Der Übergang von der physischen in die Geistige Welt

von Warren Caylor

07. August 2017

Botschaft von «Winston Churchill» in einer Séance von Warren Caylor

Beim vorliegenden Text handelt es sich um eine Botschaft, die angeblich von Winston Churchill stammen soll. Winston Chuchill meldet sich regelmässig in direkter Stimme als Kommunikator in den Séancen von Warren Caylor und ist Teil von Warrens Spirit- Team. Eine Audioaufnahme der Botschaft finden Sie auf unserer Website. Wenn Sie die Aufnahme mit den historischen Tonaufnahmen vergleichen, zeigt sich eine verblüffende Ähnlichkeit. Der Text wurde transkribiert und übersetzt von Prof. Dr. Eckhard Kruse. An einer Séance im Dezember 2016 hat sich Winston Churchill in direkter Stimme gemeldet und den Sitzern die folgende Botschaft übergeben. Interessanterweise hat sich Winston Churchill auch bei der Scole Gruppe gemeldet und damals zur Bekräftigung seiner Identität einen Apport einer Zeitung mit ihm auf dem Titelbild hinterlassen. Informationen zu den Séancen von Warren Caylor in Basel finden Sie hier

«Wie viele von euch haben sich schon gefragt, was geschieht, wenn ihr sterbt? Wie viele von euch wissen, was tatsächlich geschieht? Möchtet ihr, dass ich euch von dem Übergang erzähle von der physischen Welt zu unserer Seite des Lebens, der ätherischen? [Ja.] Möchtet ihr, dass ich euch auf eine kleine Reise mitnehme, so dass ihr vorbereitet und ein bisschen ermutigt seid mit diesem Wissen? [Ja] Seid ihr sicher? [Ja.] Ich habe es mir anders überlegt. [Lachen...] Lasst mich beginnen.

Wenn du ertrinkst, wirst du das Wasser in deine Lungen eintreten spüren. Wenn du einen Herzanfall hast, wirst du Stechen und Piksen auf der Hinterseite deiner Augen spüren. Wenn du erschossen wirst, fühlst du dich sehr schnell sehr kalt. Der üblicherweise mit Abstand friedlichste Weg, um zwischen den beiden Schwingungen zu wechseln, ist im Schlaf zu gehen oder durch das natürliche Alter.

Ich möchte, dass ihr alle für eine Minute die Augen schliesst. Nimm deinen Zeigefinger und drücke vorsichtig, aber einigermassen fest gegen eines deiner geschlossenen Augen. Verletze dich nicht, aber drücke. Bewege dabei den Finger und du wirst etwas sehen, das wie zufällige Lichtblitze erscheint. Kannst du das sehen? Nun entspanne deinen Finger, öffne die Augen. Stell dir dieses Licht vor, mindestens eine Trillion mal verstärkt und in einer Vielzahl von Farben. Dies ist eine der ersten Erfahrungen, die du beim Übergang zwischen den zwei Welten haben wirst. Du wirst dann üblicherweise deinen Namen rufen hören. Manchmal ist es ein geliebter Mensch, aber für gewöhnlich ist es ein Familienmitglied, ein Elternteil beziehungsweise eine Schwester, Onkel, Tante, jemand, der eine direkte Verbindung zu deiner Familie darstellt. – Schlaft ihr schon oder möchtet ihr, dass ich fortfahre? [Lachen]

Anmerkung: Das im Englischen mehrdeutige «you» habe ich je nach Zusammenhang übersetzt als «ihr» z.B. wenn die Séance-Gruppe angesprochen wird oder als «du» (wenn es eher um individuelles persönliches Erleben geht). Eckhard Kruse

Wenn du hinüber schreitest, wirst du noch immer die physische Form fühlen können von dem, was du für deinen physischen Körper hältst. Dies ist der Zeitpunkt, an dem die meisten Menschen in Panik verfallen oder verwirrt werden. Wie viele von euch haben schon den Ausdruck «ausserkörperliche Erfahrung» gehört? [Ja...] In einer ausserkörperlichen Erfahrung verlässt dein ätherisches Doppel den physischen Körper. Stell dir nun vor, es ist dieser Punkt des Gewahrseins, an dem du noch zu deiner Hand hinunterschauen und deine Finger bewegen, aber nichts mehr tatsächlich physisch fühlen kannst. Dies ist der Moment wo du zu einem Ort der Vertrautheit gebracht wirst. Der Ort der Vertrautheit ist üblicherweise eine Kopie oder eine Version des Ortes, an dem du während deines physischen Lebens am glücklichsten warst. Das wird getan, um einen Zustand der Ruhe herzustellen anstelle von reiner Panik. Denn indem du in einer vertrauten Umgebung bist, in vertrauten Erinnerungen, üblicherweise den glücklichen, wird der Übergang für dich sanfter und zu einer viel angenehmeren Erfahrung.

