, um so eine Schutzhülle gegen alles Störende
aufzubauen. (Quelle: grenzwissenschaft.aktuell.de)
|
Mysteriöse Sternenkarte in kanadischer Kirche
Mysteriöse Sternenkarte in kanadischer Kirche
Lunenburg/ Kanada - Bei einem Feuer 2001 in der St.
John‘s Anglican Church in Lunenburg in der kanadischen
Provinz Nova Scotia wurde die Kuppeldecke
über der Kanzel des zweitältesten Kirchenbaus im
einstigen britischen Nordamerika zerstört und 2004
wieder anhand alter Fotos rekonstruiert. Auch zum
diesjährigen Weihnachtsfest erstrahlte der dort vergoldet
platzierte Sternenhimmel wieder im neuen
alten Glanz und birgt zugleich ein bis heute mysteriöses
astronomisches Rätsel.
Auf den ersten Blick wirken die goldenen Sterne
in der Kuppel wahllos platziert. «Sie wirkten aber
teilweise so unkünstlerisch angeordnet, dass es den
Anschein hatte, sie seien in dieser Art mit Absicht
und nicht zufällig platziert worden», erläutert Margaret
Coolen. Als es jedoch an deren Rekonstruktion
ging, standen die Pfarrerin und Gemeindemitglieder
jedoch vor einem Problem, da es von dem einstigen
Sternenhimmel nur fragmentarische Fotoaufnahmen
gab, die jedoch nicht die ganzes Kuppel abbildeten.
Wie CBC News berichtet, suchte man im Glauben,
dass die Kuppel tatsächliche Sterne
und Himmelskörper und Konstellationen
zeigen könnte, Hilfe bei David
Turner, einem Astronomen der Saint
Mary‘s University in Halifax.
Beim Studium des Sternenhimmels
erkannte Turner im östlichen Teil der
Kuppel das Sternbild Perseus. Das
Merkwürdige war jedoch, dass Perseus,
von Lunenburg betrachtet, immer im
nördlichen Teil des Himmels zu sehen
ist, jedoch nie im Westen. Zudem zeigte
die Kuppel teilweise Sterne der Konstellation,
die mit blossem Auge und
einfachen astronomischen Beobach
tungsmitteln nur schwer zu erkennen sind. Warum
sollte also jemand diese Sterne an die Decke einer
Kirche malen?
Mit Hilfe eines astronomischen Computerprogramms
überprüfte der Astronom die Konstellationen. Laut
diesem Programm das auf das biblisch überlieferte
Geburtsjahr Jesus Christus eingestellt war, stand
Perseus – von Lunenburg aus betrachtet – tatsächlich
am östlichen Himmel. Auch die restliche Kuppel bildet,
wenn auch teilweise nur annähernd, den Himmel
bei Sonnenaufgang über Lunenburg vor rund
2000 Jahren ab.
Wie die Erbauer der Kirche jedoch im Jahre 1754 in
der Lage waren, die Konstellation des Sternenhimmels
über dem Ort ihres Kirchenbaus im Jahre Null
zu errechnen und darzustellen, bleibt selbst für den
Astronomen bis heute ein Rätsel. «Ich habe grossen
Respekt vor dem einstigen Künstler, der diese Meisterleistung
ohne die Hilfe von Computern bewerkstelligt
hatte.» (Quelle. grenzwissenschaft.aktuell.de)
 |
Joller-Spukhaus von Stans abgerissen
Am 19. Februar wurde das berühmte Spukhaus in
Stans abgerissen. Schon die ganze Woche standen
Bagger beim Haus am Veronika-Gut-Weg. Das 1798
erbaute Haus liegt auf einem Grundstück, auf dem
der Luzerner Bauherr Hermann Beyeler ein Hochhaus
bauen möchte. Die Abbruchbewilligung hatte die Gemeinde
Stans bereits im Juli 2009 erteilt. Vom Kanton
war die Bedingung gestellt worden, dass das Spukhaus
dokumentiert werden muss. Hermann Beyeler
wollte das Haus ursprünglich am ehemaligen Stanser
Richtplatz Chalenbergli beim Wohnpark Hansmatt
wieder errichten. Die Pläne scheiterten aber, weil er
mit dem Kanton keine Einigung finden konnte. Im
Jahr 2000 hatte die Regierung entschieden, das Jollerhaus
nicht unter Denkmalschutz zu stellen.
Das Haus war Schauplatz eines der spektakulärsten
und am Besten dokumentierten Spukfälle weltweit.
«Wäre der Spuk mir nicht selbst begegnet und wäre
ich nicht schonungslos als Beute diesem rasenden
Ungetüm vorgeworfen worden, ich hätte der Erzählung
anderer nicht geglaubt. Von der Existenz dieser
wilden Bestie habe ich mich mit allen wachen Sinnen
und an helllichtem Tage überzeugen können.
Dieser Schlag traf mich so unvermutet und so hart,
wie es kaum ein anderes Unglück vermocht hätte.»
Diese Worte schrieb Melchior Joller, ein angesehener
Anwalt, Nationalrat und Vater, am 12. September
1863 in sein Tagebuch, in dem er die massiven und
mysteriösen Spukphänomene festhielt, die ihm und
seiner Familie zugestossen sind.
Im Jahr 2004 hat das ZDF einen 90 minütigen Film
über den berühmten Fall gesendet, an dem auch die
Schweizer Sensitive Béatrice Rubli – mit im Nachhinein
verifizierbaren Informationen – beteiligt war.
Hintergrundinformationen zum Spukfall und zum
Film finden Sie auf www.das-spukhaus.de

|
Nach Tranplantation: Empfänger entwickelt
Vorlieben des Spenders
Orange/ Australien - Zufall oder Phänomen? Nachdem
David Waters erfolgreich ein Spenderherz transplantiert
bekam, entwickelte er eine bislang nicht gekannte Vorliebe
für ein bestimmtes Knabbergebäck. Was Waters
lange Zeit nicht wusste: bei den sogenannten «Burger
Rings» handelte es sich um den Lieblingssnack des Organspenders.
Theorien versuchen nun, derartige Effekte
zu erklären.
Zwei Jahre habe es gedauert, berichtet «News.com.
au», bis die Eltern von Kaden Delaney den Empfänger
des Herzens ihres bei einem Autounfall tödlich
verunglückten Sohnes ausfindig machen konnten.
Als sie sich dann trafen berichtete Waters den erstaunten
Eltern, dass er nach der Operation eine
zuvor nicht gekannte Vorliebe für «Burger Rings»,
kleine Gebäckringe mit Fleischgeschmack, entwickelt
habe. Umgekehrt war David Waters nicht weniger
erstaunt zu hören, dass genau dieser Snack,
das Lieblingsgebäck von Kaden war.
Ähnliche Fälle wurden
bereits zuvor bekannt
und besonders durch
die Ereignisse um die
US-Amerikanerin Claire
Sylvia bekannt, die
nach der Transplantation
von Herz und Lunge
eine für sie eigentlich
ungewöhnliche Vorliebe
für Bier, Hähnchen-
Nuggets und grüne
Pfefferschoten entwickelte - den zu Lebzeiten Leibspeisen
des 18-jährigen männlichen Spenders.
Zwar ist das Phänomen noch nicht wissenschaftlich
bewiesen, doch glauben einige Forscher, dass
Erinnerungen und persönliche Eigenschaften nicht
nur im Gehirn, sondern auch in anderen Organen
gespeichert und weitergegeben werden können und
sprechen von sogenannter Zellerinnerung. Andere
sehen Fälle wie jene von Waters und Sylvia als Beweis
dafür, dass der Mensch nicht nur aus Körpermaterie
besteht, und dass darüber hinausgehende
Eigenschaften gerade bei Organtransplantationen
mit übertragen werden können. Eine Theorie, die
sie – sollte sie sich bewahrheiten – weitreichende
Implikationen mit sich brächte.
(Quellen. grenzwissenschaft.aktuell.de)

|
Indischer Minister: UFO beschädigte Ernte
Indischer Minister: UFO beschädigte Ernte
Sukha / Indien – Der Minister für Landwirtschaft und
Fischerei des indischen Bundesstaats Madhya Pradesh,
Dr. Ramkrishna Kusmaria, hat erklärt, er habe auf einer
Rundreise durch den Distrikt Damoh nicht nur ein UFO
gesehen, sondern dieses sogar fotografiert. Bereits seit
einem Jahr wollen Anwohner in dieser Gegend immer
wieder unidentifizierte Flugobjekte beobachtet haben.
In einem Telefoninterview mit der «Hindustan Times»
erklärte der Politiker, er habe das unidentifizierte Flugobjekt
am Himmel über dem Dorf Sukha, rund 275
Kilometer östlich der Hauptstadt Bhopal beobachtet.
Das Objekt habe fortwährend helle Funken von sich
gegeben und beim Überflug Pflanzen und Bäume beeinflusst,
wobei beispielsweise unmittelbar unter dem
Objekt Papayafrüchte von den Bäumen fielen. «Ich habe
Fotos des runden Objekts gemacht und werde diese
gerne auch zugänglich machen, sobald ich zurück in
Bhopal bin», zitiert die Zeitung den Minister, der einen
Doktortitel in Agrarwissenschaften hat.
Nach bekannt werden der Aussagen des Ministers
haben sich zahlreiche Anwohner an die Behörden gewandt,
um Entschädigung für die angeblich von dem
UFO verursachten Schäden an der Ernte zu fordern.
Auch der lokale Polizeiinspektor D.K. Arya bestätigte
auf Anfrage der Zeitung den Vorfall, er selbst habe
den Ort des Geschehens jedoch selbst noch nicht beund
untersucht, weshalb er die Aussagen des Politikers auch nicht kommentieren könne.
Kritiker der Berichte über die lokalen UFO-Sichtungen
glauben, dass es sich um Fehlinterpretationen natürlicher
Phänomene handelt, liefern jedoch nicht weniger
exotisch klingende Erklärungen. So zitiert die «Hindustan Times» Ram Srivastava, emeritierter Professor des
Holka Science College in Indore, der von rund sechs
gleichartigen Zeugenaussagen weiss: «Meist handelt
es sich um optische Illusionen oder um Gravitationswirbel
in welchen der Sonnenwind gefangen wird und
so der Eindruck eines UFO entsteht.»
(Quellen: renzwissenschaft
aktuell.de / hindustantimes.com) |
Teenager weint Tränen aus Blut
 |
TENNESSEE (USA) – Wenn
Calvino weint, rinnen dem
15-Jährigen Tränen aus
Blut über die Wangen. Seine
Ärzte sind ratlos – sie
finden keine körperliche Ursache
für das Phänomen.
Calvino Inman sieht aus
wie ein ganz normaler
Teenager – bis er weint.
Denn Calvino weint Blut:
Rote Tränen kullern dem 15-Jährigen mindestens
drei Mal täglich die Wangen hinunter. Bis zu einer
Stunde kann das Phänomen andauern. «Manchmalbrennt es auch», erzählt Calvino in einem Interview
mit «ABC».
Seine Mutter, Tammy Mynatt, hat sich an die Medien
gewanndt, da sie ratlos ist. «Wir haben ihn von Kopf
bis Fuss röntgen lassen, MRI‘s und CT‘s gemacht, aber
nichts. Keiner weiss was meinem Baby fehlt», erzählt
sie den Tränen nahe. Sie hofft nun, dass sich durch
den Fernsehauftritt jemand meldet, der weiss worum
es sich bei den Tränen aus Blut handelt. «Mehr als
alles andere wünsche ich mir, dass jemand sagt, er
habe das schon mal gesehen.» Als es das erste Mal
passierte, rief seine Mutter den Rettungsdienst. |
«Am
schlimmsten war, als er mich ansah und fragte, ob er
sterben müsse. Das hat mir das Herz gebrochen.»
«Die meisten meiner Freunde fürchten sich vor mir
– sie denken ich bin verflucht oder so. Das tut mir
weh», erzählt er. «Aber ich habe mich langsam daran
gewöhnt, glaube ich». Trotzdem spielt Calvino am
liebsten mit seinem Hund im Garten, ihm ist es egal
ob er klare oder rote Tränen weint. (Quelle: blick.ch) |
Forscher fotografieren «Aura» des Menschen
 |
|
Forscher fotografieren «Aura» des Menschen
Sendai/Japan - Behauptete bislang jemand, er könne
die Aura anderer Menschen sehen, wurde er von Wissenschaftlern
meist als Spinner oder gar Scharlatan
abgetan. Nun haben japanischen Forscher jedoch möglicherweise
die biologische Grundlage für diese Wahrnehmung
gefunden: Auch der menschliche Körper gibt
Lichtphotonen ab, die jedoch für das gewöhnliche Auge
nicht wahrnehmbar sind.
Das Phänomen der sogenannten Biolumineszenz,
die Fähigkeit von Lebewesen also, selbst oder mit
Hilfe anderer Spezies (Symbionten) Licht zu erzeugen,
ist in der Natur weit verbreitet und besonders
in Form von Glühwürmchen oder Tiefseeorganismen
bekannt. Dass jedoch auch der menschliche Körper
Licht abgibt, war bislang weitgehend unbekannt
bzw. wissenschaftlich höchst umstritten.
Wie die Forscher um Hitoshi Okamura, Masaki Kobayashi
und Daisuke Kikuchi vom Tohoku Institute of Technology (TIT) im Fachmagazin «PLoS One», der Public
Library of Science (PLoS) nun ausführlich berichten,
gelang ihnen der Nachweis der menschlichen
Bioluminiszenz mittels hochsensibler CCD-Kameras.
Tatsächlich gibt der menschliche Körper ein leichtes
Schimmern von sich. Die Stärke dieses Leuchtens ist
jedoch 1‘000 Mal schwächer als das vom menschlichen
Auge wahrnehmbare Licht. Hervorgerufen
durch feinste Stoffwechselveränderungen, werden
in bestimmten Rhythmen direkte ultraschwache
Photonen, elektromagnetische
Lichtteilchen, abgeben.
Auch wenn die Intensität des angegebenen
Lichts immer weit unter der für das
menschliche Auge liegenden Sichtbarkeit
liegt, verändert sie sich dennoch
messbar innerhalb eines 24-stündigen
Zyklus (S. Abb. C- H). Die hellste Phase
liegt dabei um die Mittagszeit, während
gegen Abend am wenigsten Photonen
abgegeben werden. Interessanterweise
steht die Menge des emittierten Lichts
nicht in Verbindung zur abgegebenen
Körperwärme, zeigen Wärmeaufnahmen
des gleichen Körpers doch gänzlich gänzlich
unterschiedliche Ergebnisse.
Auch aus grenzwissenschaftlicher Sicht ist die Entdeckung
der japanischen Forscher von grossem Interesse,
stellt sich doch die Frage, ob die nachgewiesenen
Biolumineszenz mit jenen Eindrücken in Verbindung
stehen, wie sie hellsichtige Menschen haben, wenn
sie davon sprechen, die Aura von Personen «sehen»
zu können. Welche biologischen und biochemischen
Zusammenhänge hier gegeben sein müssten, damit
bestimmte Menschen möglicherweise das für das
gewöhnliche menschliche Auge nicht sichtbare biolumineszente
Leuchten des Körpers wahrnehmen
könnten und dieses wohlmöglich auch in Verbindung
mit emotionalen und/oder neuralen Zuständen der
betrachteten Personen steht, müsste vor diesem Hintergrund
allerdings noch eingehend erforscht werden.
(Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de) |
Kugelblitz explodiert in Münchner Biergarten
 |
Eines der seltensten und selbst unter Meteorologen noch
umstrittenen Naturphänomene – ein Kugelblitz – schlug
im vergangenen Herbst in den Biergarten der Naturfreunde
in München ein.
Wie die Münchner «Abendzeitung» berichtet, wurden
zwei Personen leicht verletzt, als der von Zeugen als
fussballgross beschriebene Kugelblitz in eine Kastanie
einschlug und deren Rindensplitter Meter weit durch
die Luft geschleudert wurden: «Ein Erwachsener stürzte durch
den Blitzschlag
von der Bank
und blieb mit
Lähmungserscheinungen
im rechten Bein
liegen.
Er wurde von
Besuchern in
die nahe Gaststätte
getragen. Auch ein weiterer Erwachsener erlitt
Verletzungen. Beide kamen in Krankenhäuser.»
Laut Zeugenbeschreibung sei der Kugelblitz zuvor
über die Wiese her gekommen und schlussendlich
den Kastanienbaum hoch gerollt, in dessen Wipfel es
dann zu einer bombenartigen Explosion kam.
|
Worum es sich bei Kugelblitzen tatsächlich handelt,
wird unter Forschern und Wissenschaftlern immer
noch heftig diskutiert. Doch selbst eine Vielzahl an
Meteorologen ist mittlerweile davon überzeugt, dass
es sich bei Sichtungen derartiger Ereignisse nicht um
Einbildung, Restbilder von gewöhnlichem Blitzlicht
oder gar Spinnerei, sondern um seltene meteorologische
Phänomene handelt. Eine Theorie geht davon
aus, dass es sich bei Kugelblitzen um einen ionisierten
Plasma-Klumpen handelt, der von magnetischen
Feldern zusammengehalten wird.
(Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de) |
Spuk im Haus von Popstar Sting
|
In einem Interview mit dem britischen «Radio 2» der BBC
spricht Popstar Sting offen über zahlreiche bizarre Spukphänomene
in einem seiner britischen Anwesen.
Nach eigenen Angaben
will Gordon Matthew
Sumner, so Stings bürgerlicher
Name, eines
Nachts sogar gemeinsam
mit seiner Frau
Trudie Styler zwei
Geistwesen in ihrem
Schlafzimmer gesehen
haben.«Ich hätte niemals gedacht,
je an Geister zu glauben - bis ich selbst einen
Geist mit meinen eigenen Augen gesehen hatte», erinnert
sich der Sänger. «Ich lag im Schlafzimmer unseres
wirklich schon sehr alten Hauses und schreckte
gegen drei Uhr morgens plötzlich auf. In der Ecke des
Raumes sah ich eine Frau mit einem Kind im Arm,
die mich fortwährend anstarrte. Zuerst dachte ich,
dass es sich um meine Frau Trudie mit einem unserer
Kinder handeln könnte, fand diese Vorstellung aber
doch schnell sehr merkwürdig. (...) Als ich prüfend
neben mich tastete überlief mich ein wirklich furchtbarer
Schauer, denn Trudie lag schlafend neben mir.
Dann wurde auch sie wach, sah ebenfalls die beiden
Erscheinungen und erschrak sich auch. Mit einem
Mal waren die Frau und das Kind dann auch wieder
verschwunden», zitieren britische Medien aus dem
Interview.Neben dieser Spukerscheinung will der einstige Police-
Frontman in besagtem Haus auch schon des öfteren
mysteriöse Stimmen gehört und umherfliegende
Gegenstände gesehen haben. «Intellektuell glaube
ich eigentlich nicht an Geister, aber auf einer emotionalen
Ebene habe ich sie schon selbst erlebt.» |
Das «Dalai Lama-Mantra»: Berichtigung eines hartnäckigen Gerüchts
|
Die Geschichte klingt wunderbar: Der Dalai Lama singt für seinen an Krebs erkrankten Freund Vaclav Havel zusammen mit tibetischen Mönchen an Havels Krankenbett das «Maha Mrityeonjaya Mantra». Ein Anwesender nimmt den Gesang auf. Weiter wird kolportiert, dass der Dalai Lama sich zunächst gegen die Weitergabe der Aufnahme gewehrt habe, später aber unter der Bedingung zugestimmt habe, dass die Aufnahme des Heilungs-Mantras nicht verkauft werde, sondern nur kostenlos weitergegeben und verschenkt werde.
Dieses Gerücht macht seit mehreren Jahren die Runde und verbreitet sich immer weiter. Die Geschichte ist leider frei erfunden. Es lässt sich - wie so oft bei Gerüchten, die sich rasend schnell im Internet verbreiten - nicht mehr eruieren, wer es in die Welt gesetzt hat. Ich habe die Geschichte zum ersten Mal vor zwei Jahren von Bärbel Mohr gehört und staunte nicht schlecht, als ich auf der qualitativ mangelhaften Aufnahme unzweifelhaft die Stimme von Hein Braat erkannte.
In letzter Zeit haben die Anfragen nach dem «Dalai Lama-Mantra» sprunghaft zugenommen. Die CD-Kopien sind anscheinend wieder vermehrt im Umlauf. Die Geschichte findet sich auf unzähligen Websites und Blogs, wobei viele mittlerweilen auf den Irrtum hinweisen. Auf einem deutschen Blog berichtet |
Birgit Marita: «Eine Freundin erzählte mir gerade, dass sie eine CD mit dem Herzmantra, gesungen von dem Dalai Lama bekommen hat ... Der CD liegt sogar eine Beschreibung mit der Geschichte bei und dem Hinweis, dass man sie auf keinen Fall verkaufen sondern nur weiterverschenken darf. Auch kam eine Anfrage, was zu tun ist, wenn jemand das einfach nicht glauben will ... »
Ich habe Hein Braats Mantra-Aufnahmen vor ca. 20 Jahren zum ersten Mal gehört und war tief berührt von seiner ausserordentlichen Stimme und der Atmosphäre, die er mit seiner Musik kreierte. Ich habe ihn daraufhin zweimal für Konzerte an die Basler Psi-Tage eingeladen, die grossen Anklang fanden. Hein Braat selbst hat sich zur Geschichte bisher nicht geäussert, obwohl das Mantra von seiner CD geklaut wurde.
Falls Sie Interesse an diesen wunderschönen Aufnahmen haben, auch wenn sie nicht vom Dalai Lama gesungen sind, können Sie diese per Mail an info@antiquariat.ch bestellen. Die CD kostet 36.- . Hörpoben seiner CD’s und weitere Angaben finden Sie auf www.antiquariat.ch. (lw) |
|
Wiedergeborener lehnt Lama-Titel ab
|
Der nach ausführlichen Tests auch vom Dalai Lama als Wiedergeburt des Lama Yeshe anerkannte, 24-jährige Spanier Ösel Hita Torres hat der für ihn vorgesehenen Position als einer der führenden westlichen buddhistischen Lamas entsagt und will nun statt dessen Filmemacher werden.
Wie der bislang auch unter seinem buddhistischen Namen Tenzin Ösel Rinpoche (Lama Ösel) bekannte Torres vor spanischen Medien kürzlich erklärte, habe er sich in seinem angeblichen Schicksal als zukünftiger Lama nicht mehr wieder finden können und wolle statt dessen seinem Berufswunsch folgen, nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium Filmemacher zu werden.
1985 in Spanien als Sohn von Schülern des Lama Yeshe geboren, gab es für die Eltern schon kurz nach der Geburt Hitas Anzeichen dafür, dass ihr Sohn die Reinkarnation des 1984 verstorbenen Lama Yeshe sei. 14 Monate später wurde er den traditionellen Tests der buddhistischen Gelug-Schule unterzogen und dabei als Wiedergeborener Tulku, also als hoher tibetisch-buddhistischer Lama, erkannt. Mit dem Einverständnis seiner Eltern trat er 1991 in das südindische Kloster Sera ein und wurde dort auf seine zukünftige Position vorbereitet.
Offensichtlich während seines Studiums kam es zu einem Sinneswandel bei Torres, der sich fortan dem Berufswunsch Filmemacher und einem westlichen Lebensstil öffnete. In Interviews mit spanischen Zeitungen wurde er im Frühjahr 2009 mit den Worten zitiert, er wolle nicht länger die ihm aufgebürdete Lüge leben. Besonders unter Buddhisten sorgt die Entscheidung Torres‘ für Kontroversen. Der bekannte New Yorker Buddhist Josh Baran etwa kommentiert die Situation mit dem Hinweis, dass die tibetischen Buddhisten die Weisheit eines Tulkus nicht durch seinen Titel, sondern durch sein Wirken und seine Frömmigkeit bewerten. Die Mönche versuchen die in Frage kommenden Kinder auszusuchen, aber sie übernehmen auch das Ausschlussverfahren der umfangreichen Tulkuausbildung: «Egal, wen sie auswählen, der Beste wird am Ende vorne stehen».
Auf Grundlage dieser Logik habe sich Torres selbst aus dem Rennen gebracht. Schon zuvor hatten sich führende Buddhisten - darunter angeblich auch der Dalai Lama selbst - besorgt darüber gezeigt, dass Torres eine traditionelle buddhistische Ausbildung in Indien erhalten habe. «Wenn er eine traditionelle tibetische Erziehung gewollt hätte, wäre er in einer tibetischen Familie im Exil wiedergeboren», zitiert der «China-Observer.de» den buddhistischen Gelehrten Robert Thurman, selbst ehemaliger Mönch und Freund des Dalai Lama. Das Ergebnis dieser falschen Platzierung sei, dass Torres jetzt mit einer Identitätskrise weggebrochen sei.
Zugleich zeigt sich Thurman jedoch überzeugt, dass Torres nach einiger Zeit in der viel beschäftigten postmodernen westlichen Welt den Wert der tibetischen Tradition erkennen werde und dann in der Lage sein wird, sich nach wirklich eigenem Willen zu entscheiden.
(Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)
|
Kornkreis-Pionier Pat Delgado verstorben
|
Im Alter von fast 91 Jahren ist am 23. Mai 2009 der englische Kornkreisforschungspionier Pat Delgado einem Krebsleiden erlegen. Delgado war einer der Kornkreisforscher der ersten Stunde und wurde als Co-Autor des Weltbestsellers «Circular Evidence» (Kreisrunde Zeichen) bekannt.
