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Interview mit
dem Feng Shui Berater Dominik F. Rollé
Feng Shui zeigt wie man die Geheimnisse der
chinesischen Weisheit für Gesundheit, Wohlergehen und
Glück in den eigenen vier Wänden anwenden kann.
Feng Shui des Westens geht von der Tatsache aus, dass jede
Kultur über eigene Methoden verfügt, um die Energie
eines Raumes in Harmonie zu bringen. Von der asiatischen Kultur
sind die Techniken entliehen, die Energie eines Wohnraum zu
erfassen und sie nach harmonischen Prinzipien aufzuwerten.
PARA:
Was bedeutet der Ausdruck Feng Shui?
Dominik F. Rollé:
Feng bedeutet Wind, Shui bedeutet Wasser. Wind und Wasser
sind zwei Elemente, die als Eigenschaft das Fliessen und Strömen
in sich haben. Sie sind damit die Energieträger, die
einem Ort oder einem Haus frische Energie zuführen. Der
Wind bringt die frische Energie, und das Wasser sammelt sie.
PARA:
Feng Shui kommt aus China. Kannst du etwas über seine
Entstehungsgeschichte erzählen?
Dominik F. Rollé:
Über das Alter von Feng Shui gibt es verschiedene Angaben.
Einige Quellen sprechen von 6000, andere von 3000 Jahren.
Die Chinesen bemühten sich zuerst darum, ihre Ahnen zum
richtigen Zeitpunkt in der richtigen Himmelsrichtung mit den
richtigen Beigaben zu begraben. Dabei gingen sie von der Annahme
aus, dass der Familiensegen mit der Unterstützung aus
der Geistigen Welt gesichert werden kann.
PARA:
Worum geht es im Feng Shui?
Dominik F. Rollé:
Im Feng Shui ist man bestrebt, den Energiefluss (das Chi)
eines Ortes auf möglichst ideale Weise zu harmonisieren.
Bewohner und Umgebung werden in einen nährenden Energieaustausch
gebracht.
Feng Shui ist eine Verbindung von Kunst und Wissenschaft,
die in erster Linie auf genauer Beobachtung beruht. Ursprünglich
wurden energetische Phänomene in der Natur untersucht,
um die Behausungen möglichst harmonisch in die Umgebung
einzubetten. Das analytische Denken ist zweitrangig woraus
man leicht verstehen kann, dass im Westen Feng Shui nicht
selten auf Unverständnis stösst.
PARA:
Wie wurden energetische Phänomene untersucht?
Dominik F. Rollé:
Die Zyklen der Natur wurden genau beobachtet: Feinste Veränderungen
im Tages- oder Jahresablauf wurden wahrgenommen. Aufgrund
ihrer Wahrnehmungen folgerten die Chinesen, dass sich die
Energie immer weiterentwickelt. Diese Wissen wurde auf den
Menschen übertragen. Wenn die Energie eines Menschen
ins Stocken gerät, dann kann er krank oder unglücklich
werden: das Leben kann sich nicht mehr weiterentwickeln.
Ein Feng Shui Berater schaut zuerst nach, wie die Energie
fliesst. Dabei verwendet er die fünf Wandlungsphasen
der Lebensenergie als Hilfsmittel, oder er arbeitet mit den
Polaritäten von Yin und Yang. So kann er herausfinden,
wo der Energiefluss im Haus feststeckt.
PARA:
Was verstehst du unter den fünf Wandlungsphasen der Lebensenergie?
Hat das etwas mit den fünf Elementen zu tun?
Dominik F. Rollé:
Ja. Im Feng Shui gibt es fünf Elemente: Wasser, Holz,
Feuer, Erde und Metall. Im Westen sind die vier Elemente ein
statisches System, im Osten sind die fünf Wandlungsphasen
(Elemente) ein dynamisches System: Das Wasser nährt das
Holz; dieses lässt Feuer brennen und damit Erde (Asche)
entstehen; unter Druck entsteht in der Erde Metall, an dessen
kalter Oberfläche wiederum Wasser kondensiert. Die Energie
durchwandert also ständig diese fünf Wandlungsphasen,
sie verwandelt sich gewissermassen von einem Zustand zum anderen.
PARA:
Hat Feng Shui einen taoistischen Hintergrund?
Dominik F. Rollé:
Wir wissen, dass Feng Shui aus dem Taoismus herausgewachsen
ist. Der Taoismus will eigentlich nichts bewirken: es geht
um Harmonie. Aber wie es dem Menschen oft entspricht, kamen
auch bei Anwendern von Feng Shui Machtgelüste und Profitdenken
auf. Das missbräuchliche Anwenden von Feng Shui bewirkt
eine Stärkung des Egos, was dem Taoismus wiederum nicht
entspricht.
