Michael Nahm    
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Vortrag: Terminale Geistesklarheit und andere Phänomene in Todesnähe
Dass Symptome von geistiger Erkrankung in Todesnähe deutliche Verbesserungen erfahren können, ist den Menschen seit alten Zeiten bekannt.
Allerdings wurde dieses Phänomen bis zum heutigen Tag von Ärzten und Psychiatern, aber auch von Sterbeforschern und Parapsychologen kaum zur Kenntnis genommen. In diesem Vortrag werden die erstaunlichsten Fallbeispiele dargestellt, die Nahm im Zuge einer Literaturstudie gefunden hat, die ihm aber zum Teil auch persönlich mitgeteilt worden sind. Dazu gehören Fälle, bei denen das Gehirn im Vorfeld des Wiedererwachens der Geistesklarheit deutlich geschädigt worden war, wie durch Kopfverletzungen, Tumore, Schlaganfälle und der Alzheimer'schen Erkrankung; aber auch Fälle von psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, bei denen das Gehirn keine nennenswerten organischen Schädigungen erfährt.
Selbst Menschen mit geistigen Behinderungen sind kurz vor ihrem Tod zu einer nie zuvor beobachteten geistigen Klarheit erwacht. Dies alles stellt die schulwissenschaftliche Annahme in Frage, wonach unser Selbsterleben nichts als ein Produkt der Biochemie des Gehirns ist. Terminale Geistesklarheit scheint überdies Bezüge zu Todesnähe-Visionen, Nahtod-Erfahrungen und anderen ungewöhnlichen Phänomenen in Todesnähe zu besitzen. Hierzu zählen ungewöhnliche Musik, die im Zimmer von Sterbenden gehört wird, Lichter, die den Körper von Sterbenden zu verlassen scheinen, aber auch spontane Symptom-Heilungen in Todesnähe. Insgesamt stellt das Material ein deutliches Indiz dafür dar, dass in Todesnähe manchmal sehr ungewöhnliche Dinge geschehen, die sich nicht biochemisch erklären lassen. Damit erfährt die Anschauung, wonach der Tod als ein Durchgang in ein neues Leben hinter der Kulisse der Alltagswelt aufgefasst wird, eine beachtliche Stütze.
 

Michael Nahm (DE) studierte Zoologie, Botanik, Genetik und Paläontologie und beschloss das Biologiestudium mit einer Arbeit über Zugvögel. Danach absolvierte er eine Ausbildung zum Lehrer für F.M. Alexander- Technik und promovierte im Bereich Pflanzenphysiologie. Publikationen in internationalen Fachjournalen zeugen von seiner wissenschaftlichen
Tätigkeit auf diesem Gebiet. Ungelöste Evolutionsprobleme, Rätsel des menschlichen Geisteslebens sowie ungewöhnliche Erfahrungen in Todesnähe bilden seit vielen Jahren Schwerpunkte seiner Interessen, wovon zahlreiche Veröffentlichungen Zeugnis ablegen. Hauptberuflich ist er in der Forstwissenschaft tätig, wo er neuartige Wege erkundet, den Rohstoff Holz mittels nachhaltiger Bewirtschaftungsmethoden anzubauen.

 
 
 
 
 
 
 
       
   
 
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       


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