Hei­lung ist Rück­kehr zur Ba­lan­ce

von Eric Pearl

26. Juli 2016

Hei­len oh­ne Hand­an­le­gen – wer Eric Pearl das ers­te Mal er­lebt, kann kaum glau­ben, was er sieht.

Mit freundlicher Genehmigung von: wrage.de


Mit sei­ner außer­ge­wöhn­li­chen Ga­be gilt er heu­te als ei­ner der welt­weit be­kann­tes­ten Hei­ler un­se­rer Zeit, der auch die Me­di­zin­welt mit sei­nen Fähig­kei­ten fas­zi­niert. Doch er selbst ist da­von über­zeugt, dass sei­ne Be­ga­bung nicht ein­ma­lig ist, son­dern dass mit „Re­con­nec­ti­ve Hea­ling®“ je­der von uns zum Hei­ler wer­den kann. War­um er sich das so­gar für uns al­le wünscht, wel­che Er­kennt­nis­se er durch sei­ne Ar­beit mit Re­con­nec­ti­ve Hea­ling ge­won­nen hat und wel­che wun­der­ba­ren Ver­än­de­run­gen je­der von uns da­mit be­wir­ken kann ver­rät er uns im In­ter­view.

Ge­mein­sam mit Lee Ca­roll gibt Erix Pearl im Mai ein Ta­ges­se­mi­nar in Ham­burg.


Wie de­fi­nierst du Hei­lung? Und hat sich dein Ver­s­tänd­nis da­von über die Jah­re ver­än­dert?


Ge­nau­so, wie sich un­ser Ver­s­tänd­nis von Le­ben über die Jah­re ver­än­dert, än­dert sich auch un­ser Ver­s­tänd­nis von Hei­lung. Es wur­de einst von dem me­di­zi­ni­schen Mo­dell ge­formt: Krank­heit be­deu­tet Sym­p­to­me zu ha­ben, und ge­heilt sein be­deu­tet sym­p­tom­frei zu sein. Doch heu­te wis­sen wir es bes­ser. Wir wis­sen, dass Sym­p­to­me das letz­te sicht­ba­re An­zei­chen für ei­ne Er­kran­kung sind, und das ers­te, das wie­der ver­schwin­det. Sie sind am leich­tes­ten zu­zu­ord­nen und zu be­han­deln und es gibt welt­weit ei­nen rie­si­gen Markt, der sich ganz al­lein ih­nen wid­met. Aber Hei­lung, al­so wah­re Hei­lung, ist ei­ne Rück­kehr zu ei­nem Zu­stand von Ba­lan­ce, Ge­sund­heit, phy­si­scher, men­ta­ler, emo­tio­na­ler und spi­ri­tu­el­ler Vi­ta­lität. Ei­ne Rück­kehr zur Ganz­heit … und ei­ne Rück­kehr zu un­se­rer Wahr­heit – wer und was wir sind, un­se­re Es­senz. Es ist ein Zu­stand, der sich so­wohl in dei­ner be­ruf­li­chen Lauf­bahn als auch in dei­nen pri­va­ten Be­zie­hun­gen wi­der­spie­gelt. Hat sich mein Ver­s­tänd­nis von Hei­lung ver­än­dert und wei­ter­ent­wi­ckelt? Ab­so­lut. Die Zeit hat das mit sich ge­bracht. Aber noch mehr hat mei­ne Ar­beit mit Re­con­nec­ti­ve Hea­ling, al­so Hei­lung durch Rück­ver­bin­dung, da­zu bei­ge­tra­gen.

Heu­te bringst du auch an­de­ren bei, wie sie mit Re­con­nec­ti­ve Hea­ling ar­bei­ten kön­nen. Muss man dafür sehr ta­len­tiert oder spi­ri­tu­ell sein?


Re­con­nec­ti­ve Hea­ling ist ein Ge­schenk, das für je­den ver­füg­bar und zu­gäng­lich ist. Wir al­le – je­der ein­zel­ne von uns – sind dafür von Na­tur aus spi­ri­tu­ell und ta­len­tiert ge­nug.

Was pas­siert, wenn wir mit Re­con­nec­ti­ve Hea­ling ar­bei­ten?