Lasst mich das etwas tiefgehender erklären. Ich möchte, dass du dir nun genau diesen Raum, in dem du bist, genau diesen Stuhl, auf dem du sitzt, irgendwo anders, genau gleich, aber an einem anderen Ort vorstellst. Strecke nun die Hand aus und berühre die Person, die neben dir sitzt. Du kannst die Person neben dir fühlen, ja? Lass nun die Hände los. Jetzt, dieses Mal, möchte ich, dass du genau das gleiche tust, langsam, aber berühre nicht die Person neben dir, strecke die Hand aus, aber berühre nicht die Person.

Ganz sanft. Du weisst nun, dass da neben dir jemand sitzt, aber du kannst ihn nicht berühren. Entspanne dich jetzt. Ich möchte nun, dass du dir denselben Raum vorstellst, aber dass zum Beispiel die Wand hinter Lucius plötzlich beginnt wegzufallen, sich dematerialisiert; Mauerwerk und Mörtel sich entschieden, ganz plötzlich auseinanderzufallen. Wenn du jetzt durch das Loch in der Wand nach draussen schaust, siehst du die Cheops-Pyramide und einen Ozean. Du wüsstest, irgendetwas ist nicht ganz richtig. Dir wäre klar, dass die Umgebung, in der du sitzt, mit dem Loch in der Wand und den Ägyptern und den Pyramiden direkt auf der anderen Seite, nicht so ganz passt zu dem, was du als normale Umgebung kennst.

Nun stelle dir vor, die Tür zu diesem Raum öffnet sich plötzlich. Was würdest du tun? Würdest du durch die Tür hinaus gehen, weil du dir bewusst bist, dass der Raum, in dem du sasst, nicht länger sicher ist, sich unbehaglich anfühlt? Oder würdest du vom Stuhl aufstehen und durch das Loch in der Wand klettern? Die meisten von euch würden wohl zur Tür hinaus gehen. Korrekt? Vielleicht gehst du durch die Tür oder springst durch das Loch in der Wand, entscheidend ist, du bist dir bewusst, die Umgebung ist nicht länger normal, ist nicht mehr an die Gesetze physikalischer Existenz gebunden. Nun, das ist ein Beispiel für den Ort der Vertrautheit auf unserer Seite des Lebens.

Warren Caylor bei unseren jährlichen Treffen von physikalischen Medien in Ibiza 2017

Zu einem bestimmten Zeitpunkt könnte die Wand verschwinden, die Tür sich zur falschen Seite öffnen, du könntest sogar einen sechsbeinigen rosa Esel sehen. Ich weiss es nicht. Es geht darum, dass du zu diesem Zeitpunkt entscheidest, dass es Zeit ist, sich weiterzubewegen. Wenn du dir gewahr bist und du diese bewusste Entscheidung getroffen hast, dann ist das echtes Wählen. Zu diesem Zeitpunkt gestehst du dir ein, dass du tatsächlich den physikalischen Bereich verlassen hast und in den ätherischen Bereich des Daseins hineingehst, in das Reich des Geistes, den Himmel, wie immer du es nennen möchtest.

Danach wird es viel schwieriger. Du hast die Wahl, zu bleiben, wo du bist. Du hast die Wahl, hinauf zu gehen, oder du hast die Wahl, hinab zu gehen. Es gibt viele Ebenen und Existenzen der äusseren Bereiche des Daseins. Damit meine ich, egal ob du losgehen möchtest, um eine Pizza mit Saint Germain zu essen oder einen Hot Dog mit Hitler, die Wahl ist die deine. Schwingungen und Ebenen sind die deiner Wahl, deines eigenen Wählens.

Das ist im Wesentlichen der Prozess des Übergangs von dieser physischen Welt zu derjenigen, die du spirituelle Welt nennen würdest. Wenn du dorthin gelangst, wenn du diesen Punkt erreichst und einen Blick darauf wirfst, was du in diesem Leben getan hast – nicht unbedingt Armageddon aber etwas sehr Ähnliches, oder das Jüngste Gericht; aber es ist nicht ein Urteil, es ist einfach die Besinnung auf das, was du hier getan hast. Wenn du das erledigt hast, kannst du dich frei nach Belieben in den Ebenen bewegen.

Nun wisst ihr Bescheid; wie geht es euch damit? Der physische Tod ist nicht zu fürchten, er ist einfach der Schlüssel, der die Tür zur nächsten Ebene aufschliesst. Und noch etwas wirst du entdecken, falls du es nicht schon getan hast: Sobald du eine Tür schliesst und denkst, du hast die Antwort, warten zehn weitere darauf, aufgeschlossen zu werden. Wenn du also stirbst, wenn du herüberkommst auf die andere Seite des Lebens: Falls du nicht einen von Hitler gerittenen Pizza essenden rosa Esel triffst, sag ihnen, du willst dein Geld von Winston Churchill zurück.