Bevor Delgado Ende der 1980er Jahre auf die ersten modernen englischen Kornkreise aufmerksam wurde, arbeitete er als Elektromaschinenbau- und Raketeningenieur unter anderem für das Mariner-Projekt der NASA an der Woomera Deep Space Network Station in Australien. Gemeinsam mit Colin Andrews und später mit Busty Taylor untersuchte und dokumentierte Delgado das Kornkreisphänomen in England. Angesichts zunehmender Fälschungen, die teilweise sogar gezielt darauf ausgelegt waren, ihn nicht nur als Forscher sondern auch persönlich zu diskreditieren, zog sich Delgado in den frühen 1990er Jahren aus der öffentlichen Forschung mehr und mehr zurück, jedoch ohne das Interesse am eigentlichen Phänomen verloren zu haben. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)
|
Parapsychologie-Pionier Hans Holzer verstorben
|
New York, USA - Im Alter von 89 Jahren ist der bekannte Parapsychologe Dr. Hans Holzer am 26. April 2009 nach langer Krankheit in New York verstorben. Der in Österreich geborene Forscher gilt als Pionier der Parapsychologie.
1920 in Wien geboren, studierte er am London College of Applied Science und bereiste später zahlreiche Länder, um sich selbst einen Eindruck verschiedener paranormaler Phänomene vor Ort machen zu können. Holzer veröffentlichte nicht weniger als 146 Bücher über das Okkulte und Übernatürliche, zudem zahlreiche Artikel und Dokumentationen. Zu seinen berühmtesten Fällen zählen die Untersuchung des Amityville-Spuks, die er in seinem Buch Murder in Amityville (1979) dokumentierte, das später der Verfilmung Amitiville II: The Possession als Grundlage diente. Weltweit bekannt wurde Holzer jedoch für den von ihm geprägten Begriff der «anderen Seite» (The Other Side). Auch der Begriff «Geisterjäger» (Ghost Hunter) wird dem Titel von Holzers erstem Buch gleichen Namens von 1963 zugeschrieben. Auch im deutschen Sprachraum war Holzer für seine auch hier zahlreich erschienenen Bücher bekannt. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de) |
Mirin Dajo - der unverletzbare Prophet:
Der verschollene Originalfilm
|
Unzählige Male liess der Holländer Mirin Dajo seinen Körper um 1947/1948 in der Schweiz öffentlich durchstechen, von hinten, seitlich und von vorne - ohne dass dabei Blut floss. Und das alles erst noch ohne jegliche Schmerzen. Kein Trick, wie aufwändige ärztliche Untersuchungen ergaben. Eine medizinische Sensation, die Wissenschaftlern bis heute Kopfzerbrechen bereitet! In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen stellt das Magazin MYSTERIES Dajos gesamtes Original-Filmmaterial der Weltöffentlichkeit ab sofort kostenlos im Internet unter www.mysteries-magazin.com zur Verfügung. Herausgeber Luc Bürgin: «Wir haben die originalen 35-Millimeter-Filmrollen durch einen glücklichen Zufall ebenfalls geschenkt erhalten - von einer der letzten lebenden Bekannten des Holländers. Insofern möchten auch wir mit diesen sensationellen Aufnahmen kein Geld verdienen, sondern sie in seinem Sinne all jenen zum Nulltarif zeigen, die sich dafür interessieren.» Weitere Informationen finden Sie in Luc Bürgins Buch Das Wunder Mirin Dajo (Kopp Verlag).
|
Hajo Banzhaf gestorben
|
Hajo Banzhaf, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Tarot-Autoren deutscher Sprache, ist am 12. Februar plötzlich und unerwartet gestorben. Hajo musste sich einer Operation unterziehen und ist an einer Lungenembolie mit Herzversagen gestorben
Seit 1991 hielt Hajo Banzhaf – vor stetig wachsendem Publikum – Vorträge zu den Themen Tarot und Astrologie. Seine über 25 Bücher, die u.a. bei Random House erschienen sind, sind in vielen europäischen Sprachen erschienen und selbst auf chinesisch übersetzt worden. Hajo Banzhaf wäre im Mai 60 Jahre alt geworden. |
«Urzeit-Code»: Freiland-Anbau beweist Bio-Effekt
Bringt Getreide dank elektrostatischen Feldern tatsächlich mehr Ertrag? Ja! Zum ersten Mal überhaupt fanden 2008 grossflächige Freilandversuche mit entsprechend behandeltem Saatgut statt – in Bayern. Resultat: 38 Prozent Mehrertrag bei Mais und 20 Prozent Mehrertrag bei Weizen.
 |
Seit Jahren engagiert sich Daniel Ebner (Bild) aus dem Schweizer Kanton Basel-Landschaft für den «Urzeit-Code». Nun trägt seine Arbeit endlich Früchte: Dank dem Interesse und der finanziellen Unterstützung einer bayerischen Agrargenossenschaft konnte der Schweizer Biologe 2008 mit Bauern in Deutschland auf drei Feldern verschiedene Getreidesorten ausbringen lassen. Die Samen waren von ihm zuvor in einem italienischen Labor temporär einem starken elektrostatischen Feld ausgesetzt worden. Resultat: Im Fall von Weizen und Mais fiel die Erntemenge deutlich höher aus. Konkret: Der elektrostatisch behandelte Weizen erbrachte im Vergleich zur Kontrollfläche einen Freiland-Mehrertrag von 20 Prozent – und das ohne jeglichen Pestizideinsatz. Angesät wurde Ende März 2008, geerntet Ende Juni. Die beiden Anbaufelder waren je rund eine halbe Hektare gross. Der Wuchs der E-Feld-Pflanzen war insgesamt geringer als derjenige der unbehandelten Kontrollgruppe, der Ertrag pro Pflanze jedoch deutlich höher. |
Beim E-Feld-Mais konnte der Mehrertrag im Vergleich zur Kontrollgruppe nach der Ernte gar auf 38 Prozent beziffert werden. Auch in diesem Fall waren die E-Feld-Pflanzen kleinwüchsiger, aber der Ertrag pro Stängel deutlich höher. Teilweise bildeten die einzelnen Pflanzen auch mehrere Stile aus. Zudem zählte man bei den E-Feld-Sprösslingen im Durchschnitt drei bis fünf Kolben pro Pflanze, in Einzelfällen gar bis zu neun Stück! Die Grösse der beiden Anbauflächen entsprach in etwa derjenigen des Weizens. Angesät wurde anfangs Mai, geerntet Ende September. Im Gegensatz zum Weizen wurden beim Mais wegen Schädlingsbefalls Pestizide eingesetzt, sowohl im E-Feld – als auch im Kontrollfeld.
Die Ergebnisse zeigen, dass Ebner auf dem richtigen Weg ist: «Die Resultate erscheinen mir umso interessanter als die Bedingungen für den Anbau nicht gerade optimal waren, weil wir ja ein ziemlich feuchtes Jahr hatten. Kam dazu, dass wir die E-Feld-Saatgutproben von Italien nach Bayern transportieren mussten, was die Sache ebenfalls komplizierte.»
Dass bei den Agrarmaschinen im Fall der bereits gequollenen E-Feld-Samen für die Aussaat eine breitere Lochgrösse eingestellt werden musste, habe die Arbeit ebenfalls nicht vereinfacht. «Die unbehandelten Kontrollproben waren kleiner und konnten auf den Feldern in höherer Dichte ausgesät werden, was ihren Wuchs eher bevorteilt haben dürfte.» Die deutlichen Mehrerträge bei den E-Feld-Proben seien somit wohl eher noch höher zu bewerten als offiziell beziffert.

Aus den elektrisch behandelten Sporen eines klassischen
gefiederten Wurmfarnes entstand völlig überraschend
ein völlig anders gearteter, botanisch unbestimmbarer
Hirschzungenfarn, der den Forschern Rätsel aufgab. Untersuchungen zeigten, dass es sich dabei offensichtlich um einen längst ausgestorbenen »Ur-Farn« handelte.

Die Eier herkömmlicher Regenbogenforellen entwickelten
sich im Elektrofeld zu einer massiv grösseren, ausgestorbenen
Wildform, wie sie in Europa vor rund 150 Jahren
verbreitet war. Auffälligste Merkmale im Gegensatz zu heutigen Zuchforellen: »Lachshaken«, ausgeprägte Maserung sowie eine auffallend rötliche Kiemenfärbung.
Entdeckt hatte den erstaunlichen Bio-Effekt Daniel Ebners Vater Guido. Zusammen mit Heinz Schürch untersuchte er innerhalb seiner Forschungstätigkeit beim Chemiekonzern Ciba- Geigy bis in die 90er-Jahre das Verhalten von biologischen Organismen, die starken elektrostatischen Feldern ausgesetzt wurden. Dabei stellte man im Rahmen beobachtender Studien überrascht fest, dass Pflanzensamen und Fischeier nach Behandlung in einem Spannungsfeld schneller wuchsen und teilweise auch mehr Ertrag brachten. In einigen Fällen entwickelten sich die Organismen gar zu einer Art «Urform» zurück.
Ob des Erfolgs experimentiert Daniel Ebner in Bayern derzeit mit Winterweizen, der im Frühjahr 2009 geerntet werden soll. Parallel dazu wurde er kürzlich nach La Réunion eingeladen – einer zu Frankreich gehörenden Insel im Indischen Ozean – um seine Ergebnisse dort interessierten Wissenschaftlern vorzustellen. Mit dabei auch der Soziologe Raoul Ouédraogo, langjähriger Assistent von Professor Jean Ziegler, Berater des UNO-Menschenrechtsrats. Ebner: «Speziell gefreut hat mich, dass ich auch dem Präsidenten von La Réunion vorgestellt wurde, der sich sehr für unsere Experimente interessiert.»
Auf Vorschlag des Schweizer Nobelpreisträgers Professor Werner Arber sollen nun Inhaltsanalysen der Getreideproben aus Bayern folgen, um das Vorhandensein allfälliger Giftstoffe auszuschliessen. «Die Tests dürften insgesamt rund 7000 Euro kosten», rechnet Daniel Ebner vor, der die Experimente mit viel Idealismus auf eigene Kosten vorantreibt. «Für diese Analysen suche ich deshalb noch einen Sponsor.»
Mehr Infos dazu auf: www.urzeit-code.com
Forscher widerlegt Desinteresse von britischer Regierung am Kornkreisphänomen
|
Glaubt man den erst kürzlich veröffentlichten ehemals geheimen UFO-Akten des britischen Verteidigungsministeriums sowie den Aussagen des ehemaligen UFO-Beauftragten des Verteidigungministeriums Nick Pope, so habe weder die britische Regierung, noch das Militär, Polizei oder das Königshaus ein offizielles Interesse an den Kornkreisen, ihrer Dokumentation und Erforschung gehabt. Kornkreisforscher Colin Andrews (Bild) widerlegt nun in einem ausführlichen Artikel und anhand zahlreicher Dokumente diese Behauptungen und belegt, wie sehr sich die britischen Offiziellen tatsächlich für das Phänomen interessieren. |
In einem Artikel über das offizielle Interesse der britischen Regierungsstellen an den Kornkreisen erklärte Nick Pope einst, dass das Verteidigungministerium zu keiner Zeit ein tieferes und weiterführendes Interesse an den Kornkreisen gehabt habe. Zudem sei die Polizei zu keiner Zeit bezüglich Kornkreisen untersuchend aktiv geworden und es habe keine offizielle Zusammenarbeit mit Forschern gegeben. Auch habe es kein Interesse der Königin oder von Mitgliedern der königlichen Familie am Thema Kornkreise gegeben. Ebenfalls widersprach Pope Behauptungen, es habe von Seiten der Regierung eine Anordnung gegeben, über die Ergebnisse einer Kornkreis-Überwachungsaktion mediales Stillschweigen zu bewahren. Alle diese Aussagen, so Andrews, könne er anhand von Fotobeweisen und Dokumenten eindeutig widerlegen.
Im Gegensatz zu Popes Auslegungen, wonach sämtliche Kornkreis-Fotos, wie sie von Besatzungen von Polizei- und Militärhelikoptern erstellt wurden, lediglich aus persönlichem Interesse besagter Offiziere und nicht im offiziellen Auftrag entstanden waren, erklärt Andrews in seinem Artikel auf «ColinAndrews.net», die Natur der Verbindung zwischen ihm und dem Polizeihauptquartier von Hampshire sei eindeutig intensiverer und offiziellerer Natur gewesen.
So habe er für die Weitergabe von neuen Kornkreismeldungen eine Direktwahlnummer zum kommandierenden Flugeinsatz-Offizier in Lee-On-Solent bekommen. Aufgrund ausgewählter Meldungen sei es zu Helikoptereinsätzen gekommen, bei welchen einige Kornkreise durch die Polizeioffiziere überhaupt zum ersten Mal fotografiert wurden. Im Gegenzug bekam Andrews Abzüge der dabei entstandenen Aufnahmen. Ähnliche Verbindungen und Vereinbarungen bestanden laut Andrews auch zu Einheiten des britischen Militärs – auch hierfür liefert der Pionier der Kornkreisforschung fotografische Beweise. Zudem sei das Militär 1990 an der Kornkreisüberwachungsaktion «Operation Blackbird» nahe Bratton und am Silbury Hill in Wiltshire mit zwei Offizieren beteiligt gewesen, die für die Handhabung der von Militär gestellten Nachtsichtkameras verantwortlich waren.
Während «Operation Blackbird» sei es sogar zu einer «D-Notice» der britischen Regierung gekommen. Derartige Anordnungen unterbinden die mediale Berichterstattung zu bestimmten Themen. Andrews beruft sich hierzu auf den Radio- und Fernsehjournalisten Dave Barrett, der damals für den Radiosender GWR in Swindon arbeitete und die eingegangene offizielle Anordnung, die Live-Berichterstattung vom Überwachungscamp zu unterbrechen, bestätigte. Sogar vom Betreten eines neuen Kornkreises sei das Journalistenteam durch die Anordnung abgehalten worden, so Barrett. Hinzu habe die britische Armee für eine Dokumentation der BBC im Sommer 1989 zu Vergleichszwecken selbst Kornkreise getrampelt und mit einem Armeehelikopter Getreideflächen niedergewirbelt und die dabei entstandenen niedergedrückten Flächen dann aus der Luft fotografiert.
Auch Mitglieder der damaligen britischen Regierung unter Margret Thatcher und des Parlaments, so etwa Sir David Mitchell, hatten ein offenes Interesse an der Erforschung. Neben den politischen Regierungsvertretern zeigten auch die Königin und die Königsfamilie ein dezidiertes Interesse an den Kornkreisen und deren Erforschung. Königin Elisabeth II. hatte eines der ersten Kornkreisbücher (Circular Evidence von C. Andrews und P. Delgado) auf ihrer Leseliste und abonnierte gemeinsam mit ihrem Ehemann Prinz Philip, den Newsletter von Andrews und Delgado.
Welche Brisanz Andrews Artikel tatsächlich zu haben scheint, zeigen erste Schritte gegen den Autor, der unter Androhung juristischer Konsequenzen angemahnt wurde, ein zuvor innerhalb des Online-Artikel veröffentlichtes Dokument wieder von der Seite zu entfernen. (Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de)
Spektakulärer Apport in Hanau
Lucius Werthmüller
Wir haben Kai Mügge anlässlich der Séancen von Stewart Alexander im letzten Frühling als äusserst glaubwürdigen Menschen kennen gelernt und sind seither in Kontakt geblieben. Er führt seit mehreren Jahren einen Zirkel für physikalische Medialität, der äusserst eindrückliche Resultate erzielt. Letzte Woche hat er uns Folgendes geschrieben: Am 8. Oktober dieses Jahres erzielte die Experimentalgruppe «Felix Zirkel» in Gegenwart eines Kurators des Berner Museums für Kommunikation (siehe S 59), der Exponate für die Ausstellung «Kommunikation mit dem Jenseits» abholte, einen höchst fremdartigen und in seinen Bedeutungen höchst vielschichtigen Apport.
 |
|
| Die Schriftrollen im Grössenvergleich |
Der Original Apport |
Nachdem sich das Experimentalteam Diesseits und Jenseits wochenlang auf den Gast-Sitzer eingestellt hatte, um starke und eindrückliche Phänomene zu erzielen, verlief die Séance von Anfang an viel versprechend. Teilweise in Rotlicht bewegte sich der Experimental-Tisch kraftvoll und erhob sich nach einiger Zeit mit allen Füssen vom Boden. Unübertroffen und extrem rätselhaft ist das Apportgeschehen. Von zwei Zeugen eindeutig beobachtet, flog aus einer Position unterhalb der Zimmerdecke mit einer diagonalen Flugbahn zwischen zwei Köpfen hindurch – wie ein abgeschossener Sektkorken – ein höchst seltsames Objekt-Arrangement, das eindeutig als Apport zu klassifizieren ist. Es bestand aus einem Jugendstil-Löffel und Wachsbällchen, in denen Miniatur-Schriftrollen eingelegt waren, die in Englisch und Französisch eindeutige Botschaften einmal an die Gruppe und einmal direkt an den Gast der Sitzung richteten. Die Schriftzeichen sind teilweise nur einen Millimeter klein und entsprechend schwer zu lesen. Der englische Text lautet:
The Length of Thy Longing Shall Be
the Strength of its Glory

Diese Aussage wurde als Psalm 74 aus Aleister Crowleys Book of Law identifiziert. Dieses Buch enthält eine Sammlung von Versen, die eine mysteriöse spirituelle Intelligenz namens Aiwass diktiert haben soll. Crowley beschreibt die Begegnung mit Aiwass in The Equinox of the God: Er sass an seinem Tisch in Kairo, als er aus der entferntesten Ecke des Raumes, links hinter seiner Schulter, die Stimme von Aiwass vernahm. Sie war tief, melodisch und ausdrucksvoll, feierlich, sinnlich, zärtlich oder zornig, wie immer es dem Inhalt entsprach. Die Ausdrucksweise war ohne fremden Akzent, womit Crowley wohl gemeint hat, dass sie britisch klang. Crowley betonte, dass es sich nicht um automatisches Schreiben gehandelt habe, sondern dass er diese Stimme ganz normal gehört habe. Pikant an dieser Botschaft ist, dass sicher viele Spiritualisten grosse Vorbehalte gegenüber dem ausschweifenden Magier und Okkultisten Crowley haben.
Ein anderes interessantes Detail hat Dr. P.J., ein Zirkelteilnehmer, beigetragen: In vergangenen Jahrhunderten wurden solche Wachskügelchen benutzt um geheime Botschaften zu senden. Oft wurden Stofffetzen beschrieben und die Kügelchen geschluckt, so dass niemand sie finden konnte.
Auf der Website http://felixcircle.blogspot.com/ künden fünf Artikel vom Erkenntnisprozess, der sich der Identifikation der Gegenstände und der Entzifferung der Botschaften anschloss. Ausserdem findet sich auf der Website, neben vielen anderen Dokumenten zur physikalischen Medialität, ein Filmclip, der die Minuten der Entdeckung des Apports dokumentiert und die identifizierte englische Botschaft präsentiert.
Die französische Schrift mit ihrer höchst komplexen Botschaft, in der der Gast jenes Abends namentlich erwähnt wird, konnte erst mehr als 10 Tage später in ihrer Gesamtheit erfasst werden.
Manuel Schoch gestorben
 |
|
Völlig überraschend ist am Freitag, 10. Oktober 2008, in Weggis der international tätige Schweizer Hellsichtige und Mystiker Manuel Schoch verstorben. Manuel leitete in der Innerschweiz einen Kurs und sank am Vorabend des letzten Kurstages in sich zusammen. Er verschied am folgenden Tag im Spital in Zürich. Der 62-Jährige hinterlässt seine Frau, zwei Söhne, einer davon Gymnasiast, und die Gemeinschaft von Therapeuten des von ihm begründeten tune in Instituts in Zürich.
Manuel Schoch ist bei den beiden Konferenzen «LSD – Sorgenkind und Wunderdroge» und am «Welt Psychedelik Forum» mit grossem Erfolg als Referent aufgetreten. Im nächsten Frühjahr hätte er zum ersten Mal beim Basler Psi-Verein einen Vortrag und ein Seminar gehalten.
Wir trauern um einen kostbaren Freund mit weit offenem Herzen und um einen unerschrockenen Pionier der Bewusstseinsforschung. Martin Frischknecht, Verleger der SPUREN und Verleger mehrerer Bücher von Manuel schreibt dazu Folgendes:
Im vergangenen Jahr durften wir mit Manuel Schoch das Erscheinen seiner Autobiografie «Zwei Welten – die Biografie eines modernen Mystikers» feiern. |
In dem Buch berichtet er im Schlusskapitel unter dem Titel «Meine Familie» von der Feier zu seinem sechzigsten Geburtstag in Zürich. An dem Fest, das von seiner Familie und dem engsten Freundeskreis im Geheimen für das Geburtstagskind arrangiert wurde, nahmen mehrere hundert Menschen teil. Manuel Schoch schreibt: «Die Tatsache, dass ich jetzt sechzig Jahre alt bin, bedrückt mich nicht. Im Gegenteil. Ich finde, mein Leben bis dahin war so reich und so schön, dass alles, was jetzt noch kommen mag, mir vorkommt wie ein Sahnehäubchen obendrauf: Es muss nicht sein – nichts muss eigentlich noch sein –, und ich will es nehmen und geniessen, wie es kommt, ohne irgendwelchen Erwartungen nachzuhängen. Was ich bis dahin getan habe, war gut, was noch kommt, ist eine fantastische Zugabe.»
Fassungslos sitzen wir da und finden, die Zugabe sei zwar fanstastisch, aber allzu kurz ausgefallen. Danke, Manuel! Liebe kann man weder machen, noch kann man sie lernen, aber geben kann man sie. Auch das haben wir von dir gelernt.
Millionärsfamilie floh aus Spukschloss
Für rund 4,5 Millionen Euro erstand Anwar Rashid und seine Frau Nabila aus Dubai das aus dem 14. Jahrhundert stammende Anwesen um Clifton Manor in Nottinghamshire. Nach gerade einmal acht Monaten hat die Familie das alte Herrenhaus von Clifton schon wieder verlassen. Der Grund: Unerklärliche nächtliche Stimmen und geisterhafte Erscheinungen.
Erst im Januar 2007, so berichtet der Daily Telegraph, war die Familie des Multimillionärs in das pittoreske Herrenhaus eingezogen. Schon am ersten Tag im Haus begannen in den Fluren des Hauses die nächtlichen Spukerscheinungen. «Wir sassen Abends noch zusammen, um uns auszuruhen, als wir plötzlich ein Klopfen an der Wand und die Worte ‚Hallo, ist da jemand?‘ hörten. Zuerst versuchten wir diese Erscheinung zu ignorieren, doch dann folgte erneut eine männliche Stimme. Ich stand auf, um mich zu versichern, dass tatsächliche alle Türen und Fenster geschlossen waren - und so war es auch.»
In den folgenden acht Monaten mehrten sich die geisterhaften Stimmen und die Eltern wollen sogar geisterhafte Trugbilder ihrer Kinder gesehen haben: «Eines frühen Morgens ging meine Frau gegen 5 Uhr nochmals nach unten, um unserem Baby eine Fläschchen zu bereiten, da sah sie unsere älteste Tochter vor dem Fernseher sitzen. Sie rief sie ermahnend beim Namen, aber das Mädchen reagierte nicht. Meine Frau merkte, dass hier irgendetwas nicht stimmte und ging nach oben, um im Zimmer unserer Ältesten nach dem Rechten zu sehen. Hier entdeckte sie das Kind tief schlafend in seinem Bett.»

Clifton Hall um 1930
Als die Eltern im August 2007 schliesslich Blutspuren auf der Tagesdecke des Babybettes vorfanden, war es für die Eltern zu viel und sie entschlossen sich, das Haus noch am gleichen Tag zu verlassen.
«Wir kamen uns vor, wie im Film ‚The Others‘ mit Nicole Kidman. Wenn mir irgendjemand zuvor etwas von Geistern erzählt hatte, wollte ich nie daran glauben. Jetzt würde ich jedem neuen Interessenten des Hauses von unseren eigenen Spukerfahrungen erzählen.» (grenzwissenschaft-aktuell)
Ausstellung in Bern: Im Dialog mit dem Jenseits
Bis zum 5. Juli 2009 ist im Museum für Kommunikation in Bern die Ausstellung «Goodbye & Hello: Im Dialog mit dem Jenseits» zu sehen. Die Ausstellung «Goodbye & Hello: Im Dialog mit dem Jenseits» zeigt Begegnungen mit dem Jenseits. Im Zentrum stehen direkt Betroffene mit ihren Erlebnissen. Ihre Geschichten werden anhand spektakulärer Originalobjekte erzählt. Unter anderem ist ein Apport aus dem Zirkel von Kai Mügge (siehe oben) ausgestellt.
Weitere Informationen finden Sie auf www.mfk.ch.
Oxford-Studie: Glaube lindert Schmerzen
Dass gesteigerte religiöse Emotionen physische Schmerzen offenbar vergessen lassen, ist nicht zuletzt von philippinischen Gläubigen bekannt, wenn diese sich in religiöser Trance geisseln und sogar kreuzigen lassen, um dadurch ihren Glauben zu demonstrieren. Eine Studie an der «University of Oxford» hat nun untersucht, welche Faktoren zu diesem Phänomen führen.