Wir keh­ren zu­rück zu ei­nem op­ti­ma­le­ren Zu­stand von Ge­sund­heit, Ganz­heit, Ba­lan­ce und Har­mo­nie, mit Re­sul­ta­ten, die ein­ma­lig und op­ti­mal für uns sind. Ich mei­ne da­mit, dass Re­con­nec­ti­ve Hea­ling nicht hin­ter un­se­ren Sym­p­to­men her­jagt, son­dern dass es statt­des­sen uns in ei­nen Zu­stand sol­cher Ba­lan­ce bringt, dass oft­mals die Ur­sa­che un­se­rer Be­schwer­den ver­schwin­det und da­bei die Sym­p­to­me gleich noch mit­nimmt … häu­fig pas­siert das qua­si un­mit­tel­bar. Es ge­schieht da­bei ei­ne Art Ver­knüp­fung – ein Mit­füh­ren, ei­ne Ver­mi­schung, ei­ne Über­ein­stim­mung – zu ei­nem höhe­ren Le­vel an En­er­gie, Licht und In­for­ma­ti­on als vor die­ser Ver­bin­dung. Es er­laubt dem Empfän­ger von Re­con­nec­ti­ve Hea­ling, auf ei­nem er­wei­ter­ten Le­vel zu schwin­gen. Die Vi­bra­ti­on des Empfän­gers wird mit­ge­nom­men zu den er­wei­ter­ten Vi­bra­tio­nen des Prak­ti­zie­ren­den – das er­mög­licht es dem Kli­en­ten, ge­nau die Re­sul­ta­te zu er­hal­ten, die für ihn op­ti­mal sind. Die Re­con­nec­ti­ve Hea­ling-Fre­quen­zen füh­ren zu ei­nem höhe­ren Le­vel an Voll­s­tän­dig­keit – so­wohl kör­per­lich als auch im We­sen. Zu ei­nem höhe­ren Le­vel von Uni­ver­sa­lität, Ganz­heit, Ein­heit, Un­trenn­bar­keit und letzt­lich auch Voll­kom­men­heit. Wie die Re­sul­ta­te dann am En­de aus­fal­len, wird nicht vom Prak­ti­zie­ren­den fest­ge­legt, son­dern viel­mehr durch die per­fek­te In­tel­li­genz von – su­che dir das pas­sen­de Wort aus – Gott, Lie­be oder dem Uni­ver­sum. Und wenn je­der von uns auf ei­nem höhe­ren und für uns op­ti­ma­le­ren Le­vel vi­briert, tei­len wir das auch mit an­de­ren, mit de­nen wir in­ter­a­gie­ren – selbst wenn wir uns des­sen gar nicht be­wusst sind. Und die Welt ent­wi­ckelt sich wei­ter… weil die Hei­lung und Ent­wick­lung des Ein­zel­nen im­mer auch die Hei­lung und Ent­wick­lung al­ler Men­schen mit sich bringt.

Hast du auch schon Sit­zun­gen er­lebt, in de­nen nichts pas­siert ist? Wie er­klärst du dir das?


Nein. Aber ich ha­be Sit­zun­gen er­lebt, bei de­nen es von außen so ge­wirkt ha­ben mag als wenn nichts pas­siert wä­re. Aber da­zwi­schen be­steht ein großer Un­ter­schied. Es kom­men häu­fig Men­schen mit ei­ner Viel­zahl an Sym­p­to­men, die sie ger­ne ver­schwin­den se­hen wür­den. Sehr oft pas­siert das auch. Oft kom­men die Hei­lun­gen in ei­ner Form, die die Per­so­nen er­war­ten und sich wün­schen. Manch­mal kommt die Hei­lung aber auch in ei­ner Form, die du dir nicht ein­mal er­träumt hät­test. In ei­ner Form, die Gott, die Lie­be und die In­tel­li­genz des Uni­ver­sums für dich im Sinn hat. Wenn du dich nur auf das fo­kus­sierst, was du zu brau­chen glaubst, kann es ein biss­chen län­ger dau­ern, bis du die wah­re Form, in der dir Hei­lung wi­der­fährt, er­kennst.

