Workshop: Holotropes Atmen
Stan und Christina geben zu Beginn eine Einführung in das Holotrope Atmen und erläutern die Grundlagen der Technik.
Die Inhalte und Erfahrungen der Atmenden reichen von intensiven Körpergefühlen, Wellen von Emotionen, lebhaften inneren Bildabläufen über biographische Themen und Erinnerungen bis zu Geburtserlebnissen oder transpersonalen Erfahrungen. Die Art und Weise des persönlichen Erlebens ist bei jedem Teilnehmer unterschiedlich und zeigt sich oft in überraschenden, unerwarteten Aspekten.
Bei Spannungen oder Schmerzen, die sich spontan während des Prozesses entwickeln und nicht auflösen, wird fokussierte Körperarbeit angeboten. Diese findet aufgrund des Impulses und Bedürfnisses des Atmenden statt. Die Körperarbeit zielt darauf ab, vorhandene Energien in dem Masse zu verstärken, dass sie sich transformieren und abbauen können.
Nach Beendigung des Prozesses gibt es die Möglichkeit, über das Medium des Malens eine andere, non-verbale Form des Ausdrucks der bisherigen Erfahrung und der Integration zu finden. Die entstandenen Bilder werden in den Sharing-Prozess am nächsten Tag miteinbezogen. Dieses findet in Kleingruppen statt. Die Teilnehmenden sind eingeladen, denjenigen Aspekten ihrer bisherigen Erfahrung, die noch einmal verbal ausgedrückt oder im Mandala angeschaut werden wollen, Raum zu geben, um einen Weg der Integration in den Alltag zu öffnen.
Das Wochenende wird mit einem Ritual abgeschlossen.
Der Workshop ist als durchgehender individueller und auch Gruppenprozess gedacht. Deshalb empfehlen wir, keine zusätzliche Aktivitäten für das Wochenende zu planen, die die Qualität der Erfahrung verändern oder den Prozess unterbrechen könnten.
Wir haben weitere Veranstaltungen mit Stanislav Grof Anfang Oktober geplant; diese sind bis zur Drucklegung jedoch noch nicht festgestanden.