Dem Team aus Ärzten, Philosophen und Psychologen, das seine Ergebnisse der Studie in der kommenden Ausgabe des Fachjournals «Pain» ausführlich darlegen wird, ist es erstmals gelungen, religiös begründete Schmerzunempfindlichkeit mit der Aktivierung des so genannten ventro-lateralen präfrontalen Cortex, einem Hirnareal im Frontallappen der Grosshirnrinde zu erklären. Dieses ist für die Neubewertung bzw. Umdeutung einer negativen Erfahrung – wie beispielsweise Schmerzen – zuständig.
Im Experiment verabreichten die Forscher den je zwölf Testpersonen – gläubige Katholiken und Nicht-Gläubige – Elektroschocks. Zugleich bekamen die Probanden ein Bild der Gottesmutter Maria und ein ähnliches, nicht religiöses, Gemälde von Leonardo da Vinci zu sehen. Im Anschluss wurden die Testpersonen dazu befragt, wie stark die Schmerzen waren und welches Bild ihnen besser gefallen hatte.
Erwartungsgemäss bevorzugten die Gläubigen das Bildnis der Jungfrau, berichteten zugleich jedoch von deutlich geringeren Schmerzen beim Anblick dieses Bildes, obwohl sie den gleichen Schmerzimpulsen ausgesetzt waren wie alle anderen Teilnehmer der Untersuchung. Die Gruppe der Nicht-Gläubigen bevorzugte mehrheitlich das Bild Leonardos, doch beschrieben sie bei dessen Anblick keine geringeren Schmerzen.
Zeitgleich wurden die Testpersonen einer Kernspintomographie unterzogen: Hierbei zeigten sich bei den Katholiken die beschriebenen verstärkten Reaktionen. Bei den nichtreligiösen Probanden zeigte sich während des Versuchs keine ungewöhnliche Aktivität in diesem Hirnareal.
Von den Forschungsergebnissen erhoffen sich die Wissenschaftler neue Erkenntnisse und Ansätze für die Schmerztherapie aber auch Einsichten darin, wie kulturelle Einflüsse die Aktivierung unterschiedlicher Hirnareale beeinflussen können.
(Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de; sciencenews.org)
Verschwörungstheorien auf dem Vormarsch
Laut einer Online-Umfrage von sozioland sind 42% der Befragten der Überzeugung, dass die Welt unter der Macht einer geheimen Regierung steht. Knapp die Hälfte der befragten Mystery-Fans glaubt nicht an Geister, schliesst deren grundsätzliche Existenz aber nicht aus.
In einer breit angelegten Umfrage untersuchte sozioland, das Online-Meinungsportal der Respondi AG, die Meinung von über 1‘500 Besuchern verschiedener Esoterikseiten im Internet. Von Juli bis September 2008 wurden die Umfrageteilnehmer unter anderem zu Mystery-Serien und ihrer Einstellung zu Magie und Ausserirdischen befragt.
Beim Thema Verschwörungstheorien geht der Glaube klar in Richtung weltweiten Komplott: 71% der Befragten gehen u.a. davon aus, dass die Ölindustrie Autos mit niedrigem Verbrauch zurückhält, um die Preishoheit zu behalten. Des Weiteren hält etwa die Hälfte der teilnehmenden Personen die Theorien, dass der HIV-Virus aus geheimen Labors stamme und dass die US-Regierung die Anschläge vom 11. September selbst inszeniert habe, für wahr.
Weitere Ergebnisse der Umfrage in Form einer ausführlichen Studie finden Sie unter folgendem Link: www.sozioland.de/rp/mystery2008/index.html
8/2008
Claus Rahn lässt Schweizer staunen
Anfang Mai ergab sich für meine Partnerin Sabin und mich die Gelegenheit für ein Treffen mit Claus Rahn (wir berichteten), bei dem er uns seine Fähigkeiten demonstrierte. Im Laufe unseres Besuchs bat er Sabin an einen Tisch. Sie beschreibt ihr Erlebnis folgendermassen: «Wir mussten den Tisch genau untersuchen und überprüfen, ob sich irgendwo ein versteckter Magnet befinde. Er trug ein kurzärmliges T-Shirt und zeigte, dass er auch am Körper keinen versteckten Magneten auf sich trug. Ich durfte aus zwei Zinntellern einen auswählen; er hatte einen Durchmesser von etwa 12 Zentimetern. Er legte ihn auf die glatte Tischoberfläche und führte etwa 30 Zentimeter darüber schnelle kreisförmige Bewegungen aus. Dazu wiederholte er mehrfach beschwörend «Dreh dich, dreh dich!». Fast augenblicklich begann er sich für einige Sekunden schnell zu drehen. Anschliessend wiederholte er dieses Experiment erfolgreich.»
 |
 |
| Claus Rahn mit Lucius Werthmüller |
Claus Rahn mit Luc Bürgin |
Luc Bürgin beschreibt in der neusten Nummer seiner Zeitschrift Mysteries seine Begegnung mit dem Heiler und Psychokineten: «Im April besuchte ich Claus Rahn im schweizerischen Langenthal, wo er im grosszügig ausgestatteten Haus einer Mäzenin einen Monat lang 20 Kranken seine heilerischen Fähigkeiten anbot – und vielen von ihnen zumindest kurzfristig Linderung verschaffen konnte. Dort konnte ich mich auch von seinen Fähigkeiten überzeugen: Mit eigenen Händen holte ich für Rahn aus der Besteckkiste der zum Wohnzimmer offenen Küche einen Löffel, den ich danach keine Sekunde mehr aus den Augen verlor. Rahn – im kurzärmligen T-Shirt – setzte sich direkt neben mich an einen schmalen Holztisch, der an seiner Unterseite nicht präpariert war. Schulter an Schulter. Dann hielt er seine Hand im Abstand von rund zehn Zentimetern über den Löffel und beschwor ihn mit den Worten «Löffel lauf!». Innerhalb von Sekundenbruchteilen geschah das Unfassbare: Das metallene Ding hüpfte unter seiner Handfläche in Windeseile über den halben Tisch und flog schliesslich meterweit und im hohen Bogen durchs Wohnzimmer,wo es klirrend zu Boden fiel! Faszinierend – ich gebe es gerne zu. Umso mehr, als ich so ziemlich alle Zaubertricks zu kennen glaube. Auch die wenigen mit versteckten Magneten.» Er beendet seinen Artikel mit folgender Feststellung: «Ach ja: Oft werde ich gefragt, warum der Mann diesen Frühling eigentlich nicht in der Uri-Geller-Show im TV zu sehen war. Ganz einfach: Weil dort ausnahmslos Zauberkünstler auftraten. Leider.» Dem gibt es nichts beizufügen. (lw)
Albert Hofmann im Alter von 102 Jahren gestorben
 |
|
Im Alter von 102 Jahren ist Albert Hofmann am Dienstag, den 29. April in seinem Haus auf der Rittimatte im Leimental gestorben. Er gilt als einer der bedeutendsten Chemiker unserer Zeit und ist der Entdecker des LSD. Darüber hinaus leistete er Pionierarbeit in der Erforschung anderer psychoaktiver Substanzen sowie der Wirkstoffe wichtiger Arzneipflanzen. Unter dem Eindruck des bewusstseinserweiternden Potenzials des LSD wandelte sich der Wissenschaftler zunehmend zum Naturphilosophen und kulturkritischen Visionär. Die pauschale Verteufelung von Psychedelika konnte er nie nachvollziehen; für ihn sprach nichts dagegen, dass psychisch stabile Persönlichkeiten in angenehmer Umgebung LSD zu sich nehmen. |
Um so enttäuschter war Albert Hofmann, als er miterleben musste, wie der Gebrauch von LSD weltweit verboten wurde – sogar zu therapeutischen und Forschungszwecken.
Die Anstösse zu einer Kehrtwende, die vom Symposium «LSD – Sorgenkind und Wunderdroge» anlässlich seines hundertsten Geburtstags ausgegangen sind, empfand er als schönes Geburtstagsgeschenk. Als im November 2007 in der Schweiz eine Studie zur therapeutischen Anwendung des LSD vom BAG bewilligt wurde, bezeichnete er dies als «Erfüllung eines Herzenswunsches».
Bis zu seinem Tod korrespondierte Albert Hofmann mit Fachleuten aus aller Welt, empfing Besucher und nahm regen Anteil am Weltgeschehen. Er hat sich bis zuletzt eine fast kindliche Neugier an den Wundern der Schöpfung erhalten können. In seinem «Paradies» – wie er sein Haus auf der Rittimatte zu bezeichnen pflegte – genoss er die Nähe zur Natur, besonders den Pflanzen. Bei einem meiner letzten Besuche sagte er mit leuchtenden Augen: «Die Rittimatte ist meine zweitgrösste Entdeckung.» Es war immer ein besonderes Erlebnis mit ihm über seine Wiese zu gehen und seine Freude an allem Lebendigen mit zu erleben. Seine Haltung ist für mich zu einem Idealbild geworden dafür, wie wir in geistiger und körperlicher Frische ein hohes Alter erreichen können, wenn wir uns die kindliche Neugier zu bewahren vermögen.
Albert Hofmann drückte mehrfach seine Überzeugung aus, dass seine Reisen in andere Welten des Bewusstseins, die er als Kind spontan und später in seinen Experimenten mit psychedelischen Substanzen erlebt hatte, die beste Vorbereitung auf die letzte Reise seien, die jeder am Ende seines Lebens anzutreten hat. Er hat sich die Neugier selbst für seine letzte Reise bewahren können. (lw)
4/2008
Fischregen in Kerala
Im indischen Bundesstaat Kerala regneten am 15. Februar kleine Fische vom Himmel auf das Dorf Kandanassery. Die Anwohner halten den Fischregen für ein Wunder. Wissenschaftler sprechen von meterologischen Phänomenen. Zeugen bemerkten die ersten Fische spät in der Nacht auf dem Nachhauseweg. Ungläubig sammelten sie einige der Fische ein. «Die Fische waren überall und viele wurden von Autos auf der Strasse zerquetscht.» Sify.com zitiert Dr. C. K. Rajan von der School of Marine Sciences an der Cochin University, dass konvektive Wolken Wasser und darin lebende Fische von der Erdoberfläche aufnehmen und diese dann anderswo abregnen. Die Tiere könnten in diesen Wolken sogar solange überleben, wie in den Wolkensystem genügend Feuchtigkeit herrscht. (mehrere Quellen)
Rumänische Polizei bestätigt Poltergeist
In einem rumänischen Dorf sollen in den Häusern Fensterscheiben zersprungen, Gegenstände durch die Luft geflogen und Kerzen erloschen sein, ohne dass Luftzüge dafür verantwortlich gemacht werden konnten. Als sich die betroffenen Anwohner bei der Polizei über den Spuk beschwerten und böse Geister dafür verantwortlich machten, wurden sie zuerst von den meisten Beamten nur belächelt. Doch schon bei den ersten Vorortuntersuchungen liessen sich die Polizisten vom Gegenteil überzeugen.
Mircea Hadimbu (68), dessen Familienhaus nahezu vollständig verwüstet wurde erklärte, dass eines Tages die Fenster eines nach dem anderen zerbarsten. «Zudem sah ich Fahrräder wie von selbst durch die Luft schweben.» Auch seine Schwester Melintine Boccancea (78) beobachtete umher fliegende Tassen und erlöschende Kerzenflammen.
Ein Sprecher der Polizei erklärte: «Es gab Flaschen und andere Dinge, die vor unseren Augen umher flogen. Wir konnten nichts finden, das etwas anderes nahe gelegt hat, als das, was die Menschen uns selbst erzählten.» Für die Polizei gilt der Fall deshalb als abgeschlossen. Jetzt soll ein Priester in den betroffenen Häusern Exorzismen durchführen, um die Poltergeistphänomene zu beenden.
(Quellen: ananova.com / grenzwissenschaft-aktuell.de)
Lesend in die Zukunft
Der Verein CIELO AZUL unseres Vorstandsmitglieds Roland Frank und seiner Partnerin Monika Senn setzt sich für die Chancengleichheit im Bildungsbereich der indigenen Bevölkerung im Hochland von Ecuador (Südamerika) ein.
Mit dem Projekt «Lesend in die Zukunft» wird den Kindern und Jugendlichen Zugang zu jenem Wissen und Können ermöglicht, das für die Ausbildung und das Berufsleben benötigt wird. Da die Landschulen ungenügend mit Schulmaterialien ausgestattet sind und Lese- sowie Bilderbücher gänzlich fehlen, richtet CIELO AZUL in den Gemeinden mobile Bibliotheken mit ausgewählten Büchern ein. Darunter sind auch Bücher in der indigenen Sprache Kichwa, die es zu erhalten und zu pflegen gilt. Die mobile Bibliothek wird von einheimischen Lehrkräften betreut, die im Bereich der Leseanimation weitergebildet werden.
Auf der Website www.cieloazul.ch können Sie sich über die weiteren Projekt informieren. Bei Interesse ist die Teilnahme als Gast oder Neu-Mitglied an der Mitgliederversammlung vom 23. April in den Räumlichkeiten des Basler Psi-Vereins möglich.
Für Fragen und Informationen wenden Sie sich an cieloazul@gmx.ch.
24 Stunden – für ganzheitliche Kultur
«24 Stunden» ist das Kultur- und Veranstaltungsmagazin für Termine, Seminare, Angebote und Ereignisse aus allen Bereichen des ganzheitlichen kreativen Lebens der Schweiz. Während sich in Deutschland bereits in den 90erJahren kostenlos erhältliche Magazine diesen Themenbereichen widmeten, wartete man in der Schweiz bis Ende 2006 auf eine Zeitschrift dieser Art. «24 Stunden» bietet nebst Portraits und Interviews mit SeminarleiterInnen, BuchautorInnen usw. auch Artikel über bestimmte Angebote, Dienstleistungen und Produkte. Sie werden ergänzt durch kurze Beiträge über Veranstaltungen und einem Serviceteil mit Buch-, CD- und DVD-Rezensionen.
Eine Besonderheit von «24 Stunden»: Ausser mit Anzeigen haben Anbieter mit Katalogfeldern, Veranstaltungsmeldungen, Präsentationen sowie Kleinanzeigen kostengünstige Möglichkeiten, sich, ihre Dienstleistung oder ihr Produkt vorzustellen.
Das vom Journalisten Marcus Caluori herausgegebene Magazin liegt an geeigneten Orten – im Buchhandel, in Zentren, an Messen, bei Therapeuten und in ausgewählten Läden – kostenlos auf. Wer sich nicht jede Ausgabe organisieren will, kann «24 Stunden» zum Selbstkostenpreis von Fr. 18.-/Jahr abonnieren. Infos und Abos: www.24stunden-magazin.ch, Tel: 071 244 84 66, letterline@swissonline.ch
Magie im Fussball
Überliefert ist ein Streitfall aus der tansanischen Liga von 2004. Dort hatte ein Team den Platz vor einem Derby mit einem Elixier aus Hühnerblut verhext, auf dass sich die Seitenlinien während der Partie nach Bedarf verschieben. Die Gegner hatten allerdings rechtzeitig davon Wind bekommen und konnten die Schwarze Magie neutralisieren – indem sie aufs Spielfeld urinierten. Beim afrikanischen Fussballverband hat man inzwischen reagiert. Hexenmeistern wird die Akkreditierung fürs Stadion verwehrt. Wer das für Humbug abergläubischer Afrikaner hällt, dem sei eine Episode aus dem argentinischen Fussball erzählt. Der Traditionsclub Racing aus Buenos Aires wurde 1966 Meister und gewann im Jahr darauf den Weltpokal. Das mochten ihm alle gönnen, ganz bestimmt aber nicht die Anhänger von Independiente. In schwarzer Nacht brachen sie ins Stadion der verhassten Lokalrivalen ein und verscharrten sieben tote Katzen. 35 Jahre lang gewann Racing in Argentinien keinen Titel mehr, obwohl man mittlerweile sechs Kadaver ausgegraben hatte. Da half auch ein des Exorzismus mächtiger Priester nicht. Erst als 2001 ein neuer Präsident den Beton unter den Tribünen aufreissen und den Rasen durchwühlen liess, fand man auch die Überreste der siebten Katze. Der Fluch war genommen. Racing wurde noch in derselben Saison Meister. (Quelle: BaZ)
Heilen heute
«Heilen heute» ist ein neues Ratgeber-Magazin, das dem Themenkreis «Heilen – Heilung – Selbstheilung» gewidmet ist. In dieser vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift erfahren die Leserinnen und Leser viel Wissenswertes zu dieser Thematik und auch konkrete, praktische Unterstützung. «Heilen heute» – das in seiner Art erste Magazin auf dem deutschsprachigen Markt – kann auch eine Hilfe darstellen bei der Suche nach der richtigen Heilperson und/oder der am besten entsprechenden Methode. Ebenso soll es seriös arbeitenden Heilerinnen und Heilern ihre Arbeit erleichtern, indem die Thematik entsprechend aufgearbeitet und damit auf eine von weiten Kreisen ernst genommene Ebene gestellt wird.
Herausgegeben wird dieses Magazin im Allinti-Verlag von Anouk Claes, Heilerin und Medium, und Marcus Caluori, Redaktor und Verleger.
Informationen und Abos: letterline@swissonline.ch, Tel. 071 244 84 66, www.heilenheute.com
Claus Rahn in der Schweiz
In den 1970er Jahren verblüffte er den Parapsychologen Prof. Hans Bender und den Physiker Dr. Hans-Dieter Betz mit seinen psychokinetischen Fähigkeiten. Nachdem er lange Zeit in der Versenkung verschwunden war, meldet sich Claus Rahn jetzt mit viel Elan zurück. (siehe Psi-Info Nr. 11). Er will nicht nur als Psychokinet wahrgenommen werden, sondern vor allem als Heiler. Er wird sich den ganzen Monat April in der Schweiz aufhalten und ist für Hilfesuchende ständig telefonisch erreichbar. Die Telefonnummer und weitere Infos finden Sie auf www.claus-rahn.de.
Petition zur Begnadigung von Schottlands Hexen
Aktivisten haben dem Schottischen Parlament zwei Petitionen übergeben. Darin fordern sie zum einen die offizielle Begnadigung von Helen Duncan, die 1944 als letzte Hexe Englands zu neun Monaten Haft verurteilt wurde, zum anderen die Widerherstellung der Ehre aller seit 1563 in England als Hexen und Hexer verurteilten Personen.
Wie die BBC berichtet, wurden die beiden Petitionen von Mitgliedern der Gruppe Full Moon Investigations eingereicht, nachdem im vergangenen Jahr eine Petition zur Begnadigung von Helen Duncan vom britischen Parlament abgelehnt worden war. Die schottische Hausfrau Helen Duncan (1897-1956) war eines der herausragendsten Materialisationsmedien der Geschichte. 1944 wurde sie unter Berufung auf das Anti-Hexereigesetz, dem «Witchcraft Act» von 1735, durch den englischen Geheimdienst MI5 verhaftet, weil sie in einer ihrer Séancen Informationen über den Untergang des englischen Kriegsschiffes HMS Barham wiedergab, die zur damaligen Zeit lediglich den Geheimdiensten bekannt waren. Vor dem Hintergrund der Invasion der Alliierten in der Normandie wurde die Verhaftung Duncans als Vorsichtsmassnahme zur Spionageabwehr bezeichnet. Als der damalige Premierminister Winston Churchill, der immer wieder selbst als Klient von Duncan bezeichnet wird, von dem Urteil erfuhr, liess er den Witchcraft Act ausser Kraft setzten.
(Quelle: helenduncan.org.uk)
Geschrumpfte Penisse durch Schwarze Magie
Im Folgenden eine Meldung die aktuell ist in Zeiten, in denen man unzählige Spam-Mails erhält, in denen Produkte für ein «Penis Enlargement» angepriesen werden.
Im Senegal sind zwei Männer unter dem Verdacht festgenommen worden, durch magische Kräfte die Penisse von elf Männern zum Schrumpfen gebracht zu haben. Die elf hätten Anzeige gegen den Senegalesen und den Guineer erstattet, teilte die Polizei am Montag in Ziguinchor mit, der grössten Stadt im Südsenegal. Die beiden Männer seien nun in Polizeigewahrsam. Einem Polizeisprecher zufolge sollen die beiden Verdächtigen sich ihren mutmasslichen Opfern genähert haben, um ihnen die Hand zu schütteln – und dabei Schwarze Magie anzuwenden. Später habe ein Komplize die Opfer auf den Schwund aufmerksam gemacht – mit dem Hinweis, dieser lasse sich bei entsprechender Bezahlung wieder rückgängig machen. Nach Justizangaben kommt ein derartiges Delikt im Strafgesetzbuch von Senegal nicht vor. Die Kläger müssten den Penis-Schwund nun beweisen, damit die Verdächtigen vor Gericht gestellt werden könnten. (Quelle: nb/AFP)
11/2007
Räumlich getrennt – Mental verbunden?
Haben Sie jemals das Telefon abgehoben und wussten, dass es Ihre Schwester war? Oder haben Sie etwas geträumt, das danach wirklich passierte?
Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigt, dass 45% der Befragten persönlich schon mal die Erfahrung telepathischer Kommunikation gemacht haben. Auch die Erforschung dieses Phänomens hat viele beeindruckende Hinweise geliefert, so dass viele Forscher überzeugt sind, dass Phänomene wie Telepathie und Hellsehen existieren.
Im Rahmen einer Studie zur Messung von Korrelationen von Hirnstrom-Mustern (EEG) zwischen räumlich entfernten Versuchspersonen, suchen wir Versuchspersonenpaare ab 18 Jahren, die emotional eng miteinander verbunden sind (z.B. Paare, Zwillinge, Geschwister, gute Freunde).
Die Studie wird von Dipl. Psych. Ursula Mochty, PD Dr. Thilo Hinterberger und Prof. Harald Walach von der Universität Northampton in Zusammenarbeit mit Dipl. Psych. Devi Erath und Dr. Stefan Schmidt an der Universitätsklinik Freiburg durchgeführt. Dabei werden EEG-Messungen bei beiden Personen durchgeführt, während abwechselnd einer der beiden Teilnehmer eine Bilderserie sieht, wobei sich der eine Partner im Labor der Uniklinik Freiburg befindet und der andere im Labor der Universität Northampton in England. Das Experiment findet an einem Tag statt und dauert ca. 4 Stunden. Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung und Ihre Reisekosten werden erstattet.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an
Ursula Mochty, Tel: 0044-1604 89 - 2377 oder 2486; telepathy.NH@googlemail.com oder
Devi Erath, Tel.: 0049-761-270 8316
lisa.erath@uniklinik-freiburg.de
Der Kater, der den Tod voraussagt
Der in einem Pflegeheim im US-Staat Rhode Island lebende Kater Oscar fasziniert das medizinische Personal mit einer besonderen Fähigkeit: Er scheint den Tod von Patienten vorauszusagen, indem er sich in deren letzten Stunden neben sie legt. In 25 Fällen traf seine «Vorhersage» bislang zu. Das Pflegepersonal ist inzwischen dazu übergangen, die Angehörigen zu verständigen, wenn sich der Kater zu einem Patienten gelegt hat. Denn das bedeutet in der Regel, dass der Kranke noch weniger als vier Stunden lebt. «Er macht nicht viele Fehler. Er scheint zu verstehen, wenn Patienten am Sterben sind», erklärt der Arzt David Dosa in einem Interview. Er beschrieb das Phänomen in einem Artikel im New England Journal of Medicine. «Viele Angehörige finden Trost darin. Sie finden es gut, dass die Katze ihrem sterbenden Familienmitglied Gesellschaft leistet» sagt Dosa, ein Facharzt für Altersheilkunde und Medizinprofessor an der Brown-Universität in Providence.
Der zwei Jahre alte Kater wurde als Kätzchen adoptiert und wuchs in der Abteilung für Demenz des Pflege- und Rehabilitationszentrums Steere House auf. Dort werden Patienten mit Alzheimer, Parkinson und anderen Krankheiten behandelt. Nach etwa sechs Monaten fiel den Pflegern auf, dass Oscar in dem Heim seine eigenen Runden machte, ganz wie die Ärzte und Krankenschwestern.
Er riecht an Patienten und beobachtet sie und setzt sich neben Menschen, deren Tod innerhalb weniger Stunden bevorsteht. Oscar scheine seine Arbeit ernst zu nehmen, sagt Dosa. Ansonsten halte der Kater eher Distanz. «Er ist keine Katze, die sich besonders zu Menschen hingezogen fühlt.»
Oscar könne den Tod besser vorhersagen als die Menschen, die in dem Pflegeheim arbeiten, sagt Joan Teno von der Brown-Universität, die Patienten in dem Heim behandelt und Expertin für die Pflege Todkranker ist. Sie wurde von den Fähigkeiten des Katers überzeugt, als dieser zum 13. Mal richtig lag.
Bei der Untersuchung einer Patientin stellte Teno fest, dass die Frau nichts mehr ass, schwer atmete und ihre Beine bläulich verfärbt waren – Anzeichen, die häufig auf den bevorstehenden Tod hindeuten. Oscar blieb aber nicht im Krankenzimmer, und Teno dachte, dass er sich diesmal wohl geirrt habe. Später stellte sich aber heraus, dass sich die Ärztin selbst um etwa zehn Stunden vertan hatte. Und Oscar erschien zwei Stunden vor dem Tod der Patientin an deren Bett.
