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Medialität in der Schweiz
von Matthias Güldenstein

Es war im Jahre 1972, dass der St.Galler Diplom-Ingenieur und Physiklehrer Alex Schneider erstmals Britische Medien in die Schweiz einlud. Unter ihnen waren Freda Fell, Gaye Muir, Yvor James und Kathleen St. George. Über meine Begegnungen mit diesen Medien habe ich in meinem Buch Die Botschaft der geistigen Welt (Goldmann 1986, vergriffen) berichtet, das ich durch Bilder und ein paar Texte ergänzt 2006 nochmals veröffentlicht habe. Es ist bei mir für CHF 25.- erhältlich.
Es gab jedoch schon viel früher spiritistische Gruppen in der Schweiz, die sich mit Kontakten zum Jenseits befassten. Ich weiss aber zu wenig über die Geschichte des Spiritismus/Spiritualismus in der Schweiz, um hier darauf einzugehen.
Die Kommunikation mit Geistwesen – sofern es sich wirklich um einen lebendigen Austausch von Gedanken handelt – ist die Aktivität, die wir als «Medialität» bezeichnen. Daneben gibt es die Möglichkeit, sich mit Informationen aus der unlebendigen Quelle, die meist «Akasha-Chronik» genannt wird, einzudecken. Die Fähigkeit, die wir zum Einholen von Information auf paranormalem Weg verwenden, nennen wir «Sensitivität» («Spürigkeit»). Dazu gehört sowohl das Aufnehmen von «unlebendiger» Information (wie aus einem Geschichtsbuch, der Akasha-Chronik) als auch «lebendiger» Information, die von lebenden Seelen stammt. Wenn die Seelen in einem Körper leben, nennen wir die paranormale Kommunikation «Telepathie» (Fernfühligkeit). Wenn Sensitive aus dem Energiefeld (der Aura) eines Lebewesens Informationen aufnehmen, nennen wir dies «Psychognosie» (Erkennen mit der Seele). Die britischen Medien nennen diese Art der Wahrnehmung «psychic» und reservieren das Wort «Medium» bzw. «medial» für jemanden, der mit den Seelen Verstorbener kommuniziert.
Eines der Britischen Medien, das schon sehr lange in der Schweiz tätig ist, ist der Schotte William C. (Bill) Coller. Er hat eine Wohnung in der Nähe von Zürich, ist aber sehr oft unterwegs um in Deutschland und der Schweiz mediale Demonstrationen, Seminare und Konsultationen zu geben. In seinen Seminaren und Weiterbildungskursen ist er durch gute Schulung der Teilnehmenden darum bemüht, den Standard der Medialität in der Schweiz zu erhöhen.
Das gleiche Ziel verfolgt die Arbeitsgruppe für Spiritualistische Medialität (AGSM), die von den Schweizer Medien Renate Amstutz Weber, Christoph Bürer, Eva Güldenstein, Matthias Güldenstein, Daisy Izsák und Wolfgang Weber Amstutz gegründet wurde. Dieser Gruppe hat sich das «Aargauer Medien-Team» mit Isabelle Schumacher und Hannes Guggenbühl angeschlossen. Gemeinsam mit anderen interessierten Medien, die im Sinne der Britischen Tradition mit Jenseits-Kontakten arbeiten, hat die AGSM seit dem Mai 2005 drei Tagungen auf dem Herzberg durchgeführt, an denen bisher im Ganzen über hundert Interessierte teilgenommen haben. Die AGSM hatte an den Sommer-Psi-Tagen im Juni letzen Jahres Gelegenheit, dem Publikum zahlreiche Schweizer Medien bei öffentlichen Demonstrationen medialer Fähigkeiten, bei Workshops und sogar in einem wunderschönen Gottesdienst vorzustellen. In englischsprachigen Ländern ist der Spiritualismus eine anerkannte Religion. Es gibt zahlreiche spiritualistische Kirchen, in denen regelmässig Gottesdienste stattfinden. Bei uns ist es eher eine Ausnahme, dass ein spiri-tualistischer Gottesdienst besucht werden kann.
Eine solche Gelegenheit bietet am Sonntag, dem 2. September 2007, die vierte Herzberg-Tagung der AGSM. Aufgrund der grossen Begeisterung über die Workshops und die anderen medialen Darbietungen haben wir beschlossen, die diesjährige Tagung in einem etwas grösseren Rahmen öffentlich durchzuführen, so dass alle Demonstrationen und viele zusätzliche Workshops von allen Interessierten besucht werden können. Wieder beziehen wir auch angrenzende Themen wie Trance-Medialität, Familienstellen, paranormale Kommunikation mit Tieren und Schamanismus mit ein.
Weil die AGSM ursprünglich aus der Zusammenarbeit der drei Schweizer Vereine für Parapsychologie hervorgegangen ist, und das erste Treffen der drei Vereine ebenfalls 1972, vor 35 Jahren, auf dem Herzberg stattgefunden hat, erhalten Mitglieder der drei Gesellschaften, wenn sie sich zu der Tagung angemeldet haben, bei Vorweisung des Ausweises 2007 CHF 15.- (7.50/Tag) zurück.