PARA:
Lässt sich Feng Shui, das auf östlichem Gedankengut
beruht, überhaupt in unserer Kultur anwenden?
Dominik F. Rollé:
(lachend) Ja, man kann es anwenden. Feng Shui entspringt zwar
einer Kultur, die der unseren in vielen Dingen diametral gegenübersteht.
Aus diesem Grund lässt es sich nicht einfach unreflektiert
in unsere Architektur übertragen. Es macht wenig Sinn,
neben den Designermöbeln einen chinesischen Drachen aufzustellen
oder eine rustikale Balkendecke mit Bambusflöten vollzuhängen.
Feng Shui des Westen geht von der Annahme aus, dass jede Kultur
über eigene Methoden verfügt, um die Energie eines
Raumes in Harmonie zu bringen. Von der östlichen Kultur
ist aber die Art entlehnt, eine Situation zu erfassen und
die Prinzipien, wie ein Wohnraum optimiert werden kann.
PARA:
Wie sieht es in diesem Zusammenhang mit Symbolen aus?
Dominik F. Rollé:
Wenn wir zum Beispiel den Drachen betrachten, dann hat er
bei uns im Westen eine ganz andere Geschichte als im Osten.
Dort ist der Drache die glückverheissende Kraft die gefeiert
wird. Es gibt kaum ein Haus in dem nicht irgendwo ein Drachenmotiv
anzutreffen ist. Bei uns kommt der Drache in erster Linie
in Sakralbauten vor oder auf Brunnen im Zusammenhang mit dem
heiligen Georg, der die Erdkräfte zu bändigen versucht.
Ich versuche in der Feng Shui Ausbildung die Leute dazu zu
motivieren, mit Symbolen zu arbeiten, die sie verstehen. So
gilt es Symbole zu finden, deren Bedeutung analog ist.
PARA:
Sind denn Symbole nicht universell?
Dominik F. Rollé:
Bestimmt gibt es universelle Symbole, aber die meisten wurden
kulturell geprägt, sonst würden sich Kulturen nicht
so verschieden ausdrücken. Das möchte ich voll respektieren.
PARA:
Besteht da nicht auch die Gefahr, dass wir die chinesische
Kultur zu idealisieren beginnen? Übersieht man dann nicht
allzu leicht die Schattenseiten dieser Kultur, die zum Beispiel
jungen Mädchen die Füsse einschnürte?
Dominik F. Rollé:
Mich schmerzt es zu sehen, was mit China passiert. Die Unterdrückung
der Frau existiert in ländlichen Gegenden immer noch.
Unverständlich ist mir auch der Hassneid, den die Chinesen
auf Tibet zu haben scheinen. Trotzdem denke ich die Chance
der Welt liegt darin, dass wir den Austausch zwischen den
Kulturen fördern.
PARA:
Du hast schon erwähnt, dass Du östliche Symbole
mit unseren Symbolen ersetzt, gibt es sonst noch Unterschiede
zwischen dem ursprünglichen asiatischen Feng Shui und
dem Feng Shui des Westens, das du lehrst oder in Beratungen
anwendest?
Dominik F. Rollé:
Eine Beratung läuft in beiden Kulturen ganz anders ab.
Der durchschnittliche Asiat ist autoritätsgläubig.
In China kommt ein Berater mit seinem Lo Pan und seinen Berechnungen
zu einer Familie und gibt klare Anweisungen, was zu geschehen
hat: Das Bett muss in diesen Raum, hier wird ein Kristall
aufgehängt, dieses Fenster wird geöffnet und jenes
geschlossen. All diese Anleitungen werden diskussionslos ausgeführt.
Der Durchschnittschinese hat nicht das Bedürfnis zu verstehen,
weshalb er diese Ratschläge bekommt. Durch seine Autoritätsgläubigkeit
besteht dann auch die Chance, dass tatsächlich etwas
passiert.
Eine derartige Beratung kann man im Westen nicht machen. Wir
sind Menschen einer Kultur, die etwas auch verstehen wollen.
PARA:
Wie gehst Du bei einer Beratung vor?
Dominik F. Rollé:
Wenn ich einen Wohnraum betrete, versuche ich den Bewohnern
zu zeigen, in welchen Lebensbereichen Herausforderungen sind,
und wo sie gut dastehen. Es macht keinen Sinn eine Korrektur
anzuwenden, ohne die Situation dem Klienten offen darzulegen.
Feng Shui des Westen zielt stark auf eine innere Veränderung
ab. Der Klient muss zuerst bereit sein, einen neuen Weg zu
gehen. Dabei unterstützt die Feng Shui Korrektur den
Schritt, den jemand zu vollziehen bereit ist.
Es kann vorkommen, dass jemand nicht bereit ist, ein anstehendes
Thema aufzugreifen.. Selbstverständlich akzeptiere ich
einen solchen Entscheid und gehe zum nächsten Punkt.