Die meisten Patienten, denen die grau-weisse Katze einen Besuch abstattet, sind nach Angaben der Ärzte zu krank, um Oscar noch zu registrieren. Sie wissen daher nicht, dass er ihren nahen Tod zu spüren scheint. Und die meisten Angehörigen seien froh über den Hinweis.
Eine schlüssige Erklärung für die ungewöhnliche Fähigkeit des Katers gibt es bislang nicht. Dem Pflegepersonal ist das egal, so lange Angehörige mit seiner Hilfe eine grössere Chance haben, sich von den Sterbenden zu verabschieden. Kürzlich wurde Oscar öffentlich mit einer Wandplakette für seine «mitfühlende Hospiz-Pflege» geehrt. (Quelle AP)
Konkurrenz für Kater: Auch Hund spürt den Tod
Der im «The Pines» Altenheim lebende Schnauzer Scamp spürt nach Aussagen seiner Besitzerin wenn einer der Heimbewohner sterben wird und kündigt dies durch Bellen oder Hinlegen vor dem Zimmer des jeweiligen Patienten an.
Bereits vor einigen Wochen hatte ein Beitrag im angesehenen New England Journal of Medicine über Kater Oscar weltweit für Medieninteresse gesorgt (siehe Seite links). Darin beschrieb der Assistenzprofessor Dr. David M. Dosa ähnliche Fähigkeiten beim Kater des Pfelegheims. Während Oscar bislang jedoch lediglich rund 25 Sterbefälle korrekt «vorausgesagt» gesagt habe, liege die Trefferquote, so berichtet «Ananova.com», bei Scam bereits bei 40 Fällen.
Seine Besitzerin, die Pflegerin Deirdre Huth erklärt, der Hund beginne entweder laut vor dem Zimmer des entsprechenden Patienten zu bellen, oder würde sich vor der Tür herumtreiben. «Scam bellt immer nur dann, wenn er mir anzeigen will, dass etwas nicht stimmt.»
Auch im Falle von Scam erleben die meisten Bewohner der Einrichtung die merkwürdige Fähigkeit des Hundes nicht als Bedrohung. «Viele Patienten haben keine Angehörigen und da ist es für sie ein Trost zu wissen, dass da jemand ist, der sie begleitet», zitiert Ananova die Pflegeleiterin Adeline Baker.
(Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de/ananova.com)
Nach Unfall: Rennfahrer spricht fliessend Englisch
Bei einem Motorradrennen verletzte sich der 18-jährige tschechische Speedway-Fahrer Matej Kus und verlor das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, sprach er plötzlich fliessendes und akzentfreies English und erinnerte sich nicht mehr daran, wo er eigentlich herkam.
Seine Teamkameraden bezeichneten Matejs Englischkenntnisse zuvor als eher bescheiden. Als der Motorradfahrer nach seiner Kopfverletzung das Bewusstsein wiedererlangte unterhielt er sich mit den Ärzten jedoch im perfektem Englisch. Auch Peter Waite, der Promoter des Teams, traute seinen Ohren nicht, berichtet die Daily Mail: «Es war ein sehr gutes und deutliches Englisch und ganz ohne Akzent. Was auch immer mit ihm passiert ist, es muss wohl irgendetwas in seinem Kopf umgepolt haben (...) vor dem Unfall waren Matejs Englischkenntnisse trotz Unterricht bescheiden.»
Die ungewöhnlichen Sprachkenntnisse waren jedoch nicht von langer Dauer. Zurück in der Tschechei hat Matej erneut deutliche Schwierigkeiten mit der englischen Sprache. Jetzt hofft der Schüler, dass all das Englisch, das er am Unfallort gesprochen hatte, noch irgendwo in seinem Unterbewusstsein schlummert und er es reaktivieren kann.
Ähnliche Berichte, wonach Unfallopfer plötzlich mit einer fremden Sprache aufwachten und diese fliessend beherrschten, gibt es immer wieder. Eine Erklärung gibt es für dieses Phänomen bislang nicht.
(Quelle: dailymail.co.uk)
Das «Psi-Wunder» Claus Rahn
Vor 32 Jahren bat Claus Rahn den damaligen Chefredaktor der Esotera, Gert Geisler, darum, seine Psi-Kräfte untersuchen zu lassen. In der Folge verblüffte er den Parapsychologen Prof. Hans Bender oder den Physiker Dr. Hans-Dieter Betz mit seinen psychokinetischen Fähigkeiten. Er hatte diese entdeckt, nachdem er eine Fernsehsendung mit Uri Geller gesehen hatte und sogleich mit psychokinetischen Experimenten begann. Nach drei schlaflosen Tagen und Nächten, hatte er es geschafft: Der Löffel bog sich. Besonders beeindruckt waren Beobachter davon, dass er das Repertoire an Fähigkeiten und Phänomenen ständig erweiterte und auch nichtmetallische Gegenstände in Bewegung setzte oder gar levitieren liess.
Nachdem er lange Zeit ganz in der Versenkung verschwunden war, meldet sich Claus Rahn jetzt mit viel Elan zurück. Er tritt neu nicht nur als Psychokinet in Erscheinung, sondern auch als Heiler. Auf seiner ständig wachsenden Website sind einige kleine Filme zu sehen, in denen seine Fähigkeiten zu sehen sind.
Zum obenstehenden Foto schrieb mir Claus Rahn: «Die Kugel in meiner Hand benutze ich zur Heilung. Manchmal schwebt Sie auch.» Claus Rahn hat mir fest zugesagt, im nächsten Jahr nach Basel zu kommen. Wir werden sie auf dem Laufenden halten.
Weitere Infos Sie auf www.claus-rahn.de
Lucius Werthmüller
8/2007
Messung der Gehirnaktivität höherer Bewusstseinszustände während Meditation
Im Rahmen einer Studie, die von PD Dr. Thilo Hinterberger und Professor Harald Walach von der Universität Northampton/England durchgeführt wird, suchen sie Personen, die viel Erfahrung mit Meditation und höheren Bewusstseinszuständen besitzen.
Die feinen elektrischen Gehirnsignale (EEG) werden mittels einer Elektrodenhaube während einer Meditationssitzung gemessen, in der die meditierende Person sowohl ihre eigene Meditationspraxis anwendet, als auch einige angeleitete Bewusstseinsübungen durchführt. Ziel der Studie ist es, die höheren Bewusstseinszustände bei Meditierenden unterschiedlicher Traditionen und Kulturen und bei verschiedenen Meditationsarten zu erfassen und Muster in der Gehirnaktivität zu finden, welche die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Zustände charakterisieren. Damit kann dann ein Feedbackgerät entwickelt werden, das eventuell bei der Erlangung dieser Zustände auf neuartige Weise hilfreich sein kann.
Dazu laden wir Meditationsmeister, Personen, die regelmässig meditieren (wie z.B. Mitglieder spiritueller Vereinigungen oder Klöster aller Religionen) oder Menschen, die über aussergewöhnliche Fähigkeiten im Umgang mit Bewusstseinszuständen verfügen, herzlich ein, um an dieser Studie teilzunehmen.
Interessenten können sich melden bei: Dr. Thilo Hinterberger, Tel.: 0044 - 1604 719 248 oder 0044 - 1604 89-2112, thilo.hinterberger@northampton.ac.uk
«Christliches Heiler-Netzwerk» nimmt Arbeit auf
Ein «Christliches Heiler-Netzwerk» (CHN) ist für Patienten entstanden, die bisher aus religiösen Gründen zögern, sich auf Geistiges Heilen einzulassen.
Das Netzwerk gehört zur 2006 eingerichteten «Internationalen Vermittlungsstelle für herausragende Heiler» (IVH), die sich zum Ziel gesetzt hat, in der esoterischen Therapieszene die Spreu vom Weizen zu trennen und die wenigen Könner herauszufiltern. «Mit unserem CHN wollen wir Hilfesuchenden entgegenkommen, die sich nur dann auf einen Heiler einlassen, wenn sie sichergehen können, dass der Betreffende vor einem christlichen Hintergrund arbeitet», erklärt der IVH-Gründer Dr. Harald Wiesendanger, Autor von 17 Sachbüchern über Geistiges Heilen, darunter der Anthologie Wie Jesus heilen. «Darüber hinaus soll das CHN dazu beizutragen, Vorbehalte in kirchlichen Kreisen gegen das Geistige Heilen abzubauen.»
Von der IVH empfohlen werden Heiler erst, nachdem sie ein zehnteiliges Bewertungsverfahren erfolgreich durchlaufen haben. Berücksichtigt werden dabei unter anderem Praxiserfahrung, gutdokumentierte Behandlungserfolge, Beurteilungen durch Patienten auf Fragebögen, das Abschneiden in wissenschaftlichen Tests, Empfehlungen durch Experten, medizinische Vorbildung und Ergebnisse eines Heiler-«Screenings» vor Ort. Eine Vermittlung durch die IVH setzt ausserdem voraus, dass Heiler einen ethischen Verhaltenskodex anerkennen; dabei verpflichten sie sich unter anderem, keine Heilungsversprechen abzugeben, nicht in Konkurrenz zu ärztlichen Massnahmen zu arbeiten, keine Diagnosen zu stellen, Hilfesuchende nicht unter Druck zu setzen, nicht mit irreführenden Titeln zu werben, in der Honorarfrage mit offenen Karten zu spielen.
Um ins «Christliche Heiler-Netzwerk» (CHN) aufgenommen zu werden, müssen sich IVH-Heiler darüber hinaus verpflichten, eine Reihe von Bekenntnissen mitzutragen.
Nähere Informationen: http://ivh.stiftung-auswege.de, Stichwort «Christliches Heiler-Netzwerk» (CHN)
Kontakt: IVH, Zollerwaldstr. 28, 69436 Schönbrunn. An Eltern von chronisch kranken Kindern werden CHN-Heiler kostenlos vermittelt von der Stiftung «Auswege», Geschäftsstelle, Adlerweg 9, 74858 Aglasterhausen, siehe www.stiftung-auswege.de. Bitte frankierten Rückumschlag beilegen.
Radio Vatikan lässt Kühlschränke reden
Sprechende Heizungsrohre und eine seltsame Häufung von Krebserkrankungen: Für diese Phänomene soll der superstarke Sender von Radio Vatikan verantwortlich sein. Das Gericht sprach die Verursacher nun aber frei.
Seltsame Stimmen aus dem Kühlschrank oder dem Heizungsrohr: Solche «Wunder» erlebten laut Spiegel.de die Bewohner des italienischen Städtchens Santa Maria di Galera immer wieder. Selbst die Fenster des Vorortzuges sollen jeweils beim Vorbeifahren aufgeleuchtet haben. Doch als Ursache der seltsamen Vorfälle konnte nicht etwa göttliche Intervention, sondern eine irdisch-technische Ursache ausgemacht werden: Es war die besonders kräftige Sendeanlage von Radio Vatikan, die in der Nähe steht und rund um die Uhr die Gläubigen in 47 Sprachen weltweit berieselt.
Nachdem noch ein lokaler Arzt eine Häufung von Leukämieerkrankungen bei Kindern feststellte, klagte die Bevölkerung gegen den Sender, der auf Vatikan-Terrain liegt. Auch der italienische Umweltminister drohte mit Abschaltung, bis die Antennen auf den in Italien erlaubten Wert heruntergefahren wurden.
Ein römisches Gericht erkannte 2005 zwar eine «Beeinträchtigung der Lebensqualität» durch die Strahlung und verurteilte einen Kardinal und den früheren Senderdirektor zu zehn Tagen Haft. Doch der Vatikan legte – vor allem wegen der hohen Geldforderungen – Rekurs ein. Und bekam dieser Tage Recht: Da der Elektrosmog nicht anerkannt sei, könne er auch die Lebensqualität nicht beeinträchtigen. Nun droht ein zweiter Prozess – wegen Mord.
Sheldrake testet Vorahnung und Telepathie
Kennen Sie das auch? Das Telefon klingelt und sie wissen schon bevor sie abheben, wer anruft. Gemeinsam mit der «Perrott-Warrick-Stiftung» und dem «Trinity College» in Cambridge hat der bekannte Biologe Rupert Sheldrake ein Experiment erarbeitet, das diese Form der alltäglichen Vorahnung und Telepathie untersuchen will.
Schon frühere Experimente erbrachten zahlreiche Trefferquoten, die über der Zufallswahrscheinlichkeit lagen. Dabei ging es darum, ob es Menschen gibt, die «wissen», wer anruft, ohne die Anrufe angenommen zu haben. Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun herausfinden, ob das Phänomen der Vorahnung die hohen Treffer erklären kann.
Für den Test sucht das Team nun englische Teilnehmer, die jeweils eine Gruppe aus drei weiteren Teilnehmern um sich haben. Alle vier tragen sich in ein computergesteuertes System ein, welches gesendete SMS empfängt, steuert und registriert.
Das System ist derart konfiguriert, dass es eine Testperson der Vierergruppe auswählt und diese per SMS dazu auffordert, der Zielperson eine SMS zu schicken, in welcher diese wiederum dazu aufgefordert wird, auf diese Nachricht zu antworten. Allerdings geht diese SMS nicht direkt zum eigentlichen Empfänger, sondern zuerst zurück zum System. Bevor dieses die Nachricht zustellt, fragt es beim Empfänger an, ob er «wisse», wer gerade eine SMS geschrieben habe. Erst nachdem der Endempfänger dies an das System zurückübermittelt hat, wird die SMS zugestellt und das Ergebnis ausgewertet. Diese SMS-Aktionen werden mehrfach täglich zu zufälligen Zeiten durchgeführt. Im Normalfall ist eine Trefferquote von 33 Prozent zu erwarten. Interessant wird es, wenn Teilnehmer deutlich über diesem Wert liegen.
(Quelle: paranews.net, Andreas Müller)
4/2007
CIELO AZUL – Hilfe für Kinder in Ecuador
Der Verein CIELO AZUL unseres Vorstandsmitglieds Roland Frank und seiner Partnerin Monika Senn setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter Kinder und Familien in indigenen Gemeinden von Ecuador (Südamerika) ein.
Mit dem Projekt «Gesundheitserziehung» werden im Anden-Hochland Erste-Hilfe-Kurse sowie Informationsanlässe zur Hygiene- und Gesundheitsvorsorge angeboten. Die Zusammenarbeit mit dem Spital in Otavalo ermöglicht den betreuten Kindern kostenlose Konsultationen. CIELO AZUL sorgt im Weiteren dafür, dass die Schülerinnen und Schüler täglich eine warme Mahlzeit erhalten.
Auf der Website www.cieloazul.ch können Sie sich auf visuelle Art ein Bild über die weiteren Projekte machen. Bei Interesse ist die Teilnahme als Gast oder Neu-Mitglied (Fr. 50.--) an der Mitgliederversammlung vom 25. April in den Räumlichkeiten des Basler Psi-Verein möglich.
Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich an cieloazul@gmx.ch.
Reinkarnationsforscher Ian Stevenson verstorben
Am 8. Februar verstarb im Alter von 88 Jahren der Psychiater Ian Stevenson, bekannt durch seine Arbeiten zur Reinkarnationsforschung, die er in den 1950er Jahren begann.
Stevenson war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2002 Professor an der Universität von Virginia, wo er die von ihm 1967 gegründete Division of Perceptual Studies leitete. Das Hauptaugenmerk seiner Reinkarnationsforschungen richtete er dabei auf Kinder, die spontan und sehr früh davon berichten, schon einmal gelebt zu haben. Stevenson machte es sich zur Aufgabe, diese Berichte zu sammeln, den Schilderungen nachzugehen und sie zu publizieren. Obwohl die von ihm gesammelten mehr als 2500 Berichte zu den stärksten Argumenten für die Hypothese der Reinkarnation zählen, legte er selbst Wert darauf, sie nicht als Beweise für die Reinkarnation zu bezeichnen, sondern nur als Hinweise, die das Überleben der Persönlichkeit nahe legen.
Andere Forscher hingegen sehen methodische Schwierigkeiten, die die Interpretation der Berichte erschweren. So ist kaum beurteilbar, ob die Informationen über frühere Leben, die Stevenson überprüfen und bestätigen konnte, tatsächlich nur durch Reinkarnation oder nicht auch durch andere, alltägliche Quellen wie Erzählungen oder Medien in die Erinnerungen einfliessen konnten. Zudem ist angesichts der bekannten Unzulänglichkeiten des menschlichen Gedächtnisses oft nicht prüfbar, ob die Erinnerungen erst durch das Nacherzählen, durch kulturelle Einflüsse und ähnliches zu einem stimmigen Bericht umgeformt wurden, insbesondere bei Fällen, in denen sich die Betroffenen schon lange vor Stevensons Untersuchung als Reinkarnierte ansahen oder von ihrer Umgebung als solche identifiziert wurden.
So wird generell anerkannt, dass Stevenson eine Fülle von Material gesammelt hat und dabei aufrichtig und ernsthaft bemüht war, den Dingen sorgfältig auf den Grund zu gehen. Doch ob dieses Material tatsächlich einen guten Beleg für Reinkarnation darstellt, wird weiterhin unterschiedlich beurteilt.
Als praktischen Test der Überlebenshypothese hinterliess Stevenson ein Zahlenschloss, das seit 40 Jahren im Institut aufbewahrt wird. Falls er eine Möglichkeit fände, so wollte er nach seinem Tode die nur ihm bekannte Kombination kommunizieren, berichtet Emily Williams Kelly, Assistenzprofessorin in Stevensons Institut. Doch bisher konnte das Schloss nicht geöffnet werden.
(Quelle: GFA, Eckhard Etzold, Stephan Matthiesen)
Wahrsager vor Gericht
Für die Aufhebung eines vermeintlichen Vermögens-Fluches beanspruchte ein Astrologe und Wahrsager 140.000 Euro und steht dafür nun in Konstanz vor Gericht.
Wie «20minuten» berichtet, soll das betrogene Ehepaar den Wahrsager aufgesucht haben, da sie selbst glaubten, an ihren körperlichen Beschwerden sei ein böser Geist schuld.
Nach einer Ortsbesichtigung erklärte der Wahrsager, in der neuen Wohnung befänden sich Dämonen und auf dem Vermögen des Paares laste ein Fluch. Beides könne er jedoch gegen ein entsprechendes Honorar und durch eine «rituelle Reinigung» aufheben.
Um das Vermögen rituell zu reinigen, übergab das Paar dem Mann sein gesamtes Bargeld und drei Fahrzeuge. Nach der «Reinigung» sollten dann auch die Autos verkauft werden. Das Geld behielt der Wahrsager jedoch für sich, da es sich um einen besonders schweren Fluch gehandelt habe.
Jetzt erstattete das mittlerweile verarmte Ehepaar Anzeige und hofft nun durch die Verhandlung zumindest eines Teil des Geldes wiederzubekommen.
Das Verfahren wurde bis zum 13. Februar ausgesetzt, da der Angeklagte den Schaden wiedergutmachen wolle und sich dadurch eine Strafmilderung erhofft. Bis dahin muss nun der Angeklagte einen Großteil der Gesamtschulden zurückerstatten. Nur dann, so zitiert «20minuten» die Aussage des Gerichts, käme der schon mehrfach vorbestrafte Wahrsager um eine Gefängnisstrafe herum.
(Quelle: 20minuten, paranews.net)
Die Neuropsychologie des Aussersinnlichen
Neuropsychologische Studien, die nun veröffentlicht wurden, bringen es auf den Punkt: «Menschen mit einem Faible fürs Aussersinnliche verblüffen in psychologischen Experimenten. Sie glänzen nicht nur bei einigen Kreativitätstests, sondern nehmen offenbar auch ihre Umwelt anders wahr als Skeptiker.»
«Esoterikanhänger», so einer der zitierten Tests, «stellen bei Wort-Assoziations-Tests oft schneller und mehr Verknüpfungen her als bekennende Skeptiker.» Zudem hätten sie mehr Assoziationen, was etwa auf unscharfen Bildern oder computergenerierten Zufallsmustern angeblich zu sehen sei.
Bei räumlichen Orientierungsaufgaben, das zeigen die Studien, dominiert in den meisten Fällen die rechte Hirnhälfte, und diese «Führungsrolle in Sachen Raumwahrnehmung» sei bei Personen, die an Aussersinnliches glauben, besonders ausgeprägt. Warum das so ist, ist bislang jedoch noch unklar. Den Studien zufolge gebe hier möglicherweise die rechte Hirnhälfte auch bei anderen Herausforderungen den Ton an.
Für die Wissenschaft, so Peter Brugger, Autor des Artikels in der Zeitschrift «Gehirn&Geist» und Leiter der neuropsychologischen Abteilung des Universitätshospitals Zürich, ergeben sich durch die Erforschung des Glaubens an das Übersinnliche wichtige Einblicke in die neuronalen Quellen der Kreativität und zugleich auf die immer wieder «vielzitierte neuropsychologische Grenze zwischen genialer Schöpferkraft und Wahn».
(Quelle: paranews.net, Andreas Müller)
«Buddha-Boy» wieder verschwunden
Er hat seine Anhänger und den «Meditations-Rummelplatz» hinter sich gelassen: «Buddha Boy» ist wieder spurlos verschwunden. Jetzt fahndet die Polizei nach dem vermissten 16-Jährigen.
Der Junge, der für seine Anhänger die Wiedergeburt Buddhas ist, habe den Platz, an dem er seit mehr als zwei Monaten meditiert habe, verlassen und sei seitdem unauffindbar. Das gab am 11. März ein Mitarbeiter der Polizei in Jijgadh, rund 150 Kilometer südöstlich von Kathmandu, bekannt.
Der junge Mann mit dem Namen Ram Bahadur Bamjon habe anwesenden Gläubigen nur gesagt, dass er zum Meditieren nun an einen anderen Ort gehen müsse.
Er war bereits einmal für rund zehn Monate verschwunden und erst im Dezember wieder aufgetaucht. Seit seinem erstmaligen Auftreten im Jahr 2005 sind mehr als 100‘000 Menschen an den Ort seiner Meditation gepilgert, ein dichtbewachsenes Waldgebiet im Südosten des Landes. Dort sass «Buddha Boy» mit gekreuzten Beinen neben einem Baum. Am Meditationsort des 16-Jährigen hatten Geschäftsleute Essens- und Andenkenstände aufgebaut – in dem Waldstück war ein regelrechter Rummelplatz entstanden. Vielleicht mit ein Grund für den Jungen das Weite zu suchen? (Quelle: diverse Agenturmeldungen)
11/2006
Priester wollen das Paranormale erforschen
Die führenden Exorzisten Irlands fordern derzeit die Einrichtung eines Gremiums, welches dazu dienen soll, die Welt des Paranormalen zu ergründen. Dieses berichtete die Onlineausgabe der katholischen Zeitung The Universe.
Die Vertreter der Katholischen Kirche und der anglikanischen «Church of Ireland» hoffen mit dem geplanten Gremium das Verständnis um gespenstische Vorkommen zu fördern, welche im Land der Elfen und Feen des Öfteren auftreten.
Befürworter des Forums zur Erforschung des Paranormalen sind vor allem Exorzisten, wie Pater Pat Collins und Reverent William Lendrum, welche schon etliche Geister und Dämonen ausgetrieben haben sollen.
Laut den beiden Teufelsaustreibern existiere die Welt des Paranormalen durchaus und müsse unbedingt Gegenstand der Forschung werden. Das Paranormale sei ein Teil des Christentums, der allerdings stets ignoriert worden sei.
Isabel Allende und das wahre Geisterhaus
Zu den beeindruckendsten Romanen von Isabel Allende gehört sicher Das Geisterhaus. Wer sich darüber gewundert hat, wie Isabel Allende auf die sehr anschaulichen und packenden Schilderungen der psychokinetischen Effekte dort kam, findet in einem Interview mit Isabel Allende (Ich habe einen Traum) in der neuesten Ausgabe der ZEIT nun die Aufklärung: «Meine Grossmutter beispielsweise behauptete von sich, hellseherische und telekinetische Kräfte zu haben. Als Kind habe ich mal beobachtet, wie sie eine Zuckerdose mit der Kraft ihrer Gedanken über den Tisch bewegte.»
Jennifer Love Hewitt berichtete von Gespenstern
Nach Behauptungen der Hollywood-Schauspielerin Jennifer Love Hewitt, so ein Bericht von Digital Spy, soll das Set der erfolgreichen Spukserie Ghost Whisperer von Geistern heimgesucht sein.
Wie Jennifer Love Hewitt in einem Gespräch mit der Moderatorin Megan Mullally erklärt hatte, würde es bei den Drehs zur erfolgreichen Serie um ein Medium, welches mit Geistern kommunizieren kann, des öfteren zu sonderbaren Erscheinungen und Vorfällen kommen.
So sollen etwa geisterhafte Lichter am Set neben Darstellern umher wandern und auch deutlich auf ihre Anwesenheit aufmerksam gemacht haben.
«Wir haben Lichter, die über den Köpfen der Schauspieler zerbersten, wenn sie Personen spielen, die nicht an Geister glauben», so Jennifer Love Hewitt. «Ein Licht zerspringt in Millionen kleine Teile, direkt über ihnen.»