Wir al­le wol­len glück­lich, ge­sund, vi­tal und ent­spannt sein. Was glaubst du, ist da­bei der größ­te Feh­ler, den die Men­schen be­ge­hen?


Sie se­hen Glück­lich­sein, Vi­ta­lität, Ge­sund­heit, Ent­spannt­heit und Reich­tum nicht als ih­ren na­tür­li­chen Zu­stand an. Sie se­hen sich selbst durch ei­ne Art Fil­ter oder Scha­blo­ne aus Angst, Man­gel, Be­schrän­kung, Ab­spal­tung und der Il­lu­si­on, dass sie un­wür­dig und nicht ge­nug sind. Sie selbst ma­ni­fes­tie­ren die­se Il­lu­si­on, um sich (und an­de­ren) zu be­wei­sen, dass sie da­mit rich­tig lie­gen. Manch­mal wer­den wir die Il­lu­si­on, die wir im Spie­gel se­hen, weil es ein­fa­cher ist als sich ein­zu­ge­s­te­hen, dass wir in ei­ner Il­lu­si­on ge­lebt ha­ben.

Wie lau­tet dei­ne per­sön­li­che De­fi­ni­ti­on von Glück? Wel­chen Rat wür­dest du heu­te dei­nem 20-jäh­ri­gen Ich ge­ben?


Glück ist, Men­schen in dei­nem Le­ben zu ha­ben, mit de­nen du ge­mein­sam Lie­be teilst und er­fährst. Wenn ich ei­ne Kon­ver­sa­ti­on mit mei­nem 20-jäh­ri­gen Ich hät­te, wür­de ich ihm un­be­dingt emp­feh­len, mehr zu ent­span­nen und sich we­ni­ger zu sor­gen. Ich wür­de ihm ra­ten, die Din­ge we­ni­ger ernst zu neh­men, und auch zu ak­zep­tie­ren, dass man ei­nen Job gut ge­macht hat, selbst wenn man ihn nicht per­fekt ge­macht hat. Ich wür­de ihm außer­dem emp­feh­len, ein­fach die Freu­den des Le­bens zu er­le­ben und zu ge­nießen, oh­ne stän­dig da­nach zu schau­en, wie et­was noch bes­ser sein könn­te.

Was ist dein Ein­druck von den Er­eig­nis­sen, die ge­ra­de in der Welt pas­sie­ren? Mar­kie­ren sie ei­nen An­fang? Ein En­de? Ei­nen Wan­del? Ein Er­wa­chen?


Ich glau­be, es ist all das. Es ist gleich­zei­tig ein An­fang und ein En­de, ein Wan­del und ein Er­wa­chen. Das Bes­te, was wir jetzt tun kön­nen, ist uns ge­gen­s­ei­tig mit Lie­be zu be­geg­nen und in je­der Per­son, mit der wir in­ter­a­gie­ren, auch uns selbst zu se­hen… Al­les, was wir je­mals ge­d­acht ha­ben, über uns und das Uni­ver­sum zu wis­sen, soll­ten wir heu­te kri­tisch über­prü­fen. Mit Aus­nah­me der Tat­sa­che, dass wir Lie­be sind. Wir be­fin­den uns in ei­nem rie­si­gen evo­lu­ti­onä­ren Wan­del. Und Re­con­nec­ti­ve Hea­ling ist hier, um uns das be­wusst zu ma­chen.


(Fo­to: Tor­ge Nie­mann)

Quelle: KGS Hamburg Magazin (4/2016)


Über Eric Pearl

Dr. Eric Pearl hatte schon zwölf Jahre lang eine sehr erfolgreiche Chiropraktik-Praxis betrieben, als seine Patienten eines Tages berichteten, dass sie seine Hände auf sich fühlten, obwohl er sie gar nicht körperlich berührt hatte. Die Patienten meldeten bald wundersame Heilungen von Krebs, von Krankheiten in Verbindung mit Aids, Epilepsie, chronischem Müdigkeitssyndrom, multipler Sklerose, rheumatoider Arthritis und Osteoarthritis, und anderen schweren Leiden. All das geschah, wenn Eric seine Hände in ihre Nähe hielt – und es setzt sich bis heute fort.

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