PARA:
Du hast den Lo Pan erwähnt, was ist das für ein
Werkzeug?
Dominik F. Rollé:
Der Lo Pan ist ein chinesischer Feng Shui Kompass. Er beschreibt
die Qualität der verschiedenen Richtungen und gibt Hinweise
für gutes oder schlechtes Feng Shui.
Ich habe zusammen mit Marc Häberlin einen Lo Pan für
den Westen entwickelt. Ich war einfach daran interessiert
was die alten Meister über die Richtungsqualitäten
herausgefunden hatten. Ich war verblüfft von der Genialität
ihres Systems.
Wir im Westen unterscheiden nur Norden und Süden mit
der Kompassnadel. Wir sagen, die Magnetströme fliessen
in diese oder jene Richtung. Der Asiat geht mit der Unterteilung
des Horizonts viel weiter. Von Grad zu Grad haben wir einen
anderen Winkel zum Magnetfluss und damit einen anderen Einfluss.
Diese Differenzierung, diese Feinfühligkeit kann uns
einiges lehren. Vielleicht kann man das vergleichen mit der
Pulsdiagnose des chinesischen Arztes, der vierzehn verschiedene
Pulse ertastet.
Wenn ich bei einer Beratung die Himmelsrichtungen mit der
persönlichen Thematik in Verbindung zu bringen versuche,
kann ich ganz gezielte Korrekturen vorschlagen. Es kann zum
Beispiel vorkommen, dass ein Familienmitglied Schwierigkeiten
hat und spezieller Unterstützung bedarf. Wenn es den
anderen Familienmitgliedern gleichzeitig gut geht, kann man
folgern, dass das Feng Shui des Hauses nicht allzu schlecht
sein kann. In so einem Fall berechnet man das chinesische
Geburtshoroskop der betreffenden Person und passt die Einrichtung
seiner Person an.
PARA:
Wenn du zu einer Beratung gerufen wirst, möchtest du
wissen, was die potentiellen Kunden für Erwartungen haben.
Ist es nötig, dass die Leute Auskunft über ihre
momentane Situation geben?
Dominik F. Rollé:
Ich erkundige mich immer nach den Schwierigkeiten und der
aktuellen Lebenssituation. So wird mir klar, welchen Herausforderungen
sich der Klient stellen möchte und wo er auch tatsächlich
Unterstützung braucht. Ein Arzt fragt einen Patienten
auch zuerst, wo es schmerzt und operiert ihm nicht als erstes
den Blinddarm und den Meniskus, nur weil es an diesen Stellen
einmal Probleme geben könnte, dasselbe gilt auch für
Feng Shui.
PARA:
Wie erkennt man einen seriösen Feng Shui Berater?
Dominik F. Rollé:
Ein sehr wichtiger Aspekt bei einer Beratung ist das auf einander
eingehen. Für mich ist es wichtig zu erklären, wozu
eine Veränderung gut ist. Ausserdem versuche ich immer
verschiedene Lösungsvorschläge aufzuzeigen. Es geht
darum eine Korrektur zu finden die dem Bewohner zusagt. Der
Berater erklärt, was vom energetischen Standpunkt aus
korrigiert werden muss .Dabei gibt es immer verschiedene Lösungen;
der Klient entscheidet dann nach seinem Sinn für Aesthetik,
welche Korrektur er vornehmen will.
PARA:
Kriegst du Rückmeldungen nach Beratungen?
Dominik F. Rollé:
Einige Leute melden sich nach einiger Zeit wieder um zu berichten.
Für mich persönlich ist das sehr wichtig, um selber
dazu lernen zu können. Hat eine Korrektur nicht richtig
gegriffen, können wir eine andere Lösung suchen.
Das Regelwerk Feng Shui hat sehr viele Ausnahmen, was die
Reaktion des Bewohners nicht genau voraussagbar macht. Die
beidseitige Kommunikation ist deshalb sehr wichtig.
PARA:
Hast du schon einmal jemandem den Rat gegeben, er soll am
besten seine Wohnung verlassen?
Dominik F. Rollé:
Bis jetzt ist das nur einmal vorgekommen. Dabei handelte es
sich aber nicht um Feng Shui Kriterien, sondern um Elektrosmog.
Es ging um die Wohnung einer schwangeren Frau und ihres Mannes.
Bei der Ausmessung der Wohnung stellte sich heraus, dass es
in der ganzen Wohnung keinen einzigen Raum gab, der den Grenzwert
unterschritten hätte. Quelle dieser Belastung war ein
Hochspannungsmast, den man nicht einfach mit Feng Shui Massnahmen
unschädlich machen kann.
PARA:
Du bietest eine Feng Shui Ausbildung an. Werden dort Themen
wie Elektrosmog auch behandelt?