Schon einmal gab es Behauptungen, dass Geister am Set von Ghost Whisperer umherspuken würden. Mitglieder der Produktionscrew hatten etwa von seltsamen Schemen und Personen gesprochen, welche auf einzelnen Bildern von Filmaufnahmen auftauchen würden, die eigentlich nicht am Drehort zu sehen gewesen waren.
Die seltsamen Ereignisse am Set sollen sogar schon dazu geführt haben, dass Schauspieler eine Gastrolle in der übersinnlichen Serie abgelehnt haben.
Winona Ryder von Geistern geführt
Die Schauspielerin Winona Ryder, welche unter anderem in den Kinofilmen Mr. Deeds und Das Geisterhaus mitwirkte, soll laut dem britischen Magazin OK! Magazine, Kontakt zu ihren verstorbenen Verwandten pflegen.
Wie die 35-jährige schilderte, fühle sie, dass sie von jemanden in ihrem Leben und Karriereweg geführt werde. Insbesondere während der Filmdrehs und auf den Sets könne die Schauspielerin die Gegenwart der Geister ihrer Verwandten wahrnehmen.
«Ich glaube an Geister. Ich merke oft, dass sie mich begleiten.», meinte Winona Ryder. «Ich habe viele Familienmitglieder während des Holocaust verloren, in den Lagern.»
Von einem Geist, so glaubt Winona, wäre sie jedoch besonderes umgeben. Auf alten Bilder habe die Schauspielerin eine Frau erkannt, welche ihr überaus ähnlich sah und in ihrem jetzigen Alter umgekommen sei. Die Tote soll äusserst kreativ gewesen sein und habe Geige gespielt und wäre auch schauspielerisch tätig gewesen.
«Ich hatte dieses Gefühl, dass sie manchmal da ist und mich während meiner Auftritte führt. Ich habe sie nie kennen gelernt. Es ist eben etwas Übernatürliches.»
Fische in Ei eingeschlossen
Derzeit rätseln Biologen der University of Manchester über ein mysteriöses Ei, in welchem sonderbarer Weise drei Fische eingeschlossen waren. Wie die Fische hinein gekommen sind, so berichtet BBC-Online, soll nun geklärt werden.
Das sonderbare Enten-Ei hatte man im Juli 2006 während einer Tour durch die französischen Alpen entdeckt, woraufhin man bemerkte, dass sich unter der Schale des Ei‘s etwas bewegte. Als man die Hülle aufbrach, kamen überraschend drei kleine Elritzen (auch Bitterfische) zum Vorschein.
Wie die Tierchen in das Ei gekommen sein könnten ist einfach rätselhaft.
«Wir denken es ist unwahrscheinlich, dass dies eine bisher unbekannte Art der Vermehrung von Fischen ist. Vielleicht fiel das Ei in einen Teich, gefolgt von einer Art räuberischer Attacke, aber wir sind einfach verblüfft darüber, wie die Elritzen hinein kamen», meinte Dr. Matthew Cobb. «Allerdings, wir sahen keinen Sprung im Ei.»
Die Biologen der University of Manchester wollen das Rätsel jedoch lösen. Hierbei hoffen die Wissenschaftler auf die Hilfe der Leser des Magazins New Scientist, welche sie über den sonderbaren Fund informiert haben.
Zeuge aus dem Jenseits
Für die brasilianische Justiz ist ein Zeuge ein Zeuge – auch dann wenn seine Aussage aus dem Jenseits stammt. Der 71-jährige Ercy Cardoso diktierte nach seiner Ermordung einem Medium einen Brief, in dem er seine der Tat angeklagte Geliebte Iara Barcelos von jeder Schuld freisprach. Deren Anwalt präsentierte das übersinnliche Schreiben vor einem Gericht in der brasilianischen Stadt Porto Alegre. Der Ankläger hatte keine Einwände, der Richter akzeptierte das Dokument, weil «rechtzeitig eingereicht». «Es tut mir im Herzen weh, dass Iara zu Unrecht eines Verbrechens beschuldigt wird, und dies von Personen, die ebenso verlogen sind wie meine Schlächter. In brüderlicher Umarmung, Ercy» schreibt der Ermordete ohne die Namen der wahren Schuldigen zu nennen. Die Geschworenen waren dennoch beeindruckt, die Angeklagte wurde freigesprochen. (Quelle: Weltwoche Nr. 24/06)
Zuschauen ja, jubeln nein
Auch buddhistische Mönche sind nur Menschen – und fussballbegeisterte dazu. Damit die frommen Männer in Kambodscha während der vier WM-Wochen kein Tor verpassen, dürfen sie bis zum 9. Juli ausnahmsweise vor dem Fernseher sitzen: Der oberste Patriarch erlaubte ihnen, die Spiele auf dem Bildschirm zu verfolgen. Allerdings sind jegliche ausgelassene Reaktionen untersagt. «Jubeln oder Schreien beim Fernsehen passt zu Kindern», so der Oberste Patriarch Non Ngeth. «Mönche sollten sich nicht so verhalten.» (Quelle AP)
Uri Geller kauft Elvis-Haus
Löffel verbiegen allein genügt ihm nicht, Uri Geller will jetzt Tourismus-Unternehmer werden. Dafür hat er sich bei Ebay Elvis´ allererstes Haus ersteigert.
Von seinen ersten Tantiemen anno 1956 kaufte sich der 21-jährige Elvis Presley in Memphis ein 270-Quadratmeter-Haus im Stil einer Ranch. Ein Jahr lebten der Sänger, seine Eltern und die Grossmutter in der Nummer 1034 im Audubon Drive. Dann zog die ganze Familie nach Graceland um, wo Elvis dann im Jahr 1977 starb.
Was Graceland heute ist, nämlich eine Touristenattraktion, soll bald auch das eher bescheidene Haus in Memphis werden. Dafür will Uri Geller sorgen. Zusammen mit einer Gruppe um den New Yorker Anwalt Peter Gleason hat er das Anwesen im Internet-Auktionshaus Ebay für umgerechnet 1,1 Millionen Franken erworben.
Das Interesse an dem Anwesen sei gross gewesen, zitieren US-Nachrichtenagenturen Uri Geller. Der «Löffelverbieger» ist sich sicher, dass er den Kauf dem «King» persönlich zu verdanken hat: Als das Bieten endete, sei im Radio ein Elvis-Song gespielt worden, so der stolze Uri Geller.
Spuk-Brände in Deutschland
Immer wieder sind es Kalender, die in den Büroräumen der Celler Firma SEMA wie von Geisterhand Feuer fangen. Seit September vergangenen Jahres kam es 70 Mal zu dubiosen Bränden, deren Ursachen völlig im Dunkeln liegen. Walter von Lucadou, Leiter der parapsychologischen Beratungsstelle in Freiburg, folgte einer Einladung des Fernsehsenders Pro Sieben, der den Fall der Celler Geisterbrände in seinem Wissenschaftsmagazin «Galileo» aufgreift. Seine Einschätzung der rätselhaften Vorgänge verweist auf menschliches Handeln: «Wenn immer wieder Kalender brennen, deutet dies darauf hin, dass eine bestimmte psychische Struktur vorliegt». Ein Zeitproblem, zum Beispiel – Termindruck oder ein unangenehmes Datum, das einen belastet.
«Parapsychologie hat nichts mit Dämonen und Geistern zu tun», betont Walter von Lucadou. «Vielmehr geht es uns darum, ungewöhnliche, menschliche Erfahrungen mit den Methoden der Human-, Natur- und Sozialwissenschaften zu erklären.» Im Fall der Firma SEMA sind technische Ursachen bereits auszuschliessen, das haben sowohl die SVO, der TÜV als auch ein eigens hinzugezogener Brandexperte bestätigt.
«Wir sehen die Brände, aber wir wissen nicht, welcher Mechanismus dahinter steckt», betont von Lucadou. «Vermutlich ist das Legen des Feuers Ausdruck einer psychosomatischen Reaktion.» Normalerweise versteht man darunter ein seelisches Problem, das körperliche Reaktionen hervorruft – zum Beispiel das unbewusste Erröten, wenn man sich schämt.
«Im vorliegenden Fall wirkt sich das psychische Problem auf die Umgebung aus, und zwar durch die Brände», erläutert von Lucadou. «So etwas geschieht öfter, als man denkt.»
Sein Rat an die Celler Firma lautet daher: «Für Überwachung sorgen, das verhindert weitere Brände. Aber besser wäre es natürlich, zu verstehen, was dahinter steckt.»
SEMA-Geschäftsführer Peter Hoop hat bereits Wachpersonal eingestellt und setzt für die Zukunft auf eine Überwachungskamera. «Ich hoffe, dass wir schon bald wieder in unser Bürogebäude umziehen können», sagt er, denn derzeit arbeiten er und sein Team in provisorischen Containern.
4/2006
Bizarre Spontanheilung - Blinde kann nach Herzinfarkt wieder sehen
Nach einem schweren Herzinfarkt hat eine seit 25 Jahren fast vollständig blinde Britin ihr Augenlicht wieder erlangt. Während die Ärzte vor einem Rätsel stehen, genießt die rüstige Rentnerin ihre wundersame Genesung.
London - Drei Tage lang kämpften die Ärzte im britischen Coventry um das Leben von Joyce Urch. Nach einem Herzinfarkt hatte die fast blinde Rentnerin das Bewusstsein verloren. Doch dann wachte sie wieder auf - und nicht nur das: Zu ihrem eigenen Erstaunen konnte die Frau plötzlich wieder sehen.
Wie die britische Zeitung Daily Telegraph berichtete, nahm die heute 74-Jährige das medizinische Wunder mit Humor. Nach einem ersten Blick in den Spiegel habe sie sich zuerst gefragt: «Bin das wirklich ich?» Dann habe sie zu ihrem Mann Eric gesagt: «Du bist aber auch älter geworden!»
Der 77-jährige Gatte habe nicht an eine Wunderheilung glauben können und gefragt: «Welche Farbe hat mein Pullover?» «Grau», habe seine Frau wahrheitsgemäß geantwortet. Die unerwartete Genesung vor anderthalb Jahren «hat uns beiden unser Leben wiedergegeben», freut sich der Ehemann heute.
Seit 1979 konnte die an grünem Star erkrankte Urch ihre Umwelt nur noch schemenhaft erkennen. Ihren Sehverlust führten die Ärzte auf genetische Ursachen zurück. Während sie ihr Augenlicht langsam verloren hätte, sei die Rückkehr der Sehkraft ganz plötzlich gekommen, erklärte Joyce dem Daily Telegraph.
Heute ist sie in der Lage, nicht nur ihre eigenen fünf Kinder, sondern auch die zwölf Enkel und drei Urenkel in Augenschein zu nehmen. Ein Geschenk zur Goldenen Hochzeit, die das Ehepaar Urch unlängst feierte. «Ich liebe es spazieren zu gehen. Ich kann mich umschauen und alles sehen - Bäume, Eichhörnchen und Tauben», so die grauhaarige Dame.
Eine Erklärung für die unerwartete Heilung haben die Mediziner bislang nicht gefunden.
Enttäuschung in Indien: Astrologe sagt eigenen Tod voraus - und lebt
Für lange Gesichter hat die Prophezeiung eines indischen Wahrsagers gesorgt. Der Mann hatte seinen eigenen Tod vorausgesagt, und Hunderte wollten zusehen. Doch das Vorhaben ging gründlich schief.
Bhopal - Hunderte Schaulustige hatten sich in dem kleinen Ort südlich der Stadt Bhopal versammelt, um zu sehen, ob Kunjilal Malviyas Ankündigung tatsächlich wahr würde. Der 75-Jährige sollte heute Nachmittag nach eigener Vorhersage eines natürlichen Todes sterben. Polizeiangaben zufolge war er aber noch Stunden später wohlauf.
Bei anderen Prophezeiungen habe der Mann angeblich bislang nie falsch gelegen. Familienmitglieder versuchten sich in Erklärungen: Dieses Mal habe die Voraussage nicht in Erfüllung gehen können, weil viele der Zuschauer für sein Leben gebetet hätten. Für einen Selbstmord fehlte Malviya wiederum die Gelegenheit – die Polizei ließ sein Haus überwachen, in das er sich vor dem angekündigten Todeszeitpunkt zwischen 15 und 17 Uhr Ortszeit zum Meditieren zurückgezogen hatte.
Millionen von Menschen in Indien lassen sich von Astrologen ihre Zukunft voraussagen und glauben an deren Prophezeiungen. Sollten die Vorhersagen nicht wahr werden, kann der Zorn allerdings groß werden: Andere Astrologen, die vor Malviya ihren eigenen Tod ankündigten und trotzdem weiterlebten, wurden von wütenden Menschenmengen mitunter heftig verprügelt.
(SPIEGEL ONLINE - 20. Januar 2006)
Hirnforschung: Glaube setzt Endorphine frei
Amerikanische Wissenschaftler haben entdeckt, warum auch wirkstofffreie Placebos Schmerzen lindern können: Der Glaube und die Erwartung, ein schmerzlinderndes Mittel zu bekommen, animiert das Gehirn zur Produktion körpereigener Schmerzmittel, so genannter Endorphine. Diese setzen die Schmerzempfindlichkeit herab – auch dann, wenn gar kein zusätzlicher Wirkstoff verabreicht wird.
Lange Zeit galt der Placebo-Effekt als reine Einbildung. Erst während der vergangenen Jahre entdeckten Wissenschaftler, dass die aus vielen Berichten bekannte Wirkung eigentlich wirkstofffreier Medikamente durchaus eine körperliche Ursache hat: Die Placebo-Medikamente – unter anderem Scheinschmerzmittel – aktivieren nämlich die gleichen Gehirnregionen wie die echten Wirkstoffe. Was in den aktivierten Hirnarealen der Getäuschten tatsächlich abläuft, war bislang allerdings unbekannt. Bereits in früheren Studien gab es jedoch Hinweise auf eine Beteiligung des so genannten Endorphinsystems: Als Reaktion auf Schmerzreize kann der Körper natürliche opiumähnliche Substanzen bilden, die an bestimmte Erkennungseiweiße auf Nervenzellen andocken und die Weiterleitung des Schmerzreizes blockieren.
Um diese These zu testen, erzeugten die Forscher bei den 14 gesunden Freiwilligen künstlich Schmerzen, indem sie ihnen eine Salzlösung in den Kiefermuskel spritzten. Nach einer gewissen Zeit erklärten die Wissenschaftler den Probanden, sie würden ein Schmerzmittel erhalten, verabreichten ihnen jedoch lediglich ein Scheinmedikament. Gleichzeitig scannten die Forscher die Gehirne der Testteilnehmer, wobei sie dank einer speziell markierten Substanz direkt sehen konnten, ob und wo im Gehirn das Endorphinsystem der Probanden aktiv war.
Das Ergebnis war eindeutig: Kurz vor und während der Placebo-Gabe erhöhte sich die Endorphin- ausschüttung in vier für die Wahrnehmung und Verarbeitung von Schmerzen zuständigen Gehirnregionen. Gleichzeitig empfanden die Probanden deutlich weniger Schmerz. Je höher die Aktivität des Endorphinsystems dabei war, desto ausgeprägter war auch die Schmerzlinderung. «Diese Ergebnisse sind ein weiterer gravierender Schlag für die These, dass der Placebo-Effekt ein rein psychologisches Phänomen ist», kommentiert Studienleiter Jon-Kar Zubieta. Die Wissenschaftler wollen den Effekt nun auch bei Schmerzpatienten und anderen Proban-dengruppen untersuchen. Die Entdeckung könnte ihrer Ansicht nach die Basis für die Entwicklung psychotherapeutischer und psychologischer Ansätze zur Schmerzbehandlung sein.
(ddp/wissenschaft.de – Ilka Lehnen-Beyel)
Zweisprachige Menschen haben dichtere Hirnsubstanz
Wer zweisprachig aufwächst, hat eine dichtere graue Hirnsubstanz. Das Lernen einer zweiten Sprache scheine die Struktur des Gehirns zu verändern, berichten britische und italienische Forscher im Fachjournal Nature (Bd. 431, S. 757). Die Beobachtung stütze die wachsende Zahl von Hinweisen darauf, dass sich die Struktur des Gehirns in Anpassung an Umweltanforderungen verändern kann. Der Unterschied war umso grösser, je eher die Untersuchten mit dem Lernen der zweiten Sprache begonnen hatten.
Cathy Price vom Wellcome Department of Imaging Neuroscience in London und ihre Mitarbeiter hatten die Gehirne von zweisprachigen mit denen von einsprachigen Menschen verglichen. Die zweisprachigen Probanden besassen durchwegs eine dichtere graue Substanz in einem Gehirnbereich, der für das flüssige Sprechen zuständig ist. Der Unterschied war umso grösser, je eher die Untersuchten mit dem Lernen der zweiten Sprache begonnen hatten.
Zudem nahm die Dichte der grauen Substanz in der Gehirnregion umso stärker zu, je besser die Probanden die zweite Sprache beherrschten. Vermutlich sei der Zusammenhang zwischen der Dichte der Hirnsubstanz und bestimmten Fähigkeiten auch für andere Bereiche nachweisbar, schreiben die Forscher. (10/04-nature)
Machen Magnetfelder Gespenster?
«Ich sage nicht, dass ich all diese Erfahrungen einfach so erklären kann», sagt der 34-Jährige, der ganz in der Nähe des Schlosses aufwuchs. «Aber ich will den Leuten gedankliches Werkzeug mitgeben, das ihnen hilft, diese Dinge ernsthaft und vernünftig zu studieren.» Stühlerücken oder anderen spiritistischen Firlefanz werde es denn auch nicht geben, von wegen «Licht ausschalten und ‚Ist da wer?‘ fragen», so Braithwaite.
Immerhin schon 15 Jahre befasst sich der Wissenschaftler mit dem Spuk in Muncaster Castle, und eines hat er dabei herausgefunden: «Es gibt nicht die eine und endgültige Erklärung für Gespenster, Erscheinungen und seltsame Erfahrungen. Es gibt viele verschiedene, die sowohl von der Situation als auch vom einzelnen Menschen abhängen.» Er hält es für möglich, dass einige außergewöhnliche Wahrnehmungen durch unnormal starke Magnetfelder hervorgerufen werden.
Ein solches Feld sei einem «unsichtbaren Gewitter» vergleichbar. Menschen mit «weniger gehemmten» oder «sprunghafteren» Gehirnen - etwa Epilepsie- oder Migränepatienten - könnten in starken Energiefeldern bestimmte Reaktionen aufweisen, unabhängig von ihrer Intelligenz oder Bildung.
Schlossherr Peter Frost Pennington ist mit diesem Zugang zu seinem Gespensterschloss voll einverstanden. «Wir unterstützen echte wissenschaftliche Forschung. Wir wollen wissen, warum so viele Menschen glauben, sie hätten in unserem Schloss Geister gesehen oder gespürt.»
Braithwaite hofft, dass seine Kursteilnehmer leidenschaftslos und mit einer gewissen Offenheit an das Thema herangehen. «Ich schließe nicht aus, dass ich mich irre. Aber dass die Geister von toten Menschen hier herumspuken, werde ich nicht glauben.»
Dennoch sei nicht von der Hand zu weisen, dass mit den Besuchern des Schlosses etwas vorgehe. «Die Leute hören, sehen und spüren Dinge», sagt Braithwaite. «Was steckt also dahinter? Können wir das psychologisch oder neurologisch erklären?»
(Phil Hazlewood, AFP)
LSD und Albert Hofmann im Blickpunkt
Am 15. Januar ist im Kongresszentrum Basel das dreitägige Symposium «LSD – Sorgenkind und Wunderdroge» mit über 2000 Teilnehmern aus aller Welt zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt der Grossveranstaltung anlässlich des 100. Geburtstags von Dr. Albert Hofmann standen der Jubilar sowie seine bekannteste, folgenreichste und umstrittenste Entdeckung, das LSD.
Rund 100 Wissenschaftler, Bewusstseinsforscher, Therapeuten, Künstler und Zeitzeugen aus aller Welt haben sich mit der Geschichte, dem Potenzial und den Auswirkungen dieser potentesten aller Substanzen auf Gesellschaft, Politik und Kunst befasst.
Gut 60 Jahre nach Dr. Albert Hofmanns folgenreicher Entdeckung beleuchteten rund 100 namhafte Experten aus der ganzen Welt das LSD-Phänomen aus allen Blickwinkeln im Bemühen, Fakten gegen Vorurteile zu setzen. Am Freitag, 13. Januar, stand die Geschichte der Droge im Vordergrund («Von den Pflanzen der Götter zum LSD»). Am Samstag, 14. Januar, wurde «Das ekstatische Abenteuer» beleuchtet. Am Sonntag wurden unter dem Titel «Neue Dimensionen des Bewusstseins» Visionen für einen neuen Umgang mit LSD formuliert. Zum Symposium reiste die Elite der internationalen Bewusstseinsforschung an: aus den USA unter anderen Prof. Charles Grob, Dr. Alexander Shulgin, Dr. Ralph Metzner, aus Europa Dr. Günter Amendt, Dr. Christian Rätsch und Dr. Franz Vollenweider. Auch prominente Künstler und Zeitzeugen wie Alex Grey und Barry Miles kamen nach Basel, um über ihre persönlichen Erfahrungen mit LSD und dessen Einfluss auf Kunst und Kultur zu berichten.
Höhepunkte der Veranstaltung waren die Auftritte von Dr. Albert Hofmann, dessen Lebenswerk zudem am Freitag in mehreren Vorträgen gewürdigt wurde. Der geistig wache Jubilar erzählte packend die Geschichte seiner Entdeckung und formulierte seine Visionen und Wünsche für sein «Sorgenkind», dem er das Potenzial einer «Wunderdroge» attestiert. Er äusserte mehrfach die Hoffnung, dass vom Symposium Anstösse zu einem Umdenken ausgehen werden. Er wurde mit minutenlangem Blitzlichtgewitter von Fotografen begrüsst und mit einer Standing Ovation vom internationalen Publikum gewürdigt.
In gegen hundert Vorträgen, Präsentationen, Seminaren und Podiumsdiskussionen wurden alle Aspekte des Themas aufgegriffen, vom schamanischen Gebrauch psychoaktiver Pflanzen über die gesellschaftlichen Auswirkungen des LSD in den sechziger Jahren auf Gesellschaft und Kunst bis zu Visionen für einen sinnvollen Umgang mit Psychedelika in der Zukunft.
Im Foyer des Kongresszentrums waren zudem mehrere Ausstellungen zu sehen, unter anderem eine Fotoausstellung «100 Jahre Albert Hofmann» mit Briefwechseln und Dokumenten aus seinem persönlichen Fundus sowie vielen zeitgeschichtlichen Schriften und Objekten zum Thema LSD.
Bereits am Mittwoch war Albert Hofmann in einem offiziellen Festakt, an dem unter anderen der Basler Regierungsrat Dr. Christoph Eymann teilnahm, in Basel gewürdigt worden. Bundespräsident Moritz Leuenberger schickte dem Jubilar zu diesem Anlass eine Grussadresse.
Das Symposium stand unter dem Patronat von Institutionen wie The Beckley Foundation (UK), die die britische Regierung und die UNO in Drogenfragen berät; die Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung (AT); die Schweizerische Ärztegesellschaft für Psycholytische Therapie, SÄPT (CH) und die Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies, MAPS aus den USA. Der wissenschaftliche Bereich war vertreten durch das Heffter Research Center an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Zürich.
Das Symposium war auch ein Publikumserfolg. Über 2000 Personen aus allen Kontinenten und über 35 Ländern nahmen am Symposium teil. Rund 200 Journalisten und Filmteams aus aller Welt begleiteten das Symposium.
Die Referenten unterzeichneten einen Appell, in dem Sie die zuständigen Behörden in Bern und Brüssel zu einem vorurteilsfreien Umgang mit LSD und verwandten Substanzen, die kein Suchtpotenzial aufweisen, aufrufen und fordern, dass LSD wieder der wissenschaftlichen Forschung zugänglich gemacht wird. (www.LSD.info; www.gaiamedia.org)
Skeptischer Wissenschaftler erhält «verblüffende Beweise» von einem Medium
Dr. Danny Penman, ein «zynischer, hartgesottener Wissenschaftler» gab in einem Artikel für den Daily Mail zu, dass sein rationales Weltbild nach einem Treffen mit dem Medium Sally Morgan «bleibend erschüttert» ist.
Er traf Frau Morgan während seiner Recherchen für eine Geschichte über Prinzessin Diana, weil sie behauptete, von Lady Di Botschaften empfangen zu haben. «Nachdem wir darüber gesprochen hatten, bot Sally an, mir eine Pivatkonsultation zu geben. Ich war neugierig genug, um das Angebot anzunehmen, in der Meinung, dies könnte eine Gelegenheit sein, um die Methoden der Wahrsager und Scharlatane zu entlarven, die durch geschicktes Raten ihren kritiklosen Klienten das Geld aus der Tasche ziehen.»
Frau Morgan gab jedoch Dr. Penmann äusserst glaubhafte Hinweise auf das Weiterleben nach dem Tode, indem sie ihm viele Tatsachen von seinem Vater berichtete, darunter von einer lange dauernden Auseinandersetzung zwischen den Eltern um den Familiennamen. Seine Mutter hatte ihren Mädchennamen behalten wollen, während der Vater darauf bestand, dass sie seinen Namen annehmen sollte. «Wie konnte Sally dies so detailliert wissen? Es gab keine offiziellen Aufzeichnungen darüber, und auch in der Familie wusste kaum jemand davon.» Die Angaben über einen Grossvater waren ebenfalls äusserst genau. Die Angaben waren so detailliert, dass sie nicht auf Wahrscheinlichkeits-Aussagen und gute Menschenkenntnis zurückgeführt werden konnten.