Teilnehmerin: Darf ich eine Frage stellen? [Ja.] Wie viele Tage dauert es für den Menschen, um durch diese Prozesse zu gehen bis zu der Entscheidung, weiter zu gehen oder weg zu gehen?

Wenn du nach Tagen fragst, denkst du an einen Tag wie in «Montag, sieben Uhr morgens oder sieben Uhr abends»? Ein bestimmter Tag oder nimmst du die Tage als Zahl, so wie Samstag und Sonntag beispielsweise zwei Tage sind?

Teilnehmerin: Ja, als Zahl.

Du denkst immer noch eindimensional und physikalisch.

Teilnehmerin: Ich habe mehrere Menschen sterben gesehen, deshalb frage ich.

Es hängt von ihrer Verfassung ab, davon, wie sie gestorben sind, und von der Art, wie sie lebten, während sie hier waren; das wird bestimmen, wie lange sie brauchen, um sich zwischen den Welten zu bewegen. Im Durchschnitt, und das ist nur eine Schätzung, wenn du ein halbwegs gutes Leben geführt hast, das Beste getan hast gemäss deinen Fähigkeiten, mit deinem ganzen Herzen geliebt hast und nicht mit Absicht losgezogen bist, die Welt zu zerstören, dann ist es nur eine Sache von Minuten. Das, was ihr Minuten nennen würdet. Auf unserer Seite des Lebens jedoch hört Zeit zu existieren auf. Was ihr hier eine Stunde nennen würdet, könnten drei von euren Stunden auf unserer Seite des Lebens sein. Es hängt von der persönlichen Schwingung des Individuums ab, wie sie hinübergegangen sind, und es hängt auch davon ab, wer sie dort erwartet.

Lasst es mich euch so sagen. Ich glaube, vor einigen Jahren gab es einen Film mit Namen Matrix. Ist das das korrekte Wort? [Ja.]

Wie viele von euch in diesem Raum haben in ihrem täglichen Tun, beim Gang zur Arbeit oder zu Hause manchmal das Gefühl, als würden sie einfach nicht recht hier herein passen? Als würde da irgendetwas fehlen? Was ist der Sinn im Leben, et cetera, et cetera? Stellt euch die äusseren Bereiche des Daseins oder der geistigen Welt, des Himmels, wie auch immer ihr es nennt, als die reale Welt von Liebe, Licht, Lachen und Demut vor. Die physische Welt, in der ihr lebt, ist in der Tat eine Matrix. Wenn du hier einen Tennisball aufheben möchtest, musst du dich körperlich bücken, ihn aufnehmen, ihn physisch halten und dann werfen, indem du deinen Arm hochhebst in die physische Welt, in die Realität.

Nun, um die gleiche Sache auf unserer Seite des Lebens zu tun, oder, wenn du bei diesem Begriff bleiben möchtest, ausserhalb der Matrix, in der realen Welt, musst du dich nicht physisch bücken, du musst den Ball nicht greifen, du musst deinen Arm nicht heben, um den Ball zu werfen. Alles ist einfach ein Gedankenprozess.

Um es abschliessend in einen viel einfacheren Zusammenhang zu stellen: Es gibt drei Dinge, die du mit dir nimmst, wenn du diese Welt, die physische, verlässt und auf unsere Seite des Lebens kommst. Möchtest du wissen, welche das sind? [Ja.] Wo ist mein Google- Buch...? [Lachen] Es sind die folgenden: Liebe, Erinnerung, Denken und die Fähigkeit zu verstehen. Du wirst immer noch in der Lage sein zu wählen, du wirst immer noch etwas haben, das dir niemand jemals nehmen konnte oder nehmen wird: den freien Willen. Fürchte nicht das Sterben, fürchte nicht, zu unserer Seite des Lebens nach Hause zu kommen. Ich versichere dir, solange du hier nicht ein ungutes Leben geführt hast, ist das Leben, das dich auf unserer Seite des Lebens erwartet, weit jenseits aller Filme, die du jemals gesehen hast, oder aller Träume, die du irgendwann einmal hattest.

Lebt wohl meine Freunde und begleite euch Gott!»


Über Warren Caylor

Warren Caylor wurde am 30. Oktober 1969 in der Kleinstadt Tumbridge Wells in Kent geboren. Als sein Vater 1979 starb, wusste er davon, bevor die Polizei am nächsten Morgen an die Tür klopfte und die Nachricht von seinem Tod überbrachte. Warren hat über viele Jahre seine Medialität weiter entwickelt, obwohl seine medialen Fähigkeiten schon als Kind offensichtlich waren; seit er sich erinnern kann, hatte er eine starke Verbindung zur Geistigen Welt. Warren hat schwierige Zeiten durchgemacht – er war für drei Jahre obdachlos und ernährte sich von Abfällen aus Restaurants. Heute lebt Warren mit seiner Partnerin und sechs Kindern in Bristol.

www.warrencaylor.co.uk


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