Dominik F. Rollé:
Ja. Für uns ist ausserdem auch die Radiästhesie
sehr wichtig. Meine Frau ist auf dieses Gebiet spezialisiert.
Diese Themen werden gleich am Anfang der Feng Shui Ausbildung
behandelt. Der Umgang mit Rute und Pendel wird hier aber nicht
gelehrt. Es braucht längere Zeit, bis jemand seinen Willen
ausschalten und dem Pendel die Führung überlassen
kann. Wir können aber auch das Wachstum der Bäume
in der Umgebung beobachten und daraus Rückschlüsse
ziehen oder Messgeräte einsetzen. Mit den gezeigten Techniken
können bereits einfache Sanierungsmassnahmen ergriffen
werden.
PARA:
Gleicht unsere Radiästhesie der östlichen Art Störzonen
aufzufinden?
Dominik F. Rollé:
Die Chinesen reden von Erdströmen, den Adern des Drachen,
auf denen man sich nicht aufhalten sollte. Sie dürfen
auch nicht zerschnitten oder überbaut werden. Das kennen
wir auch von unserer Radiästhesie her. Wenn auf gewissen
Linien ein Eisenpfahl eingeschlagen wird, dann streut es die
Kraft und die Energielinie innerhalb der Erde wird unterbrochen.
In China weiss man, dass eine solche Handlung Unglück
anzieht. Dieses Unglück manifestiert sich dann oft in
Form von Krankheit. In China unterscheidet man nicht zwischen
Globalgitter, Verwerfung oder Wasseradern, sondern betrachtet
jede Anomalie als Lebenskraft des Drachen, den man nicht erzürnen
will.
PARA:
So sind die Chinesen in diesem Bereich weniger differenziert?
Dominik F. Rollé:
Ja. Es gibt nun auch westliche Radiästheten die in China
Kurse geben.
Allerdings gab es auch eine Messtechnik mit dem Lo Pan: Der
Feng Shui Meister ging dabei ganz langsam mit dem Lo Pan über
das Gelände und beobachtete die Bewegungen der Kompassnadel.
Jedes Zittern gab ihm Hinweis auf eine Erdstörung.
Im Westen wissen wir, dass die Reizzone dort am stärksten
ist, wo der Übergang vomguten Platz zur Störzone
ist. Man konnte nachweisen, dass an solchen Stellen die Magnetströme
sehr fein lokal verändert sind und das lässt sich
mit einer sehr leichten Kompassnadel messen.
PARA:
Wem empfiehlst du eine Beratung?
Dominik F. Rollé:
Sicher ist jede Lebenslage, in der man eine Unterstützung
wünscht, geeignet. Sinnvoll ist eine Beratung auch bei
der Planung eines Umzugs oder eines Umbaus. Mir ist aufgefallen,
dass man oft mit einer neuen Wohnung unbewusst dasselbe Muster
anzieht, wie in der alten Wohnung. Deshalb lohnt es sich die
Situation zu klären.
PARA:
Sprichst Du mit Deiner Ausbildung vor allem Architekten an?
Dominik F. Rollé:
Natürlich fände ich es auch schön, wenn sich
immer mehr Architekten mit Feng Shui auseinandersetzen würden.
Bauwerke sind heute zum Teil Kunstobjekte geworden, aber vielfach
sind sie nicht mehr Wohnraum für die Seele. Viele Häuser
haben ähnliche Feng Shui Probleme. Als Beispiel möchte
ich zerklüfteten und offene Räume mit vielen Kanten
erwähnen. Dieses Phänomen entspricht unserer Zeit:
wir werden kantiger, wir achten uns immer mehr auf unsere
eigenen Bedürfnisse und sind ruhelos. Im traditionellen
Feng Shui würde man da von einem extremen Yang Uebergewicht
reden, bei dem schliesslich auch die Gesundheit leiden kann.
PARA:
Für wen ist die Ausbildung geeignet?
Dominik F. Rollé:
Empfehlenswert ist die Ausbildung für Menschen, die mit
dem Wohnraum bewusster umgehen möchten. Feng Shui ist
ein sehr wertvolles System, um die eigenen Wandlungsprozesse
mit praktischen Gestaltungsmöglichkeiten zu unterstützen.
Natürlich ist die Ausbildung auch für diejenigen
geeignet, die beruflich mit Einrichtung, Bauen und Planen
zu tun haben oder in Heilberufen tätig sind.
PARA:
Bewirkt nicht vor allem die Bewusstmachung eines Konfliktbereiches
und damit die Auseinandersetzung eine Besserung?
Dominik F. Rollé:
Das ist meiner Ansicht nach ganz bewusst das übergeordnete
Ziel. Was haben wir letztlich in dieser Welt anderes zu tun
als bewusster zu werden?
Das Interview führten Sabine Sütterlin
und Lucius Werthmüller
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