Daraufhin schickte Penman heimlich noch drei Klienten zu Frau Morgan, einen mit einer versteckten Überwachungskamera, um festzustellen, ob Frau Morgan eventuell ihre Klienten hypnotisierte, eines war eine telefonische Sitzung. Alle berichteten übereinstimmend, dass sie überzeugende Informationen erhielten.
Dr. Penman meint, «eine mögliche wissenschaftliche Erklärung könnte sein, dass die Zeit theoretisch vorwärts und rückwärts fliessen kann. Eine andere Möglichkeit wäre, dass wir tatsächlich nach dem physischen Tod unseres Körpers weiterleben. Dass wir nicht verstehen, wie mediale Leute wie Sally funktionieren, heisst nicht, dass sie unecht sein müssten. Nur unverständige Leute machen sich über Dinge lustig, die sie nicht verstehen können.»
(PN 3768, gekürzte Übersetzung von M. Güldenstein)
11/2005
Rot im Sport verbieten? – Was dem Hahn der Kamm, ist dem Fussballer das Leibchen
Vom Hühnerhof kennen wirs. Die Hähne mit den rötesten und steifsten Kämmen krähen nicht nur eindrucksvoller, sie schrecken ihre minderkämmigen Rivalen ab und haben darum auch mehr Erfolg bei ihren Hühnern. Die Grösse und Turgidität (das vornehmere Wort für Steifheit) des Kammes wird direkt vom männlichen Geschlechtshormon Testosteron gesteuert. Wer mehr davon hat signalisiert mehr aggressive Männlichkeit. Auch Stichlingsweibchen sehen am Mann am liebsten Rot, je röter desto besser. Die Nebenbuhler erbleichen. Was im Tierreich gilt, haben wir Menschen als vernunftbegabte und damit über alles Tierische Erhabene meist völlig aufgegeben oder fein sublimiert. Nur die Sache mit dem Testosteron-Rot offenbar ganz und gar nicht. Eine Forschergruppe der ehrwürdigen Universiät von Durham, die sich mit der Evolution des Menschen beschäftigt, hat Hinweise darauf gefunden, dass Rot im Sport Vorteile verschafft. Russell A. Hill und Robert A. Barton hatten an den Olympischen Spielen 2004 untersucht, wie in den vier Kampfsportarten Boxen, Tae Kwon-do, Griechisch-Römisch- und Freistilringen die Farbe des Outfits mit den Resultaten zusammenhing. Die Kampfpartner hatten nach Zufallsprinzip Blau oder Rot zugeteilt erhalten. Wie die beiden Forscher in «Nature» (Bd, 435. S.293) berichten, ergab die Auswertung, dass Kämpfer in Rot bei ähnlichen Kräfteverhältnissen signifikant häufiger über ihre blauen Gegner siegen.
Erstaunlicherweise scheint Rot auch bei Mannschaftsspielen Vorteile zu bringen. An der Euro 2004 in Portugal erzielten fünf Teams mehr Tore, wenn sie mehrheitlich Rot trugen (vier Mannschaften spielten die anderen Spiele in Weiss, eines in Blau). Sollte sich bestätigen, dass Rot im Sport den oder die ebenbürtigen Gegner unbewusst einschüchtert, dann wird die Farbe vielleicht mal offi-ziell verboten. Es sei denn, sie werde mindestens zur Hälfte von der Farbe der Sanftmut, Sehnsucht und Treue – dem Blau neutralisert.
(Quelle: BaZ 20.5.2005)
Neue Studien rehabilitieren Homöopathie
Basiert Homöopathie nur auf dem Placebo-Effekt? Dies behauptete eine Studie, die vor einigen Wochen im Fachmagazin «Lancet» veröffentlich wurde. Ausgerechnet der in der Schweiz arbeitende chinesische Mediziner Ajing Shang stellte dort den Naturheilverfahren ein durchweg negatives Attest aus und prophezeite «das Ende der Homöopathie».
Drei beim Europäischen Gesundheitsforum Gastein vorgelegte Studien der Berliner Charité, des Royal Homoeopathic Hospital in London sowie des Zentrums für traditionelle Medizin der Uni-Klinik Mailand sehen dies ganz anders. «Homöopathische Behandlungsmethoden sind medizinisch ebenso effektiv wie Verfahren der Schulmedizin und keinesfalls teurer», resümiert Professor Stefan Willich, Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der Berliner Charité. Eine mit der Techniker Krankenkasse durchgeführte Analyse mit 900 Patienten attestiert alternativen Behandlungsmethoden gleichwertige und medizinisch teilweise überlegene Heilungsergebnisse. Vor allem bei Migräne, Rückenschmerzen, Depressionen, Schlafstörungen und Nasennebenhöhlenentzündung berichten die Berliner Mediziner von signifikanten Erfolgen der alternativen Medizin. Auch bei Heuschnupfen und Neurodermitis im Kindesalter erweisen sich homöopathische Mittel als «absolut ebenbürtig». Bei den Kosten gebe es keinen Unterschied zwischen Homöopathie und Schulmedizin.
Peter Fisher, Forschungsleiter am Royal Homoeopathic Hospital London, sieht nach britischen Studien durch Homöopathie einen erheblichen volkswirtschaftlichen Gewinn für den National Health Service (NHS). Die Homöopathie-kritische «Lancet»-Publikation bezeichnet Fisher als «unseriös und zweifelhaft», weil sie ihre Daten nicht offenlege. (Quelle TAF)
Kornkreise in Schweden 1926 ...und zuvor
In Ihrem Buch «En Krönika om Asbro» (Eine Chronik von Asbro) erzählt Anne Marie Hellström auch die Schilderung so genannter «Feentänze» in Schweden: «1926 erzählte August Isaksson Gustav Olsson in Ulma von den ‚Elfentänzen‘: An den Seeufern wo der Wald zum See übergeht konnte man die ‚Elfentänze‘ sehen. Es handelte sich um kreisrunde Plätze, wo die Gräser wie zu einem Boden niedergetreten waren. Das waren Elfen, die hier getanzt haben.
Am See Tisaren habe ich einen gesehen. Es hiess, es sei gefährlich und man könne krank werden, wenn man durch einen hindurchliefe oder einen solchen Ort beschädige. (HELMSTRÖM 1990, S.36)
Deutlich werden diese «Feentänze» also von jenen Kreisfunden unterschieden, die sich an anderen Orten als Verfärbungen oder verdorrte Stellen im Gras abzeichnen und das Ergebnis (meist unterirdischen) Pilzwuchses sind. Auch in anderen Ländern wurden beide Phänomene - niedergelegte Kreise UND Verfärbungen - mit dem gleichen Namen, als Feenkreise bezeichnet, obwohl es deutliche Unterschiede gab.
Schon die Gebrüder Grimm unterschieden in ihrer 1826 in Leipzig veröffentlichten Übersetzung von Thomas Crofton Crokers «Irische Elfenmärchen» (CROKER 1825, GRIMM 1826, Kapitel IX) auch die so genannten «Elfenkreise», die sich offenbar vielmehr dadurch abzeichneten, dass sie «niedergetreten» und eben nicht verfärbt, welk oder durch Pilzwuchs geformt waren. Selbst merkwürdige Kreisspuren im Schnee werden überliefert:
«Kreise, die sie in das tauige Gras getreten, erblickt man ausser in Schottland auch in Skandinavien und Norddeutschland und jeder ruft bei ihrem Anblick ‚Da haben die Elfen getanzt!’ Auf der Insel Man zeigten sich sogar die Spuren ihrer Fusstritte im Schnee.»
In der Publikation der Gebrüder Grimm findet sich denn auch eine weitere Kornkreis-Verbindung zwischen dem, was uns die Legenden und Sagen der Folklore berichten und jenem, was (noch) heute als charakteristisch für das Kornkreisphänomen gilt. So wird berichtet, dass auch die alten Feenkreise zu den nächtlichen Stunden der Dunkelheit entstanden, und «(...) nur der Strahl der aufgehenden Sonne zwingt (die Elfen) einzuhalten und sich zu verbergen.»
Hier handelt es sich erneut um weiter Puzzleteilchen eines sich immer deutlicher abzeichnenden, auch historisch nachweisbaren, uralten Kornkreisphänomens.
Nils Blommér: Ängsälvor: Feen auf der Wiese, 1850
(Quelle: http://www.kornkreise-forschung.de)
Telefon-Telepathie erfolgreich getestet
Rupert Sheldrake, der durch seine Theorie von den «morphogenetischen Feldern» bekannt gewordene Biologe, hat in London mit der Fernseh-Produktionsfirma «20/20 Productions» für die Fernseh-Schau «Are you Telepathic? (Sind Sie telepathisch?)» einen Test zur Telefon-Telepathie durchgeführt.
«Viele Leute sagen, dass sie schon wissen, wer anruft, sobald das Telefon zu läuten beginnt, oder dass sie gerade ohne besonderen Grund an jemanden gedacht haben, und kurz darauf ruft diese Person an. Ist das nur dem Zufall zuzuschreiben?»
Sheldrake führte unter anderen das Experiment mit «The Nolans» durch, einer singenden Familie, die ursprünglich aus Dublin stammt, jetzt aber in Blackpool lebt und 1981 als erste europäische Gruppe den Grossen Preis des angesehenen Tokyo Musik-Festivals gewann. Am Experiment nahmen die Schwestern Anne, Maureen, Linda, Denise und Colleen teil.
Colleen, die jüngste, wurde in ein Hotelzimmer gebracht, einen Kilometer von der Bar entfernt, in der die andern Schwestern mit Dr. Sheldrake an einem Tisch sassen, auf dem sich ein Telefon befand. Durch Würfeln wurde bestimmt, wer von den vieren Colleen im Hotelzimmer anrufen sollte.
Im Hotel befand sich Simon Rockell, ein Kollege von Sheldrake, mit Colleen, die bei jedem Anruf ohne den Hörer abzuheben sagen sollte, welche ihrer Schwestern anrief.
An beiden Orten wurde alles von je einer Filmequipe aufgezeichnet. Wie geplant wurden im Abstand von etwa fünf Minuten zwölf Telefonanrufe getätigt. Bei vier möglichen Anrufern ist die Zufallserwartung eine Trefferzahl von 25%. Colleen hätte also etwa dreimal richtig raten müssen. In Wirklichkeit nannte sie jedoch sechsmal die richtige Anruferin.
«Natürlich könnte das auch ein Zufallsergebnis sein», schreiben die Forscher in ihrem Bericht, der im «Journal» der «Society for Psychical Research» veröffentlicht wurde. «Die Wahrscheinlichkeit gegen ein Zufallsresultat ist aber 19 zu 1. Dazu kommt, dass dieses Ergebnis mit denen früherer Experimente übereinstimmt.»
Bisher sind über 850 Versuche betreffend die Telefon-Telepathie mit 65 Leuten durchgeführt worden. Die durchschnittliche Erfolgsquote lag bei 42 %. Betrug und direkte sinnliche («normale») Wahrnehmung war bei diesen Experimenten ausgeschlossen.
(Psychic News Nr. 3768, Zusammenfassende Übersetzung von M. Güldenstein)
Elektrische Felder helfen heilen
Die ersten Untersuchungen zu der Wirkung elektrischer Felder stammen aus den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Der Däne Sven Ingvar beobachtete, wie Nervenzellen von Hühnern in Feldrichtung wachsen. Doch später wurden diese Forschungen diskreditiert und vergessen. Erst 60 Jahre später beschäftigten sich Colin McCraig von der Universität Aberdeen und Kenneth Robinson von der Purdue University in Indiana mit diesem Phänomen.
Robinson beobachtete eine einzelne Nervenzelle eines Frosches, wie sie in Richtung der negativen Elektrode wuchs. Die Forscher erkannten, dass elektrische Felder die Heilung verwundeter Zellen fördern – so wie auch Magnetfelder – aber wie?
Bei Versuchen mit Ratten, denen die Hornhaut zerstört wurde, fand McCrea: Natürliche elektrische Felder (die also der Körper selbst erzeugt) liefern den Zellen Informationen über die räumliche Beschaffenheit einer Wunde. So können Nachbarzellen gezielt einsickern und tote Zellen ersetzen. Ohne Feld dringen die Zellen zufallsmässig ein, mit stärkeren Feldern beteiligen sich auch Zellen aus grösserer Entfernung - die Heilung geht schneller.
Eine vermutete Erklärung liegt in Kalziumkanälen innerhalb der Zellmembranen, doch ist der Mechanismus noch nicht aufgeklärt. Weitere Forschungen werden möglicherweise den sanften Therapieformen der elektrischen und magnetischen Felder zum Durchbruch verhelfen. (8/04-pm/dah)
Wer schnell ist, lebt länger
Schottische Wissenschaftler fanden beim Menschen einen signifikanten Zusammenhang zwischen Reaktionszeit und Lebensspanne.
Ian J. Deary (University of Edinburgh) und Geoff Der (Social and Public Health Sciences Unit, Glasgow) fanden – wie auch schon in früheren Studien – heraus, dass Menschen mit einem hohen Intelligenzquotienten generell älter werden. Einen noch stärkeren Zusammenhang fanden die Forscher aus Edinburgh und Glasgow aber zwischen Reaktionszeit und Lebensspanne.
Die beiden Wissenschaftler werteten die Daten einer Studie aus dem Jahr 1988 aus, die insgesamt rund 900 Teilnehmer mittleren Alters zunächst auf ihre Intelligenz und im zweiten Teil auf ihre Reaktionsfähigkeit untersuchte.
In den 14 folgenden Jahren starben 185 dieser Versuchspersonen. Die Analyse ergab, dass die Betroffenen im Intelligenz- und vor allem im Reaktionstest eher schlechter abgeschnitten hatten. Eine schlüssige Erklärung für das Phänomen steht bisher aus. (Quelle 4/05-pm)
8/2005
Schlange biss Priester – Schlange tot
Neu-Delhi – Der Angriff auf einen Hindu-Priester in einem Schlangengott-Tempel im ostindischen Bundesstaat Jharkand hat einer Schlange ein fatales Ende beschert. Das Reptil habe nach dem Biss Blut erbrochen und sei gestorben, meldete die Nachrichtenagentur IANS am Montag unter Berufung auf lokale Zeitungen. «Der Priester hat nicht nur überlebt, sondern verhält sich ganz normal», sagte ein verblüffter Dorfbewohner.
Der Geistliche machte Shiva, einen der drei Hauptgötter der Hindus, für seinen Schutz verantwortlich. Shiva trägt auf Darstellungen eine Schlange um einen Hals, was seine Macht über tödliche Kreaturen symbolisieren soll.
Behördenschikane rettet Menschen
Der Bericht stammt von Rayonminister Pak Cahya in Jatim. Auf die Meldung wurde dann der Journalist Ramos Williams aufmerksam, der in Australien für «Religious Media Agency» arbeitet.
In Meulaboh, West Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra, wurden durch den Tsunami 80% der Menschen getötet. Der Ort ist einer von denen, die am härtesten getroffen wurden. In diesem Dorf leben gegen 400 Christen. Diese wollten am 25. Dezember wie gewohnt ihren Weihnachtsgottesdienst feiern. Das wurde ihnen aber von den moslemischen Behörden in Meulaboh nicht erlaubt. Man sagte ihnen, dass sie dafür die Stadt zu verlassen hätten, um ihre Feier auf einen hohen Hügel in der Nähe zu begehen. So verliessen am 25. Dezember die 400 Gläubigen die Stadt und verbrachten auch die Nacht im Freien. Am Morgen des 26. Dezember ereignete sich das Seebeben mit der Tsunamiwelle, durch welche fast die ganze Stadt Meulaboh ausgelöscht wurde. Während 80 Prozent der etwa 50‘000 Bewohner ums Leben kamen, wurden alle 400 Christen verschont. Viele Moslems in Meulaboh sind durch diese aussergewöhnlichen Umstände der Rettung tief betroffen.
Medien erfolgreich getestet
Prof. Gary Schwartz hat sein Doktorat in Psychologie an der Harvard-Universität abgeschlossen. Der gebürtige New Yorker spezialisierte sich als Leiter eines Zentrums der Yale-Universität auf Psychophysiologie, also auf die Verbindung zwischen körperlichen und seelischen Zuständen. Er hat sechs Artikel über seine Studien in Science, einer der weltweit angesehensten Wissenschaftszeitschriften veröffentlicht.
Anfang der 80er begannen ihn die Theorien des britischen Biologen Rupert Sheldrake über die morphogenetischen Felder zu faszinieren. «Er dachte über ein universelles Gedächtnis nach – die Theorie, dass alles lebendig und ewig ist und sich entwickelt. Seine Theorie war, dass immer, wenn zwei Systeme gemeinsam Energie und Information teilen, diese zu einem «Feedback-System» werden. Ob es sich dabei um den Wasserstoff und den Sauerstoff handelt, die zusammen das Wasser ausmachen, zwei Stränge der DNA, zwei Herzzellen, zwei Leute, die Erde und ihr Mond – diese Systeme tauschen Energie und Information aus, die zu einem dauernden Teil des Universums werden. Die Informationen sammeln sich mit der Zeit an und werden zu Gedächtnis. Für Gary erfasst diese Theorie alles vom Zellgedächtnis – zum Beispiel die bestätigten Fälle von Patienten mit transplantierten Herzen, die Persönlichkeitsveränderungen erlebten, die eine Angleichung an die Spender bedeuteten – bis zu Nah-Tod- und ausserkörperlichen Erfahrungen, und schliesslich das Weiterleben des Bewusstseins über den körperlichen Tod hinaus. Dies schreibt das amerikanische Medium John Edward in seinem Buch «Crossing Over». Er beschreibt darin, wie Prof. Schwartz an seinem Zentrum für Bewusstseinsstudien an der Universität von Arizona Ende 1998 durch einen Anruf der Fernsehjournalistin Lisa Jackson, die eine seriöse Sendung über das «Leben nach dem Leben» machen wollte, dazu kam, mit einigen der besten Medien der USA wissenschaftliche Tests durchzuführen.
Die Versuchsanordnung war, dass von den fünf beteiligten Medien eines nach dem andern zu einem vom Versuchsleiter ausgewählten Klienten gebracht wurde. Die Medien wurden neben den Klienten gesetzt mit einer Trennwand dazwischen. Medien und Klienten wurden an EEG- und EKG-Aufnahmegeräte angeschlossen. Die Klienten durften nur mit Ja oder Nein auf die Aussagen der Medien antworten. Die ganzen Versuche wurden auf Video gefilmt und die Abschriften der Aussagen wurden mit einer Kontrollgruppe verglichen: 68 Leute mussten die Antworten auf die Klienten betreffende Fragen erraten. Die Trefferzahlen der Medien waren von77 bis 93 Prozent, im Durchschnitt 83%. Die «Rater» erreichten 36% Treffer. Die Messungen der Herzschläge und Gehirnmuster zeigten, dass keine Angleichungen zwischen Medien und Klienten stattfanden. (Solche Angleichungen sind oft zwischen Heilern und ihren Patienten festgestellt worden. MG)
In einem zweiten Durchgang durften die Klienten während der ersten zehn Minuten keine Antwort geben. Danach folgte eine Periode mit Antworten. Die Trefferquote bei diesem Experiment ergab in den ersten 10 Minuten 77% und danach 85%, im Ganzen ein Durchschnitt von 82%, was ziemlich genau dem ersten Versuch entsprach.
Gary Schwartz veröffentlichte seine Resultate im Journal of the Society for Psychical Research. Er schrieb: «Es scheint, dass hoch qualifizierte Medien unter kontrollierten, wenn auch unterstützenden Laborbedingungen spezifische Kategorien von Informationen erhalten können, die von geschulten Forschungsklienten als zutreffend beurteilt werden können. Die beiden Experimente ergeben qualitative Daten, die die Hypothese bestätigen, dass bei diesen hoch qualifizierten Medien eine Art anomale Informationsbeschaffung stattfindet.»
(Zusammenfassende Übersetzung von Matthias Güldenstein aus «Crossing Over, The Stories Behind the Stories», San Diego, 2001, von John Edward. Auch unser Freund Robert Brown (siehe S 27) nimmt an den fortgesetzten Versuchen mit Prof. Schwartz teil.)
Mönche erleuchten Forscher
In Meditation erfahrene buddhistische Mönche erlauben Forschern neue Blickwinkel auf alte wissenschaftliche Phänomene. Jetzt erhellen sie einen Wahrnehmungseffekt, über den man sich seit Jahrhunderten den Kopf zerbricht – weil sie ihren Geist so gut unter Kontrolle haben.
Dass wissenschaftliche Studien nur «mit Unterstützung seiner Heiligkeit des Dalai Lama» zustande kommen, ist ungewöhnlich. Dass tibetanische Eremiten, die seit 20 Jahren im Himalaja in Einsamkeit meditieren, sich als Versuchspersonen zur Verfügung stellen, ist es auch. Beides ist Ergebnis einer Entwicklung, die Forschern einen ganz neuen Zugang zum menschlichen Gehirn eröffnet: «Den gut trainierten Geist studieren», nannte das Wissenschaftsmagazin «Science» diesen Ansatz im vergangenen Jahr.

In der Kunst des Meditierens erfahrene buddhistische Mönche vollbringen mit ihrem «gut trainierten Geist» Dinge, von denen Wissenschaftler bislang gar nicht glauben wollten, dass sie überhaupt möglich sind. Nach jahrzehntelanger Übung berichten sie beispielsweise, sie könnten die bildliche Vorstellung eines komplexen Musters für Minuten, gar Stunden vor ihrem geistigen Auge stabil halten – eine Behauptung, die Wissenschaftler mit Skepsis erfüllt.
Eine ganze Reihe von Studien untersucht derzeit, welche Auswirkungen jahre- oder jahrzehntelange Meditation auf Wahrnehmungs- und Vorstellungsprozesse hat. Die Neurowissenschaftler Olivia Carter und Jack Pettigrew von der University of Queensland in Australien beispielsweise haben sich jetzt ein seit Jahrhunderten bekanntes Phänomen vorgeknöpft: Die sogenannte binokulare Rivalität, die schon im 16. Jahrhundert erstmals beschrieben wurde.

Den Effekt kann jeder selbst ausprobieren. Hält man zwei verschiedene Bilder vor seine beiden Augen, kann man nicht beide gleichzeitig sehen. Das Gehirn entscheidet sich gewissermaßen für eines der beiden Bilder, schaltet aber nach einer gewissen Zeit auf das Bild vor dem anderen Auge um – ohne dass man viel dagegen unternehmen kann. Über einen längeren Zeitraum hinweg springt das Bild im Kopf immer wieder vom rechten zum linken Auge und wieder zurück. Bestimmte Eigenschaften der Bilder können den Effekt allerdings verändern: Sieht man einen «schwächeren» Reiz, etwa ein Gitter aus horizontalen, dünnen Linien, und einen «stärkeren Reiz», etwa ein vertikales Gitter aus dick gezeichneten Linien, dominiert der starke Reiz – er drängt sich öfter ins Bewusstsein als der schwache.
Auch wer besonders viel Aufmerksamkeit in das Bild investiert, das er gerade bewusst sieht, kann dieses dadurch unter Umständen etwas länger im Bewusstsein halten.
Die «Ein-Punkt-Meditation» erlaubte gut der Hälfte der insgesamt 76 Mönche, den Wechseleffekt drastisch zu reduzieren. Bei dieser Art von Meditation wird der Geist auf ein einzelnes Objekt oder einen einzelnen Gedanken fokussiert. Einigen Mönchen gelang es während der Ein-Punkt-Meditation sogar, über fünf Minuten hinweg nur ein einziges, stationäres Bild wahrzunehmen. Unter diesen waren auch zwei der drei echten Eremiten, die für die Studie gewonnen wurden. Diese Männer leben seit zwanzig Jahren oder mehr isoliert und auf Meditation fokussiert in Gebirgs-Refugien.
Die Forscher glauben, dass Meditation tatsächlich dauerhaft die Art verändern kann, wie das menschliche Gehirn arbeitet: «Die Veränderungen der visuellen Funktion, die hier beobachtet wurden, liefern neue Hinweise darauf, dass verschiedene Arten von Meditation und Trainingsdauer zu erkennbaren kurz- und langfristigen Veränderungen auf der neuronalen Ebene führen», schreiben sie im Fachblatt «Current Biology».
Das Fazit von Carter und Kollegen: «Individuen, die in Meditation geübt sind, können die normalen Fluktuationen, die binokulare Rivalität im Bewusstseinszustand auslöst, messbar verändern.» Das Ergebnis leistet einen Beitrag zu der alten Debatte, die über dieses Phänomen geführt wird: Ob es ausschliesslich vom Reiz, also von den Bildern vor den Augen bestimmt wird, oder ob bewusste Kontrolle diese Wahrnehmungsprozesse verändern kann. Ihre Studie sei ein Beleg für «auf hohem Niveau angesiedelte Modulation» der binokularen Rivalität, schreiben die Wissenschaftler.
