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Vortrag: Terminale Geistesklarheit und andere Phänomene in Todesnähe
Dass Symptome von geistiger Erkrankung in Todesnähe deutliche Verbesserungen
erfahren können, ist den Menschen seit alten Zeiten bekannt.
Allerdings wurde dieses Phänomen bis zum heutigen Tag von Ärzten und
Psychiatern, aber auch von Sterbeforschern und Parapsychologen kaum
zur Kenntnis genommen. In diesem Vortrag werden die erstaunlichsten
Fallbeispiele dargestellt, die Nahm im Zuge einer Literaturstudie gefunden
hat, die ihm aber zum Teil auch persönlich mitgeteilt worden sind. Dazu
gehören Fälle, bei denen das Gehirn im Vorfeld des Wiedererwachens
der Geistesklarheit deutlich geschädigt worden war, wie durch Kopfverletzungen,
Tumore, Schlaganfälle und der Alzheimer'schen Erkrankung;
aber auch Fälle von psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, bei denen
das Gehirn keine nennenswerten organischen Schädigungen erfährt.
Selbst Menschen mit geistigen Behinderungen sind kurz vor ihrem Tod zu
einer nie zuvor beobachteten geistigen Klarheit erwacht. Dies alles stellt
die schulwissenschaftliche Annahme in Frage, wonach unser Selbsterleben
nichts als ein Produkt der Biochemie des Gehirns ist.
Terminale Geistesklarheit scheint überdies Bezüge zu Todesnähe-Visionen,
Nahtod-Erfahrungen und anderen ungewöhnlichen Phänomenen in Todesnähe
zu besitzen. Hierzu zählen ungewöhnliche Musik, die im Zimmer
von Sterbenden gehört wird, Lichter, die den Körper von Sterbenden zu
verlassen scheinen, aber auch spontane Symptom-Heilungen in Todesnähe.
Insgesamt stellt das Material ein deutliches Indiz dafür dar, dass in
Todesnähe manchmal sehr ungewöhnliche Dinge geschehen, die sich nicht
biochemisch erklären lassen. Damit erfährt die Anschauung, wonach der
Tod als ein Durchgang in ein neues Leben hinter der Kulisse der Alltagswelt
aufgefasst wird, eine beachtliche Stütze. |
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Michael Nahm (DE) studierte Zoologie, Botanik, Genetik und Paläontologie
und beschloss das Biologiestudium mit einer Arbeit über Zugvögel.
Danach absolvierte er eine Ausbildung zum Lehrer für F.M. Alexander-
Technik und promovierte im Bereich Pflanzenphysiologie. Publikationen
in internationalen Fachjournalen zeugen von seiner wissenschaftlichen
Tätigkeit auf diesem Gebiet. Ungelöste Evolutionsprobleme, Rätsel des
menschlichen Geisteslebens sowie ungewöhnliche Erfahrungen in Todesnähe
bilden seit vielen Jahren Schwerpunkte seiner Interessen, wovon
zahlreiche Veröffentlichungen Zeugnis ablegen. Hauptberuflich ist er in
der Forstwissenschaft tätig, wo er neuartige Wege erkundet, den Rohstoff
Holz mittels nachhaltiger Bewirtschaftungsmethoden anzubauen.
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