Die Forscher hoffen nun auf weitere Kooperationen mit den Mönchen. Der nächste Schritt wird dann sein, die Mönche bei der Kontemplation in einen Magnetresonanz-Scanner zu legen und zu sehen, was dabei tatsächlich im Gehirn vor sich geht. (Quelle: Spiegel online)
Erstaunlich: Mäuse im Magneten
Physiker am US-Teilchenforschungszentrum Fermilab in Batavia im US-Staat Illinois rätseln über einen unerwarteten Fund: Tief im Inneren eines 500 Kilogramm schweren, mit flüssigem Stickstoff gefüllten und hermetisch verschweissten Magneten stießen die Forscher auf ein Mäusenest und einen abgenagten Vogelkopf. Wie diese ungewöhnlichen Teilchen dorthin gelangt sind, können die Physiker nicht erklären.
«Die Außenseite des Magneten besteht aus rostfreiem Stahl. Man muss zunächst die Schweißnähte aufschleifen, um hinein zu kommen», erläuterte der Techniker Dan Smith dem Hausmagazin «Symmetry». «Innen befindet sich erst flüssiges Helium und dann ein isolierendes Vakuum, und genau da haben wir das Nest und den Vogelkopf gefunden.» In seinen mittlerweile 30 Berufsjahren am Fermilab habe er so etwas noch nicht erlebt. (Quelle DPA)
Mexiko: 40‘000 Jahre alte Abdrücke von menschlichen Füssen entdeckt
Wissenschaftler haben in Zentralmexiko 40.000 Jahre alte menschliche Fussabdrücke ausgegraben. Damit könnten die bisherigen Theorien über die Besiedlung Amerikas in Wanken geraten: Bislang gingen die meisten Wissenschaftler davon aus, dass die ersten Siedler erst vor 11.000 bis 13.000 Jahren zu Fuß über die Beringstraße kamen.
Die britischen Wissenschaftler fanden die Fußabdrücke in einem aufgegebenen Steinbruch im Valsequillo-Becken nahe der mexikanischen Stadt Puebla. Vermutlich passierten Einwanderer das Ufer eines Vulkansees kurz vor einem weiteren Vulkanausbruch, der ihre Spuren verschüttete, berichteten die Forscher.
Unter den 269 untersuchten Abdrücken fanden sich menschliche und tierische Spuren. Allein menschliche Füsse berühren den Boden nur mit Ferse und Ballen, was eine eindeutige Zuordnung der Spuren zulässt. Auch die Grösse der Abdrücke zeigt, dass sie vom modernen Homo sapiens stammen.
Das internationale Geoarchäologen-Team datierte das Gestein um die Fussspuren mit fünf verschiedenen Methoden und attestierte ihm ein Alter von mindestens 40.000 Jahren. Möglicherweise seien die ersten Menschen doch nicht zu Fuss, sondern auf dem Wasserweg nach Amerika gekommen, schliesst Studienleiterin Silvia Gonzalez aus dem Fund.
4/2005
Was ist Esoterik und Exoterik?
Der Ausdruck ‚Esoterik’ stammt vom griechischen Wort „Esoterikos“ ab und bedeutet wörtlich „zum inneren Kreis gehörend“. Es handelte sich um Geheimlehren, die dem Volke vorenthalten und nur einigen Eingeweihten zugänglich waren. Der Begriff Esoterik tauchte am Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals auf, während das Adjektiv ‚esoterisch’ schon lange vorher verwendet wurde. Gemeint wurde damit ursprünglich das Suchen von Gott in sich selbst, da das Göttliche als Eigenschaft jedes Lebewesens gesehen wurde. Heute ist Esoterik ein Sammelbegriff für eine unüberschaubare Vielzahl von Techniken und spirituellen Lehren geworden.
Unter Exoterik versteht man Religionen, die nach außen gewandt sind. Erkenntnis wird nicht in einem selbst gesucht, sondern Gott wird als eine externe Instanz angesehen. Dementsprechend sind rituelle Handlungen von hoher Bedeutung. Von den Weltreligionen sind Judentum, Christentum und Islam exoterisch. Der Buddhismus ist ein Beispiel einer esoterischen Religion. Eine Zwitterrolle spielt der Hinduismus: Seine Philosophie entspricht der einer esoterischen Religion, jedoch erfolgt die Ausübung oft exoterisch.
Leichnam eines Lamas 77 Jahre nach seinem Tod unversehrt
Ein Wunder gibt es im Datzan von Iwolginsk, einem buddhistischen Kloster in der Steppe von Burjatien. Die Wissenschaft ist fassungslos, die Mitarbeiter des russischen Zentrums für Gerichtsmedizin sprachlos.
Bei der Untersuchung der Leiche eines buddhistischen Geistlichen, der 1927 meditierend gestorben war, stellten sie jetzt fest, daß sich dessen Gewebe in nichts von dem eines lebenden Menschen unterscheidet. Eine Erklärung dafür haben sie nicht.
Burjatien ist eine russische autonome Teilrepublik zwischen südlichem Baikalsee und der mongolischen Grenze, deren Bevölkerung vorwiegend dem Buddhismus anhängt. Der wundersame Leichnam von Dorzho Itigilow, dem 12. Pandito Hambo-Lama, dem ehemaligen geistigen Führer der Buddhisten in der Sowjetunion, wird im Kloster in der Nähe von Ulan-Ude, der Hauptstadt Burjatiens, aufbewahrt.
Im Jahr 1927, als die Verfolgung der Religionen in der Sowjetunion um sich griff, versammelte der Pandito Hambo Lama Itigilow seine Schüler um sich und forderte sie auf, das Land zu verlassen. Er selbst wolle hinübergehen in eine andere Welt. „Schaut in dreißig Jahren nach meinem Körper“, forderte er die Studenten auf, die er bat, seinen irdischen Leib mit Seidentüchern zu umwickeln. Dann ließ er sich in Lotos-Position nieder, begann zu meditieren, Gebete zu singen und starb. Dreißig Jahre später: Stalin hatte Hunderte buddhistischer Lamas ermorden und 46 Klöster zerstören lassen. Doch das Datzan bei Iwolginsk, nur 35 Kilometer von Ulan-Ude entfernt, wurde wieder aufgebaut. Die Mönche befolgten die Anweisung des Verblichenen und gruben seinen Leichnam wieder aus. Der befand sich noch immer in Lotosposition und war völlig intakt, man fand keine Zeichen von Verwesung.
„Es war damals unmöglich, ihn zurück ins Kloster zu bringen. Niemand durfte über das Gesehene sprechen“, berichtete Damba Ajuschejew, inzwischen der 25. Pandito Hambo Lama, später. Also wurde der Körper Itigilows in einem mit Salz gefüllten Holzsarg wieder ins Grab versenkt. Anfang September 2002, wurde der Verstorbene erneut exhumiert. Und zum Erstaunen der Beteiligten war der Körper des Toten, der 1852 im zaristischen Rußland geboren worden war, noch immer unversehrt - nach rund 75 Jahren im Grab. Seine Hände waren flexibel, die Augen geschlossen, seine Haut ledern, aber weich. Unter Fanfarenklängen und Glockengeläut wurde der tote Lama ins Kloster übergeführt und in einem sakralen Raum untergebracht. In jedem Jahr wird er sechs Mal bei Prozessionen vorangetragen. Der Pandito Hambo-Lama Ajuschejew glaubt, daß der Verblichene sich durch Meditation auf eine Existenzebene gehoben habe, die Shunyata - die Leere - genannt wird. Mehrfach hatte er sich an Wissenschaftler mit der Bitte gewandt, das Phänomen zu untersuchen.
Das geschah erst jetzt und das Ergebnis war verblüffend. Der Zustand der Eiweißbestandteile des Gewebes entsprach dem bei einem lebenden Mann. Das Blut hat sich in eine gelartige Substanz verwandelt, Spuren von Einbalsamierung wurden nicht gefunden, eine Mumifizierung konnte ebenfalls ausgeschlossen werden.
(Quelle: Berliner Morgenpost)
Spuk nach der Tsunami-Katastrophe
Eine Art zweiter Tsunami-Welle hat Thailand getroffen. Dieses Mal sind es Geistwesen von umgekommenen Ausländern die die Einheimischen terrorisieren. Gesundheitsexperten vermuten, dass die Ursache eine Art verzögertes Massentrauma ist.
In den sechs am schlimmsten getroffenen südlichen Provinzen fürchten sich viele Einheimische davor, an den Strand oder in den Ozean zu gehen.
Lek blickt nervös aufs Patong Meer und erzählt von einem Zwischenfall der sich am 6. Januar zugetragen hat: Spät abends sind sieben ausländische Touristen in seinen Minibus eingestiegen und wollten nach Kata Beach gefahren werden. Ein Fahrpreis wurde ausgehandelt, aber auf der Fahrt erstarrte Lek am ganzen Körper. Er blickte sich in seinem Wagen um und musste feststellen, dass sein Fahrzeug leer war. Er denkt er sei von Geistern heimgesucht worden und trägt jetzt ein Amulett um den Hals, aber auch dieses hilft ihm nicht, seine Ängste loszuwerden.
In einem besonders stark getroffenen Hotel ertönen nachts immer wieder Schreie einer Frau. Ein dort angestellter Wächter hat deshalb seinen Job gekündigt.
Aus Khao Lak berichtet eine Familie, ihr Telefon läute Tag und Nacht. Sobald jemand den Hörer abnimmt, melden sich Stimmen von Freunden und Verwandten, die weinen und darum bitten, aus den Flammen des Krematorium gerettet zu werden.
Ein Taxifahrer erzählt, er habe einen Ausländer mit seiner thailändischen Freundin und Gepäck in seinem Wagen zum Flughafen mitgenommen, und später bei einem Blick in den Rückspiegel festgestellt, dass die Sitze leer waren.
Freiwillige Helfer aus der Gegend der Phi Phi Insel und Khao Lak berichten, dass sie Touristen am Strand lachen und singen hörten und beim Näherkommen nichts als Dunkelheit und Stille antrafen.
Napaporn Phroyrung, eine Managerin meint: „Ich glaube an Geister. Das Unglück geschah so schnell, dass die Ausländer nicht wussten, was geschah. Sie denken alle, sie seien immer noch in den Ferien.“
Die Mehrheit der Thailänder glaubt, dass Geister in den grossen Bäumen hausen. Indem täglich Ess- und Trinkgaben in ein Geisterhaus im eigenen Heim gestellt werden, beschwichtigen Thailänder umherirrende Geister.
Gesundheitsexperten vermuten, dass diese kulturelle Besonderheit Massenhalluzinationen bei Tsunami-Überlebenden begünstigt hat. Wallop Piyamanotham, ein thailändischer Psychologe und Medienkommentator erklärt, dass diese Art Massenhalluzination die Folge des Traumas ist. Die Überlebenden vermissen so viele Menschen, sie haben so viele Tote und Leidtragende gesehen und entsprechend kreisen alle Gespräche immer um dieses Thema. Ausserdem geht er davon aus, dass nur labile Menschen solche Erlebnisse haben. Wallop organisiert jetzt ein internationales Spezialistenteam, um den Betroffenen psychologische Hilfe zukommen zu lassen.
In Thailand werden die Toten von Angehörigen gesegnet oder kremiert. Wenn dieses Ritual nicht durchgeführt wird oder der Leichnam nicht gefunden wurde, glauben die Thais, dass der Verstorbene wieder erscheint, um zu zeigen wo er sich befindet. Diese Überzeugung könnte erklären, warum so viele Ausländer in den Geistersichtungen auftauchen.
Wallop sagt, solche Meldungen seien die Folge des Traumas. Die ersten Erscheinugen wurden zehn Tage nach dem Tsunami gemeldet. Das sei der Zeitpunkt gewesen, als die Menschen den ganzen Verlust und den Horror der Ereignisse zu erfassen begannen.
Vielleicht ist das tatsächlich eine logische Erklärung, aber sie tröstet bestimmt nicht. Viele Thais haben sich wieder dem Buddhismus zugewendet, der Hauptreligion dieses Landes. In buddhistischen Schriften gibt es Hilfe im Umgang mit Übersinnlichem. Diese Wissen basiert hauptsächlich auf vorbuddhistischen animistischen Praktiken.
Mönche werden gebeten die Geister zu vertreiben. Der ehrwürdige Bikkhu Sugandha sagt hingegen: „Wir können die Geister nicht vertreiben, allerdings können wir die Menschen trösten. In solchen Zeiten ist Religion sehr wichtig. Der von den Mönchen gebotene Dienst besteht darin, einfach hier zu sein und zuzuhören.“
Chinesische Spiritualisten haben in den vergangenen Wochen eine andere Art von Hilfe angeboten. Den Geistern wurden Opfergaben geboten, Papierkleider und Geld wurden verbrannt, um den Übergang in die andere Welt zu vereinfachen. Für ausländische Tote wurden zusätzlich Pizzagaben dargebracht. Während der Rauch von Weihrauch und Rauchstäbchen in Schwaden über den weissen Sand und das ruhige blaue Meer in den Himmel stieg, wurden die verwirrten Geister aufgefordert für den Seelenfrieden der Lebenden „nach Hause“ zu gehen.
(Quellen: Manila Times, BBC News; bearbeitet und übersetzt von Sabin Sütterlin)
Riesen-Kunstwerke in Peru entdeckt
Archäologen haben in Peru einen erstaunlichen Fund gemacht: Vom Flugzeug aus entdeckten die Wissenschaftler rund 50 gigantische Figuren, die vor über 2100 Jahren in die Hügel geritzt worden sein sollen.
Die riesigen Figuren bedecken ein Gebiet von rund 145 Quadratkilometern in der Nähe der peruanischen Stadt Palpa, wie die Zeitung „El Comercio“ berichtet. Die Zeichnungen, die sowohl menschliche Gestalten als auch Vögel, Affen und Katzen darstellen, wurden von Mitgliedern der Paracas-Kultur angefertigt, sagte Johny Islas, Direktor des Anden-Instituts für Archäologische Studien. Eine vorherrschende Figur zeige die Hauptgottheit der Paracas-Kultur, die regelmäßig auf Textilien und Gefäßen aus der Periode gefunden werde.
Die Kunstwerke seien somit zwischen 600 und 100 vor Christus entstanden, glaubt Islas. Damit wären sie älter als die berühmten Bodenzeichnungen in der Nazca-Wüste, die einen 56 Kilometer langen Wüstenstreifen bedecken und 1994 von den Vereinten Nationen zum Weltkulturerbe erklärt wurden.
Die Nazca-Linien, die ebenfalls verschiedene Tiere zeigen, sollen zwischen 50 vor Christus und dem Jahr 600 entstanden sein. Wegen ihrer enormen Größe sind sie nur aus der Luft zu erkennen - was manche Zeitgenossen wie etwa den Sachbuch-Autor Erich von Däniken zu der Annahme verleitete, die Linien wiesen auf außerirdische Besucher hin.
Nach Meinung der Archäologen könnten die neu entdeckten Riesen-Kunstwerke Teil eines Kalenders sein, mit dem die Paracas die Bewegungen der Sterne und Kometen, Sonnenfinsternisse sowie den Wechsel der Jahreszeiten berechneten.
(Quelle: Spiegel online)

Paracas-Zeichnungen in Peru: Teil eines großen Kalenders?

Nazca-Linien: Gewaltige Abbildungen von Tiergestalten
Der ganz besondere Musikgeschmack
Eine Synästhetikerin schmeckt Süßes oder Saures, wenn sie bestimmte Tonintervalle hört.
Schweizer Wissenschaftler sind auf einen extrem ungewöhnlichen Fall von Synästhesie gestoßen, bei dem drei eigentlich unabhängige Sinne miteinander gekoppelt sind: Eine junge Musikerin kann Töne nicht nur hören, sondern auch in bunten Farben sehen und sogar schmecken. Jedes Mal, wenn ein Tonintervall erklingt, nimmt sie einen speziellen Geschmack auf der Zunge wahr. So schmeckt eine kleine Terz beispielsweise salzig, eine Sexte nach Sahne und eine Quarte wie gemähtes Gras. Über dieses bislang einzigartige Zusammenspiel der Sinne berichten Lutz Jäncke von der Universität in Zürich und seine Kollegen in der Fachzeitschrift Nature (Bd. 434, 3. März, S. 38).
Bei Synästhetikern lösen Reize wie Töne oder Farben eine Überschneidung mehrerer Sinne aus: Sie nehmen die Eindrücke nicht nur mit dem jeweils passenden Sinn, sondern gleichzeitig mit noch mindestens einem anderen wahr. Die häufigste Form der Synästhesie ist dabei das so genannte Farbenhören. Die Betroffenen sehen verschiedene Farben, wenn sie Töne, Worte oder Geräusche hören. Auch für die von den Schweizer Forschern untersuchte 27-jährige Frau erscheinen Töne in verschiedenen Farben: Ein C ist für sie beispielsweise rot und ein Fis lila.
Viel interessanter für die Wissenschaftler ist jedoch die ungewöhnliche Sinneskombination Hören und Schmecken. Sie hilft der ausgebildeten Musikerin dabei, Intervalle in Musikstücken zu identifizieren. Um zu testen, wie stark der Einfluss der doppelten Wahrnehmung diese Fähigkeit beeinflusst, führten die Forscher mehrere Tests mit ihrer Probandin durch. So tropften sie der jungen Frau beispielsweise Flüssigkeiten mit verschiedenen Geschmacksrichtungen auf die Zunge und spielten ihr gleichzeitig eins von vier verschiedenen Intervallen vor. Die Probandin sollte dabei möglichst schnell bestimmen, um welches Intervall es sich handelte.
Stimmte der Geschmack der Flüssigkeit mit dem Geschmack überein, den die Frau auch sonst beim Hören des Intervalls wahrnahm, gelang ihr die Identifikation deutlich schneller und besser, berichten die Forscher. Wich der applizierte Geschmack ab, schnitt sie dagegen schlechter ab als Kontrollpersonen ohne besondere Begabung. Umgekehrt funktioniert die Synästhesie dagegen nicht: Die junge Musikerin hört keine Töne, wenn sie einen bestimmten Geschmack wahrnimmt.
Neben der ungewöhnlichen Sinneskombination ist in diesem Fall auch die Tatsache herausragend, dass die zusätzliche Wahrnehmung an eine komplexe geistige Leistung gekoppelt ist, schreiben die Forscher. Interessanterweise rufen dabei angenehm klingende Intervalle wie eine große Terz oder eine Sexte angenehme Geschmacksempfindungen wie süß oder sahnig hervor. Allerdings beeinträchtigt die Fähigkeit buchstäblich den Musikgeschmack der jungen Frau: Sie bevorzugt Kompositionen ohne anspruchsvolle Harmonien, um einer ständigen Sinnesüberreizung aus dem Weg zu gehen. Sehr gerne hört sie beispielsweise Bach, denn der sei „besonders sahnig“.
(Quelle: ddp/wissenschaft.de – Ilka Lehnen-Beyel)
Thomaz Green Morton: Augenzeugen berichten Wundersames
Wer sich von Thomaz Green Morton, der vielen als begnadetstes Psi-Talent der Gegenwart gilt, Wunder auf Abruf versprochen hatte, wurde enttäuscht - zunächst. Bei seinem ersten Auftritt während des 7. Weltkongresses für Geistiges Heilen, in einem viertelstündigen Vortrag am Samstag, 27. November, beliess es das Medium aus Brasilien zunächst bei spiritualistischen Glaubensbekenntnissen - von Materialisationen oder sonstigen Psi-Phänomenen keine Spur. In seinem anderthalbstündigen

Seminar am Sonntag hingegen versetzte er sein Publikum in Erstaunen: Ein Grossteil der rund tausend Besucher nahm einen intensiven Blütenduft wahr, der den Saal erfüllte. Weitere Überraschungen erlebte der Psi-Tage-Präsident Prof. Alex Schneider, als er sich am Sonntagmorgen (28.11.) mit Morton im Kongresshotel zu einem gemeinsamen Frühstück traf. “Unvermittelt bildeten sich in der Innenfläche von Mortons Hand mehrere Tröpfchen - wie wenn er plötzlich stark schwitzen würde. Rasch breitete sich die ölige Flüssigkeit auf der Haut aus und tropfte an den Fingerspitzen zu Boden.” Noch zehn Tage später roch Prof. Schneiders Kleidung “stark nach Blütenessenzen - ebenso mein Büro”. Beim selben Anlass “griff Morton beiläufig nach zwei Silberlöffeln, hielt sie unterhalb der Schaufeln locker zwischen zwei Fingerspitzen, rieb sie leicht - und innerhalb von Sekunden hatten sich die Griffe zu Spiralen verdreht”, wie mehrere Fotos belegen, u.a. diese beiden:
Intensive Verhandlungen darüber, ob uns die Hoteldirektion den Schaden am Tafelsilber in Rechnung stellt, werden hoffentlich bis spätestens zum 8. Weltkongress für Geistiges Heilen 2006 abgeschlossen sein.
11/2004
Was ist Parapsychologie?
Die Parapsychologie ist eine Wissenschaft, deren Aufgabe es ist, die in allen Kulturen anzutreffenden Berichte von „übernatürlichen“ Geschehnissen auf ihren rationalen Kern hin zu untersuchen. Neben dem Studium überlieferter Berichte sind die Untersuchung spontan auftretender Phänomene und Experimente im Labor weitere Forschungsbereiche.
Die Bezeichnung hat sich in den meisten westlichen Ländern eingebürgert und Ausdrücke wie „wissenschaftlicher "Okkultismus“ und andere abgelöst. Daneben wird in ähnlicher Bedeutung der Begriff Grenzwissenschaften verwendet. Umfassender und dadurch zutreffender ist der Ausdruck Paranormologie, der von Prof. Andreas Resch eingeführt wurde.
Für viele Jahrzehnte war es das Hauptanliegen der Parapsychologie, ihren Gegenstand erst einmal als existent zu beweisen. Mittlerweile ist das, zumindest nach Ansicht weiter wissenschaftlicher Kreise gelungen.
Die zu untersuchenden Phänomene betreffen im wesentlichen zwei Bereiche:
1. Aussersinnliche Wahrnehmung (ASW): Dazu gehören unter anderen die Telepathie, das Hellsehen, die Präkognition (Vorauswissen), das heisst Erfahrungen bewusster psychischer Inhalte, die nicht durch die Vermittlung der bekannten fünf Sinne vermittelt werden.
2. Psychokinese (PK): Mechanische Wirkungen auf Körper oder materielle Systeme, die vorderhand nicht physikalisch erklärbar sind. In beiden Fällen wird als Ursache der Phänomene eine psychische Kraft vermutet, der man den Namen Psi gab.
Südafrika will traditionelle Heiler anerkennen
Das südafrikanische Parlament hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, mit dem die Leistungen der traditionellen Heiler anerkannt werden sollen. Gleichzeitig verpflichtet das geplante Gesetz die Heiler allerdings auch zur Respektierung gewisser Mindestnormen und Standards bei der Ausübung ihres Berufes. So sollen die Heiler oder Songas, wie diese von den Einheimischen genannt werden, keine Medikamente gegen Aids und Krebserkrankungen verschreiben können. Es wird geschätzt, dass bis zu 70 Prozent der Südafrikaner sich im Krankheitsfall von den traditionellen Heilern helfen lassen.
Die südafrikanische Gesundheitsministerin Manto Tshabala-Msimang erklärte nach der Annahme des Entwurfes, nun sei die durch die Kolonisierung des Landes verursachte abschätzige Behandlung der traditionellen Heilkunst beendet worden. Das Gesundheitsministerium werde sich um die Ausbildung und Registrierung der Heiler kümmern. Wie die Ministerin weiter erklärte, sind vier Kategorien von Heilern vorgesehen, nämlich Wahrsager und Hellseher, Kräuterärzte, Geburtshelfer und „traditionelle Chirurgen“. Patienten, die sich von registrierten traditionellen Heilern behandeln lassen, sollen zudem künftig auch Anspruch auf eine Rückerstattung ihrer Kosten durch die Krankenkassen haben. Traditionelle Heiler waren in den letzten Jahren aber immer wieder wegen der von ihnen verordneten Heilmethoden gegen Aids kritisiert worden und in die Schlagzeilen geraten. Die verordneten Methoden brachten oft keine Heilung, sondern führten im Gegenteil zu einer weiteren Ausbreitung der Epidemie.
(Quelle NZZ vom 13.9.2004)
1 Million Dollar für paranormale Fähigkeiten? Test-Bewerber für unabhängige Überprüfung gesucht
Anfang 2004 versprach die deutsche „Skeptiker“-Organisation GWUP in einem öffentlichen Aufruf die Auszahlung eines Preisgeldes von 1 Million Dollar für jede Person, der es gelänge, in einem kontrollierten Test paranormale Fähigkeiten nachzuweisen. Bei den Versuchsreihen, die inzwischen stattgefunden haben, wurde einem unabhängigen Beobachter, der den korrekten Ablauf der Experimente kritisch verfolgen wollte, leider durch die GWUP die Teilnahme verweigert.
Um Zweifel auszuräumen (oder zu erhärten), ob die Versuche fair und korrekt vorbereitet und durchgeführt wurden, findet nun eine umfassende unabhängige Überprüfung durch Mitglieder der Gesellschaft für Anomalistik statt. Mit diesem Aufruf suchen wir nach Personen, die
– als Versuchspersonen an den GWUP-Experimenten teilgenommen haben, unabhängig vom Testergebnis, oder
– sich bei der GWUP beworben haben, bei denen die Teilnahme dann aber doch nicht zustande kam (aus welchen Gründen auch immer), oder
– mit dem Gedanken gespielt haben, sich von der GWUP testen zu lassen, dann aber eine Bewerbung doch unterlassen haben (aus welchen Gründen auch immer).
Falls einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, melden Sie sich bitte bei der unten genannten Adresse – egal ob sie positive oder negative Eindrücke gewonnen haben. Ihre Erfahrungen sind wesentlich für uns, um die Seriosität des gesamten Vorgehens der GWUP angemessen beurteilen zu können, so dass wir um Ihre Mithilfe bitten. Unser unabhängiger Untersuchungsbericht wird für alle denkbaren Bewertungen offen sein.
Wir versichern Ihnen strikte Vertraulichkeit und Anonymität, d.h. ihre persönlichen Angaben werden an keine andere Stelle weitergegeben und nur im Rahmen dieser Untersuchung verwendet. Bitte melden Sie sich bei: Gesellschaft für Anomalistik e.V., Postfach 1202, D-69207 Sandhausen, Tel. +49-6224-922292; Fax: 922291; E-Mail:
info@anomalistik.de
"Unsolved Mysteries" in Interlaken
Der Mystery Park in Interlaken präsentiert die Ausstellung, die 2001 in Wien grosses Aufsehen erregte. Vom 5. November 2004 bis 7. März 2005 präsentiert sie über 300 Artefakte. 5000 Jahre alte Funde legen kulturelle Verbindungen zwischen Japan, Südamerika, Afrika und Ägypten nahe, Objekte aus dem vorkolumbianischen Ecuador zeigen sich unter UV-Licht mit sensationellen Leuchteffekten, High-Tech und Arzneikunst der Steinzeit sind ebenso zu bewundern wie unentzifferte Schriften und nicht nachvollziehbares Wissen von den Sternen, und natürlich finden sich Hinweise auf Besucher aus anderen Welten.
Weitere Informationen: www.unsolved-mysteries.info
Neue Studienergebnisse zum "Presentiment"-Paradigma
In der letzten Ausgabe des „Journal of Scientific Exploration“ findet sich eine Studie von Dean Radin zum sog. "Presentiment“ -Paradigma. Dabei werden Versuchspersonen unter doppelblinden Bedingungen an einem Computerbildschirm in zufälliger Reihenfolge entweder mit starken Emotionen erzeugenden Bildern konfroniert (z.B. einer gefährlichen, angreifenden Schlange), oder mit Bildern, die keine derartigen Reaktionen hervorrufen. Der niederländische Psychologe Dick Bierman war im Jahr 1999 bei der Analyse von Daten auf den merkwürdigen Effekt aufmerksam geworden, dass der den Grad der emotionalen Erregung indizierende elektrische Hautwiderstand der Versuchspersonen bereits kurz vor dem Erscheinen der Bilder zu steigen begann,
jedoch nur bei den emotional gehaltvollen Bildern. Woher wussten die Versuchspersonen bereits kurz vorher, ob ein emotional erregendes oder ein demgegenüber langweiliges Bild erscheinen würde? Die Ergebnisse wurden als Indiz für „Präkognition“ interpretiert, also die Fähigkeit, „in die Zukunft zu sehen“. Die Effekte wurden in einer im Jahr 2002 publizierten unabhängigen Studie von James Spottiswoode & Ed May erfolgreich repliziert. Auch in der jetzt von Dean Radin veröffentlichten neuen Untersuchung mit insgesamt 109 Versuchspersonen und 3709 Bildeinblendungen findet sich ein entsprechender Effekt (p=0,008). Bislang konnte keine konventionelle Erklärung für diese offenbar relativ robuste Anomalie gefunden bzw. aufgezeigt werden. Dean diskutiert verschiedene konventionelle Erklärungsversuche, die angesichts der methodischen Kontrollen jedoch zur Erklärung der Daten nicht tragfähig zu sein scheinen.
(Quelle GfA)
John E. Mack tot
Der Psychater und Autor John E. Mack, M.D. wurde von einem Auto in London tödlich verletzt. Er starb am 27. September 2004. John E. Mack war Professor der Psychatrie an der Harvard Medical School und Camebridge Hospital, wie auch Pulitzer Preisträger für seine Arbeit an Lawrence von Arabien. Dr. Mack war die führende Autorität für Entführungen duch Ausserirdische (Abduction - Human Encounters with Aliens, 1994).
Wie Hypnose aufs Gehirn wirkt
Hypnose hat tatsächlich einen unmittelbaren Effekt auf das Gehirn. Die Trance beeinflusst die Fähigkeit, künftige Aktionen zu planen, hat ein britischer Forscher anhand von Gehirnscans belegt. Dies wirkt sich bei leicht hypnotisierbaren Menschen anders aus als bei Menschen, die resistenter gegen eine Hypnose sind. Das berichtet der Online-Dienst des Fachmagazins Nature.
John Gruzelier vom Imperial College in London untersuchte 24 Freiwillige, von denen die Hälfte leicht, die andere Hälfte nur schwer zu hypnotisieren war. Er beobachtete die Hirnaktivität der Probanden,
während sie eine bestimmte Aufgabe lösen sollten, bei der die geistige Flexibilität getestet wird. Die Versuchsteilnehmer sollten Farben einordnen, deren Bezeichnungen in gegensätzlichen Farben präsentiert wurden – zum Beispiel das Wort „grün“ in blauer Farbe.
Gruzelier führte diesen Test bei den Teilnehmern durch, bevor und nachdem diese eine Standardprozedur durchlaufen mussten, die sie in eine Trance versetzen sollte. Bei resistenten Probanden wurde der so genannte vordere Gyrus cinguli, eine Hirnregion, die für das Planen zukünftiger Aktionen zuständig ist, nach diesem Prozedere weniger stark aktiviert. Ihre Gehirne mussten sich demnach weniger
anstrengen, um den Test zu absolvieren. Sie konnten offenbar leicht planen, wie diese Aufgabe zu erfüllen war.
Die leicht hypnotisierbaren Probanden zeigten dagegen in der Trance nach der Hypnotisierung eine stärkere Aktivierung dieses Areals. Sie hatten nun hart zu kämpfen, um ihre Aktionen zu planen, schließt Gruzelier. Der Forscher vermutet, dass die unter Hypnose eingeschränkte Fähigkeit, für sich selbst zu planen, die Menschen besonders leicht beeinflussbar macht, so dass sie eher den Anweisungen des Hypnotiseurs Folge leisten.
(Quelle ddp/bdw)
Schweizer Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross gestorben
Kübler-Ross war die erste Wissenschaftlerin, die das Tabuthema Sterben systematisch erforschte. Nach mehreren Schlaganfällen völlig gelähmt verlautete Kübler-Ross 1996 in Interviews, sie erwarte
freudig ihren baldigen Tod: „Sterben? Ich kann es kaum erwarten. Das ist doch kein Leben mehr.“
Das Thema Sterben wurde Elisabeth Kübler-Ross gleichsam in die Wiege gelegt: Sie wurde am 8. Juli 1926 in Meilen an der Zürcher Goldküste als untergewichtiger Drilling geboren - in den Frühzeiten
der Neonatologie fast ein Todesurteil. Elisabeth überlebte wie ihre Schwestern. 1957 promovierte sie, im Jahr darauf heiratete sie ihren amerikanischen Studienkollegen Emanuel Robert Ross. Aus der
später geschiedenen Ehe gingen die Kinder Kenneth und Barbara
hervor.
In den USA arbeitete sie zunächst an New Yorker Krankenhäusern, wo sie sich auf das Fachgebiet Psychiatrie spezialisierte. Mitte der 60-er Jahre hielt sie erste Vorträge über Sterberiten verschiedener Völker, darauf folgten systematische Forschungen über Sterben und Tod, was damals über Fachkreise hinaus als Sensation galt.
Ihre Leistung erschöpfte sich nicht im besseren Verständnis des phasenweisen Abschieds vom Leben, sondern sie gab auch wertvolle Ratschläge für die Betreuung Sterbender und war massgeblich beteiligt an der Gründung von Sterbehospizen. Ihre Arbeit brachte Kübler-Ross unter anderem 23 Ehrendoktorhüte und die Ehrenbürgerschaft ihres Geburtsorts Meilen ein. Die besondere Berücksichtigung von Nahtoderlebnissen lenkte Kübler-Ross‘ Aufmerksamkeit immer mehr in spirituelle, später auch esoterische Richtung, was ihr Kritik, mithin sogar Hohn der Fachwelt einbrachte. Ihre Leistung um die Enttabuisierung des Sterbens bleibt dennoch unbestritten.
Magnetspur des Todes
Magnetische Spuren in der Erde können verraten, wo sich alte Gräber befinden: Beim Zersetzen eines Körpers bleibt das in den Biomolekülen enthaltene Eisen übrig und ergibt ein ganz feines magnetisches Signal im Boden. Solche so genannten "magnetischen Geister“ hat der britische Archäologe Neil Linford bei der Analyse von Bodenproben entdeckt, die von zwei bereits bekannten antiken Friedhöfen stammen.
Viele alte Grabstätten werden entdeckt, weil sie Grabbeigaben aus Metall oder Fragmente von Steinsarkophagen enthalten. Dagegen sind nur in wenigen Fällen Bodenbeschaffenheit und Umweltbedingungen so, dass bestattete Körper oder deren Skelette auch über lange Zeiträume konserviert werden. In den meisten Grabstätten zersetzen sich die Leichen vollständig, und beim Fehlen von Grabbeigaben bleibt lediglich ein geringer Farbunterschied zum umgebenden Erdreich übrig. Daher ist das Aufspüren solcher Begräbnisstätten für Archäologen äußerst schwierig.
Die von Neil Linford entwickelte Methode könnte nun Abhilfe schaffen. Der Archäologe vermutete, die magnetischen Eigenschaften des Bodens einer Grabstätte könnten sich von denen des umliegenden
Erdreichs unterscheiden. Diese These basiert darauf, dass der menschliche Körper Eisen enthält, beispielsweise als Bestandteil des Blutfarbstoffs Hämoglobin. Zersetzt sich ein Körper in der Erde,
bleibt dieses Eisen übrig und verändert die Zusammensetzung der Bodenmineralien. Dadurch müssten sich auch die magnetischen Eigenschaften des Erdreichs an dieser Stelle verändern, vermutete
Linford.
Um diese These zu testen, untersuchte er Bodenproben eines römischen Friedhofs und einer etwa 1.200 Jahre alten angelsächsischen Begräbnisstätte. In beiden Fällen entdeckte er typische Veränderungen der magnetischen Eigenschaften des Erdreichs im Vergleich zu Proben, die nicht direkt von den Friedhöfen stammten. Trotz dieser vielversprechenden Ergebnisse ist der Archäologe jedoch vorsichtig: Da bislang erst zwei Proben untersucht worden seien, müsse sich die Methode erst bei weiteren Untersuchungen bewähren.
(Quelle ddp/bdw)
Abergläubischer Rumäne stirbt am Freitag den 13.
Ein abergläubischer Rumäne, der sich weigerte, am Freitag den 13. sein Haus zu verlassen, hatte Pech. Er starb an den Folgen eines Wespenstichs in seiner Küche, wie die Polizei mitteilte.(Quelle AFP)
8/2004
Was
ist Psi?
Psi ist keine Abkürzung, sondern der 23. Buchstabe des
griechischen Alphabets, und der Anfang der Wortes "Psyche"
für Seele. Der Begriff wurde 1942 von Robert Henry Thouless
und H.P. Wiesner eingeführt. Er bezeichnet die Kraft
und die psychische Fähigkeit, die paranormalen Phänomenen
zu Grunde liegt.
Militär
zeigt UFO-Video
Piloten der mexikanischen Luftwaffe haben über dem Süden
des Landes elf nicht identifizierte fliegende Objekte gefilmt,
wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte.
Auf dem Film sind helle leuchtende Punkte zu sehen, die sich
schnell über den abendlichen Himmel bewegen. Die Aufnahmen
entstanden den Angaben zufolge am 5. März mit Infrarotkameras.
Die Flughöhe der Objekte wird auf rund 3.500 Meter geschätzt.
Sie sollen ein mexikanisches Flugzeug umkreist haben, als
es über dem Staat Campeche auf einem Routineeinsatz gegen
Drogenschmuggler war.
Nur drei der Objekte wurden auch vom Radar des Flugzeugs erfasst.
«Ob ich Angst hatte? Ja. Ein bisschen, denn wir hatten
es hier mit etwas zu tun, das nie zuvor passiert war»,
sagte der Radarbeobachter Leutnant German Marin auf einem
am Dienstag veröffentlichten Tonband. «Ich könnte
nicht sagen, was es war. Aber es war völlig echt»,
sagte Leutnant Mario Adrian Vazquez, der die Infrarotkameras
bediente. Der Pilot des Flugzeugs, Major Magdaleno Castano,
sagte, andere Jets hätten die Objekte verfolgt, die aber
schnell verschwanden.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte
die Echtheit des Films, wollte sich ansonsten aber nicht dazu
äussern. Das Video war erstmals am Montag im mexikanischen
Fernsehen und dann am Dienstag auf einer Pressekonferenz von
Jaime Maussan zu sehen, der seit zehn Jahren UFO-Phänomene
untersucht. «Das ist eine historische Nachricht»,
sagte er. «Es gibt hunderte UFO-Videos, aber keines
hat eine Bestätigung durch die Armee irgendeines Landes.
Die Streitkräfte verbreiten keine Lügen.»
Maussan sagte, Verteidigungsminister General Ricardo Vega
Garcia habe ihm das Video am 22. April übergeben. (AP)
Wundertätige
Kuh leckt Kranke ab
Tausende kranker Kambodschaner setzen ihre Hoffnung in die
wundertätige Zunge einer Kuh: Täglich pilgern 400
Menschen auf den Hof des Bauern Puch Pich im Norden des Landes,
um sich vom Rind namens Preah ("Gott") ablecken
zu lassen. Das Tier ist berühmt für seine Kräfte,
seit es die Frau des Bauern von einer Krankheit heilte. Für
500 Riel (25 Rappen) schleckt die Kuh einem Patienten genau
viermal über den kranken Körperteil.
„Wunderheilung“
durch Röntgenaufnahmen bestätigt
Barbara Allen, 51, hat einen Sohn, Steven Allen, 21, der ohne
Speiseröhre zur Welt kam. In 29 Operationen war es den
Ärzten gelungen, dem Kind Mund und Magen so zu verbinden,
dass es sich unter grossen Schwierigkeiten und Schmerzen ernähren
konnte. Allerdings konnte Steven immer noch nicht richtig
schlucken und musste seine Nahrung praktisch von Hand durch
den Hals drücken. Die Ärzte wollten erneut operieren,
weil Steven zu wenig ass und abmagerte.
Seine Mutter Barbara, die schon vor ein paar
Jahren angefangen hatte, sich für den Spiritualismus
zu interessieren, traf Anfang dieses Jahres bei einem Seminar
den Trance-Heiler Ray Brown. Sie war gleich überzeugt,
dass der Geistführer „Paul“, der über
Ray Brown arbeitet, Steven helfen könnte. Voller Verzweiflung
rief sie Rays Sekretärin an und bat sie, einen Termin
für Steven in Rays vollen Terminkalender einzuschieben.
Barbara berichtet: „Paul nahm die Operation
am Hals von Steven vor und begradigte die künstlich aufgebaute
Speiseröhre. Wir konnten alles mit der Videokamera aufnehmen.
Steven fühlte, was geschah, und fühlte sich sofort
erleichtert. Seither hat er keine Schmerzen mehr und kann
normal essen. Drei Wochen später ging er zur vereinbarten
Röntgenuntersuchung ins Spital. Die Röntgenbilder
zeigten zum Erstaunen der Ärzte, dass sein Schlund normal
funktionierte.“
(aus „Psychic News“ Nr. 3756, 3.
Juli 2004, Zusammenfassende Übersetzung MG)
Gesundheits-Tipp:
Lieber mehr Gesundes essen als weniger Ungesundes!
Wer möglichst viel Verschiedenes isst, lebt am längsten.
Gar keinen Vorteil bringt es, auf möglichst viele "ungesunde"
Speisen zu verzichten. Das zeigt eine Untersuchung an über
50'000 Frauen mittleren Alters. Sie haben angegeben, wie viele
von insgesamt 17 als gesund und 21 als ungesund beurteilte
Speisen sie regelmässig essen. Zu den "gesunden"
zählen verschiedene Arten von Früchten, Gemüsen,
Vollkornprodukten, fettarme Milch und Fisch; als "ungesund"
hat man rote Fleischsorten, Wurstwaren, Pommes frites, Weissbrot,
Feingebäck und Süsswaren deklariert.
Nach etwa zehn Jahren wurde erfasst, wie viele
der befragten Frauen noch leben. Bei den Frauen, die am meisten
Gesundes gegessen hatten, ist dieser Anteil weitaus am grössten.
Doch die Zahl der "ungesunden" Speisen hat keinen
Einfluss: Ob viel oder wenig - der Anteil der überlebenden
Frauen ist immer etwa gleich gross. Beim Essen scheint man
also durchaus auch "sündigen" zu dürfen,
wenn man daneben ausreichend gesund isst. Ein Fazit, das wohl
auch für Männer gelten dürfte. (azpd)
Der
Beweis der Wirksamkeit durch die Universität Leipzig
Eigentlich war die Professorin Karen Nieber, Leiterin des
Institut für Pharmazie an der Universität Leipzig,
ausgezogen, um zu beweisen, dass Homöopathie unwirksam
ist und bestenfalls durch Placebo-Effekte erklärt werden
kann. Auf der Suche nach einer Versuchsanordnung, bei der
man jedweden Placebo-Effekt ausschliessen kann, kam sie auf
folgende Idee: Sie gab einen Rattendarm in eine Nährlösung
und befestigte ihn über Organfäden so an einen Sensor,
dass sie Verkürzungen des Darmes durch Kontraktion messen
konnte. Dann gab Sie in die Nährlösung ein Reizmittel,
das starke Kontraktionen des Rattendarmes verursachte.
Die Professorin Karen Nieber erwartete als Pharmakologin,
dass die Gabe eines homöopathischen Mittel gegen Darmkrämpfe
in einer Potenz jenseits der C12 keinen Effekt haben dürfte,
weil ab dieser Potenz keinen Wirkstoff mehr vorhanden ist.
Um den Grad der Verdünnung in diesen Potenzen begreiflich
zu machen: eine D26 bedeutet die Gabe eines einzigen Tropfens
in das Wasser aller Weltmeere zusammengenommen!
In Leipzig gab man in die Nährlösung
mit dem durch das Reizmittel verkrampften Darm Belladonna
in der D90 (also noch viel stärker verdünnt) hinein
und siehe da: der Darm entkrampfte sich umgehend, die Messapparatur
schlug aus. (ARD)
Gedankenlesen
funktioniert
Ein kleiner Rhesusaffe war es, der den Forschern bewies: Das
Unglaubliche funktioniert! Vor ihren Augen bewegte sich zielgerichtet
der Roboterarm, seine Gelenke streckten sich, die zangenartige
Hand vollführte eine Greifbewegung. Doch diesen Roboter
steuerte kein Computer und keine Software – sondern
das Gehirn des Äffchens im Nebenraum.
Seine Neuronen sandten die Befehle aus für
jede Bewegung des künstlichen Arms. Das Tier strengte
nur seine kleinen grauen Zellen an, war aber äußerlich
vollkommen regungslos.
Das Experiment, von Miguel Nicolelis an der
Duke University in Durham (North Carolina), das er später
auch mit Nachtaffen durchführte, sorgte 2002 nicht nur
wegen seiner ausgeklügelten Technik für Furore.
Es lieferte ein eindrucksvolles Beispiel für die Interaktion
zwischen einem lebenden Gehirn und einem Computer: Der Computer
nahm Signale des Affengehirns auf und übermittelte sie
an ausführende künstliche Organe. (ap/dah)
Feuer-
und Steinphänomene in Indien
Der indische Journalist Rohit Ghosh berichtet von mysteriösen
Feuerbrünsten die in der Gegend von Madhya Pradesh von
selbst entfachen. Zuerst brannte ohne Vorwarnung und scheinbar
grundlos ein kleines Gehöft einer Dorfgemeinschaft nieder.
Nach diesem Ereignis entstanden weitere Feuer. Sardar Singh
Gurjar, der Dorfführer erzählt: „Zu jeder
Tageszeit und an irgendwelchen Orten bricht Feuer aus und
unsere Brunnen sind inzwischen nahezu ausgetrocknet. Innerhalb
von wenigen Tagen sind 11 grössere Feuerbrünste
entstanden! Zusätzlich haben wir ein Problem mit Steinen.
Viele Einwohner wurden mit Steinen beworfen und verletzt.
„
So erzählt der Bauer Ram Deo: „Vor einigen Tagen
war ich auf dem Weg zu meinen Feldern als ich plötzlich
von allen Seiten mit Steinen beworfen wurde. Ich rannte an
einen geschützten Ort und dachte, dass jemand mir einen
Streich spielt. Aber dasselbe ist mir auch am nächsten
Tag zugestossen.“
Die Polizei wurde zugezogen und bei ihren Untersuchungen
auch mit Steinen beworfen. Der Polizeiinspektor N.P. Varkade
erzählt: „Wir haben Polizisten in Zivilkleidung
ausgeschickt. Auf den Dächern wurden Kameraleute aufgestellt.
Ausserdem wollen wir Wissenschaftler heranziehen um die Dorfbewohner
zu beruhigen.“
Sizilien:
Rätselhafte Feuerausbrüche in Canneto
Die Einwohner des 150-Einwohner-Dorfs Canneto di Caronia an
der Nordküste Siziliens, die ursprünglich nach rätselhaften
Feuerausbrüchen evakuiert worden waren, sind voller Furcht
in ihre Häuser heimgekehrt.
Die Ereignisse im Weiler lieferten schon vor
einiger Zeit Schlagzeilen in der Presse, als mehrfach Haushaltsgeräte
zu brennen begannen, Fernseher implodierten und auch Teppiche
und Stühle plötzlich entflammten. Der Terror wurde
verstärkt indem auch Mobiltelefone ohne Anrufer klingelten
und elektronische Autoschlosse sich selbsttätig öffneten
und wieder schlossen. Nachdem einige Häuser niedergebrannt
waren, wurden Wissenschaftler beigezogen, wobei die Einwohner
evakuiert wurden. Ein Großaufgebot an Experten sollte
das rätselhafte Phänomen klären. Strahlenexperten,
Elektrotechniker, Geologen, Chemiker, Fachleute für Erdmagnetismus
und Geophysiker haben in Canneto ihre Messgeräte ausgepackt
und versuchten den Berichten der Dorfbewohner auf den Grund
zu gehen. Trotz gründlicher Nachforschungen fanden die
Wissenschaftler keine plausible Erklärung für die
verschiedenen Ereignisse. Sie halten es einerseits für
möglich, dass die Ursache eine elektromagnetische Entladung
ist oder dass überladene Ionen durch die Erdkruste entweichen
konnten. Tullio Martella vom sizilianischen Zivilschutz vermutet,
dass statische elektrische Ladungen die Übeltäter
sind.
Der Einwohner Nino Pezzino sagt: „Ich bin gläubiger
Katholik. Ich glaube an den Teufel. Ich weiss nicht warum
der Teufel hier ist. Wenn wieder etwas geschieht lass ich
einen Exorzisten kommen.“
Alle
Jahre wieder: Die Zeit der Kornkreise
Bisher wurden in dieser Saisaon weltweit 109 Sichtungen von
Kornkreisen erfasst. Davon fallen 42 auf Grossbritannien.
In der Schweiz wurden bisher zwei Formationen gesichtet. In
seinem Weizenfeld entdeckte Bauer Roggensinger aus Thalheim
einen Kornkreis von mehr als 100 Meter Durchmesser; die Halme
in exzentrischen Kreisen flachgedrückt. Rund 2000 Quadratmeter
beträgt die plattgewalzte Fläche», schätzt
Guido Roggensinger. Er hat wenig Hoffnung, dass die Halme
bis zur Ernte in drei Wochen nochmals aufstehen.


Oben: Kornkreis vom 16. Juni 2004 bei Alton
Barnes im Wiltshire


Oben: Kornkreis bei Thalheim (ZH), gemeldet
am 3. Juli 2004
Australien:
Heiligenstatuen vergießen Tränen
Seit Mitte Mai sorgen mehrere Christus- und Madonnenstatuen
in einer australischen Gemeinde für Aufregung unter den
Gläubigen: Sie weinen und schwitzen Rosenöl. Die
Katholische Kirche hat bereits ihre Ermittler ausgesandt.
In einer vietnamesischen Gemeinde in der Nähe von Brisbane
war aus mehreren Statuen, Kruzifixen und Tischtüchern
das duftende Öl gesickert. Die Gegenstände sind
mittlerweile in Glasvitrinen plaziert, bis sie von den Experten
der Katholischen Kirche genauer geprüft werden können.
Bis zum Abschluss dieser Prüfung halten sich die Kirchenvertreter
jedoch noch zurück: "Dies ist einer dieser Fälle,
in denen man behutsam vorgeht", sagte Vater Adrian Farrelly,
der mit den Untersuchungen betraut ist. Inzwischen sind Hunderte
von Gläubigen zu dem Gotteshaus gepilgert.
|
|






Hier finden Sie
einige Videos
des BPV
|